Fußball

Overhoff-Arena wird umfangreich modernisiert

Christian Schweitzer (re.) informiert über die Baumaßnahme in der Overhoff-Arena am Damm. 

Christian Schweitzer (re.) informiert über die Baumaßnahme in der Overhoff-Arena am Damm. 

Foto: Willy Schweer

Hemer.  SG Hemer trägt ihre Heimspiele in der kommenden Saison auf neuem Kunstrasen aus. Der Spielfeldrand wird umgestaltet.

Die letzte große Sanierung datiert aus dem Jahr 2004, und das sieht man der Overhoff-Arena am Damm mittlerweile auch an. Der Kunstrasenbelag hat seine kalkulierte Lebensdauer längst erreicht, und die 400-Meter-Laufbahn ist stellenweise reichlich löchrig geworden. Die Rundbahn wird nicht mehr genutzt, seit es das Felsenmeerstadion gibt, aber für die Fußballer soll es bald wieder bessere Bedingungen geben.

Zum Start der Sanierungsarbeiten stellte Hemers Erster Beigeordneter und Baudezernent Christian Schweitzer die bis zum 31. Juli veranschlagte und rund 470.000 Euro teure Baumaßnahme vor. Vom 400-Meter-Oval wird nur die Sprintgerade mit sechs Tartan-Laufbahnen vor der Tribüne übrig bleiben, der Rest wird asphaltiert. Dadurch können die Zuschauer sowie die Trainerbänke an der Seite vor dem Vereinsheim näher an das Spielfeld heranrücken. Hinter den Toren bleiben auf der einen Seite die leichtathletischen Anlagen erhalten, auf der anderen (zum Freibad hin) wird es ebenfalls einen Kunstrasenbelag (statt Tartan wie bisher) geben.

Das Spielfeld selbst, das am Mittwoch mittels Spezialgerät seines altes Belages beraubt wurde, bekommt einen quarzsandverfüllten Kunstrasen. Die von Fußballern eigentlich bevorzugte Granulatverfüllung ist nach hitzig geführten Mikroplastikdiskussion verpönt und vielerorts nicht mehr förderungswürdig. Ein Vertreter der Fachfirma Polytan versicherte den anwesenden Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie des Hauptnutzers SG Hemer jedoch, dass die neue Generation ein ganz anderes Rasensystem besitze und nicht mehr mit den alten Plätzen vergleichbar sei, wie sie etwa in Iserlohn noch sehr verbreitet sind.

Leuchtdioden-Technik für die Flutlichtanlage

Eine Alternative zum Sand wäre Kork, und derzeit werden beide Varianten bundesweiten zu etwa gleichen Anteilen in Auftrag gegeben. Wenn die Hemeraner Fußballer ab August die neue Anlage nutzen können, werden sie nicht nur weiße (statt gelbe) Markierungen auf dem Kunstgrün vorfinden, sondern auch eine bessere Beleuchtung. Das Flutlicht wird auf LED-Technik umgestellt, und Christian Schweitzer hofft dabei auf Fördermittel.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben