Volleyball

Nach Heimpleite droht Hennen wieder Gefahr

Die Volleyballerinnen des SC Hennen verloren ihr Heimspiel gegen den TV Werne.

Die Volleyballerinnen des SC Hennen verloren ihr Heimspiel gegen den TV Werne.

Foto: Michael May

Iserlohn.   Oberliga-Volleyball: Die Iserlohn Panthers behalten in hitziger Begegnung die Nerven und wehren Satzball ab

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Eine nicht eingeplante 0:3-Heimpleite kassierten die Oberliga-Volleyballerinnen des SC Hennen, während die Herren des TuS Iserlohn ohne Satzverlust in Bielefeld triumphierten.

Damen: SC Hennen – TV Werne 0:3 (28:30, 18:25, 21:25). Die Partie sollte richtungweisend für Hennens Volleyballerinnen sein, denn mit einem Sieg wollten sie die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigen. Nach der klaren Niederlage gegen Werne hält Trainer Christoph Schulte bei einem Sieben-Punkte-Vorsprung die Gefahr trotzdem für gering, noch auf den Relegationsplatz abzurutschen, den derzeit Borken einnimmt. „Den einen oder anderen Punkt brauchen wir noch“, sagt Schulte und will vermeiden, dass es noch einmal eng wird und es am vorletzten Spieltag zu einer Zitterpartie im direkten Duell kommt.

„Wir haben die Niederlage selbst verschuldet“

Die Gründe für die Heimpleite hatte der Trainer rasch analysiert. „Wir haben zu viele Eigenfehler gemacht, sowohl beim Aufschlag, wo viele Bälle direkt im Netz landeten, als auch im Angriff.“ Dadurch habe man den Gegner nie richtig unter Druck setzen können. Den ersten Satz hielten die Zebras zwar noch lange offen und besaßen in der Verlängerung auch drei Satzbälle, von denen allerdings zwei in die Maschen geschlagen wurden. Auch der zweite Durchgang verlief bis zum 15:15 und 17:18 ausgeglichen, aber danach ging bei den Gastgeberinnen nichts mehr. Zudem bekam Hennen die überragende Mittelangreiferin der Gäste nicht in den Griff, scheiterte zudem immer wieder an der nahezu fehlerfreien Feldabwehr des Gegners. So auch im dritten Durchgang, den Hennen nur bis zum 13:14 eng gestalten konnte. „Wir haben die Niederlage selbst verschuldet, aber Werne hat richtig gut gespielt“, befand Schulte abschließend.

SCH: Düchting, Rabe, Marks, Schneider, Köppe, Hannusch, Ress, Oefner, Zander, Drechsel, Becker, Bergmann.

Herren: Telekom Post SV Bielefeld II - TuS Iserlohn 0:3 (23:25 24:26 19:25). Im ersten Satz konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen, was sich die Iserlohner angesichts ihrer neun Aufschlagfehler selbst zuschreiben mussten. Doch mit ansonsten soliden Leistungen in der Annahme, im Zuspiel, Angriff und Block konnten die Panthers den ersten Satz knapp mit 25:23 für sich entscheiden.

Im zweiten Satz wurde die Stimmung auf dem Parkett deutlich hitziger. Trotz eines zunächst souveränen Fünf-Punkte-Vorsprungs ließ man den Gegner am Satzende wieder heran kommen, weil einfache Bälle nicht konsequent zu Ende gespielt wurden und die Aufschlagquote erneut nicht den Ansprüchen der Gäste entsprach. So hatten die Bielefelder sogar einen Satzball, doch die Iserlohner behielten die Nerven und sicherten sich auch diesen Durchgang knapp.

Im dritten Satz kamen jetzt bei den Gästen auch die Aufschläge deutlich besser, so dass sie schnell mit fünf Punkten führten. Die Nerven bei den Hausherren lagen nun blank, Bielefelds Trainer erhielt wegen Meckerns die gelbe Karte. In der Folge landeten nun vermehrt Angriffe in den Armen des Blocks der Iserlohner oder im Netz. Der TuS hatte keine Mühe mehr, sich mit 25:19 durchzusetzen.

Am kommenden Samstag treffen die Panthers auf den Tabellendritten Minden. Die Partie in der Almelohhalle beginnt ausnahmsweise bereits um 15 Uhr.

TuS: Jurczyk, Klimm, Rabe, Sekijevskis, Vascenkovs, Kuhn, Stenzel, Rajt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben