Bauarbeiten

Neuer „Teppich“ und vieles mehr

Am Dienstag wurde im Waldstadion der neue Kunstrasen verlegt.

Am Dienstag wurde im Waldstadion der neue Kunstrasen verlegt.

Foto: Oliver Bergmann

Letmathe.  Die Stadt Iserlohn investiert ins Letmather Waldstadion 270.000 Euro.

Ein attraktives Zuhause haben die Fußballer des ASSV Letmathe ohnehin schon gehabt, künftig wird es noch schöner. Auffälligste Maßnahme im Waldstadion ist die Verlegung des neuen Kunstrasens, die Zeit des alten „Teppichs“ war schlichtweg abgelaufen.

Bei dieser Gelegenheit, das erklärte am Dienstag Ingo Genster, Leiter der zuständigen städtischen Abteilung Stadterneuerung und Freiraumplanung, ist auch die elastische Trägerschicht des Rasens ausgebessert worden. „In beiden Torräumen war sie stark strapaziert, besonders an den Spielfeldrändern hat sie sich etwas gesetzt.“

Der Rasen wird in Kürze noch hergerichtet, damit auf ihm überhaupt gespielt werden kann. Er wird zunächst mit Sand und anschließend als möglicherweise einer der letzten seiner Art in Iserlohn mit Kunststoffgranulat aufgefüllt.

Spielfeld hat Bestandsschutz – unabhängig vom Urteil

Das Material steht in der Kritik, weil es leicht ins Abwasser gelangt, immer wieder wird über ein Verbot diskutiert. Damit sei vor Beginn der 20er Jahre allerdings nicht zu rechnen – und selbst wenn es kommen sollte: Der Platz habe dann Bestandsschutz. „Künftig werden wir aber darüber diskutieren, welches Füllmaterial wir verwenden, wenn ein Platz neu angelegt oder saniert wird.“

Zu den weiteren Baumaßnahmen gehören das Einschneiden weißer und blauer Linien – weiß für die klassische Markierung eines Fußballplatzes und blau für die Spiele der jüngeren Juniorenteams.

Einen neuen Kunstrasen erhält auch das Kleinspielfeld. Auf ihm kann demnächst sogar bei Dunkelheit gespielt werden. Ein Scheinwerfer ist im 270.000 Euro schweren Gesamtpaket inbegriffen, ebenso eine neue Umrandung des Stadionbereichs. Ein Stahlmattenzaun ersetzt den alten Maschendraht und der Zugang zur überdachten Tribüne wird barrierefrei gestaltet.

Ähnlich wie im Hembergstadion werden auch im Waldstadion Flächen angelegt, auf denen Tore abgestellt werden können. Die Arbeiten befinden sich im Zeitplan, mit der Fertigstellung rechnet Ingo Genster Ende August. Das bedeutet, dass der ASSV mindestens bei einem Heimspiel improvisieren muss. Sportbüro-Leiter Ralf Horstmann hat seine Hilfe zugesagt. „Sobald der Bezirksliga-Spielplan feststeht, sollte sich der Verein bei uns melden.“

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