Sportstätten

Nußberghalle bleibt Problem

In der Nußberghalle ist wieder einmal das Dach undicht.

In der Nußberghalle ist wieder einmal das Dach undicht.

Foto: Michael May

Wassereinbruch stört Spielbetrieb der SG Iserlohn-Sümmern.

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Iserlohn. An den Filmklassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“ dürften sich wieder einmal die Handballer der SG Iserlohn-Sümmern erinnert fühlen, denn durch das Dach der Nußberghalle tropft es seit einigen Tagen wieder auf den Hallenboden.

Bemerkt wurde die erneute Undichtigkeit am vergangenen Freitag - mit der Folge, dass aufgrund der Wasserflecken am Scheinkreis zwar mit einigen Einschränkungen trainiert werden konnte, an eine Austragung von Meisterschaftsspielen am vergangenen Wochenende aber nicht zu denken war. Drei Partien mussten verlegt werden. Trotz des glücklichen Umstandes, dass die benachbarte Ortlohnhalle auf dem „kleinen Dienstweg“ dank des hilfsbereiten Hallenwartes genutzt werden konnte, ein enormer organisatorischer Aufwand.

„Das ist trotz allem noch gut für uns gelaufen“, bekannte nach zahllosen Telefonaten und Mails Ilka Alberts, Jugendwartin der SG und gleichzeitig zuständig für Spielverlegungen. Doch nach dem Wochenende ist vor dem nächsten Spieltag, und der steht Samstag und Sonntag an. Auch hier wird man wieder ausweichen und fünf Partien verlegen müssen. Hier gibt es glücklicherweise Kapazitäten in der Almelohalle. Richtig kompliziert wird es aber am 10./11. Oktober, wenn in allen anderen Hallen keine zusätzlichen Spiele mehr ausgetragen werden können.

Dachdecker sind Dauergästean der Nußberghalle

Eine Mitteilung an das Sportbüro über die Probleme am Nußberg hat die SG Iserlohn-Sümmern bereits gemacht. Von dort ist die Angelegenheit an das Kommunale Immobilien-Management weitergeleitet worden. Ein Dachdecker ist bereits beauftragt worden und im Einsatz. Es ist kaum noch nachvollziehbar, wie oft die Handwerker wegen dieser Problematik in den letzten Jahren auf dem Dach der Halle waren.

Aus Sicht von Ilka Alberts und ihren Mitstreitern bei der SG, die außerhalb der Schulzeiten der Hauptnutzer der Halle ist, bleiben die Bemühungen aber nur Flickwerk, denn das Wasser sucht sich immer wieder neue Wege. Auch Problemflächen durch eine undichte Duschzuleitung auf dem Weg von den Umkleiden in die Halle seien wieder durchfeuchtet. Nicht nur bei den Handballern der SG dürfte man sich langsam die Frage stellen, wann dieses Thema bei der Politik auf dem Radar erscheint. Die „kleinen Lösungen“ der letzten Jahre haben jedenfalls keine dauerhaften Lösungen gebracht.

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