Fußball

Nweke macht einmal mehr den Unterschied

Dröschedes Mert Muzak setzt sich hier energisch gegen den Wendener Redouane El Alami durch.

Dröschedes Mert Muzak setzt sich hier energisch gegen den Wendener Redouane El Alami durch.

Foto: Michael May

Dröschede.  Dröschedes Torjäger trifft beim souveränen 3:1 über Wenden zweimal und bereitet einen Treffer vor.

Mit einem verdienten und nie gefährdeten 3:1-Erfolg über Wenden setzen sich die Dröscheder als Tabellenzweiter in der Spitzengruppe fest. Erneut machte Kingsley Nweke den Unterschied. Zwei Tore erzielte der Stürmer selbst, eins bereitete er sehenswert vor.


Fußball-Landesliga: Borussia Dröschede - VSV Wenden 3:1 (2:0). Eigentlich hätte der Sieg gegen erschreckend harmlose Gäste noch weit höher ausfallen müssen, denn insbesondere zu Beginn der zweiten Halbzeit versiebten die Dröscheder reihenweise gute Chance und verpassten ein Schützenfest. „Wir versäumen es immer wieder, konsequent nachzulegen und bringen so die Gegner wieder zurück ins Spiel“, ärgerte sich Trainer Dragan Petkovic über die schon nachlässige Chancenverwertung seiner Elf.

Borussen verpassen nach der Pause ein Schützenfest

Diesmal musste Petkovic jedoch nicht befürchten, dass der Gegner noch einmal Auftrieb bekommen könnte, zu schwach agierte der im Tabellenkeller stehende VSV. Schlussmann David Grochla musste nur selten eingreifen und beim Ehrentreffer in der Schlussphase war er chancenlos. Vielmehr standen seine Vorderleute viel zu weit weg von ihren Gegnern. Sie verteidigten erst anschließend wieder konsequenter.

Vor der Pause kontrollierten die Gastgeber Ball und Gegner, nur bei einem Freistoß wurde Grochla in der Anfangsphase geprüft. Die Borussen attackierten früh, suchten das Spiel über die Flügel und gingen in Führung. Nach einer Urumis-Flanke verlor Wendens Keeper die Orientierung. Der Schuss von Denis Rödel wurde zwar abgeblockt, doch über Eduardo Hiller kam der Ball zu Nweke, der aus kurzer Distanz einschob (16.). Das 2:0 bereitete der Torjäger selbst vor. Einen langen Pass von Lennart Merz nahm er mit der Brust an und bediente Pascal Urumis, der den Keeper ausspielte und vollendete (31.). Kurz nach der Pause legte Nweke nach, Nico Kirch hatte präzise serviert (53.).

Anschließend indes blieben selbst klarste Chancen ungenutzt. Vermutlich hätte Nweke in einigen Szenen getroffen, wenn er nicht immer wieder selbstlos seinen in dieser Saison noch torlosen Sturmpartner bedienen wollte, dem jedoch weiter das Pech an den Fußballstiefeln klebt. Selbst das leere Gehäuse verfehlte Rödel. Angesichts ihrer Dominanz wurden die Dröscheder zwar nachlässig in der Rückwärtsbewegung, doch in Gefahr geriet der Sieg nie.

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