Fußball

Personell gebeutelte Borussia siegt mühevoll

Anas Lemrini sorgte mit seinen Nebenleuten dafür, dass gegen Werdohl nichts anbrannte.

Anas Lemrini sorgte mit seinen Nebenleuten dafür, dass gegen Werdohl nichts anbrannte.

Foto: Max Winkler

Dröschede.  Urumis und Nweke treffen zum 2:0-Erfolg gegen harmlose Werdohler. Viele Nachwuchsleute dabei.

Einen Schönheitspreis gab es für diesen Auftritt zwar nicht, doch angesichts der personellen Bedingungen zählten nach dem glanzlosen Erfolg gegen Werdohl nur die drei Punkte.


Fußball-Landesliga: Borussia Dröschede - FSV Werdohl 2:0 (0:0). Dauerregen sorgte auf der Emst für eine gewisse Trostlosigkeit. Und in den ersten 45 Minuten war der Auftritt der Elf von Trainer Dragan Petkovic auch nicht dazu geeignet, die wenigen unentwegten Zuschauer zu erheitern. Nach Cakmaks 20-Meter-Freistoß zeigte Heberlein, der für Grochla zwischen den Pfosten stand, eine Glanztat (16.). Mehr war von den Gästen nicht zu sehen. Auf der anderen Seite fehlte den Abschlüssen von Kirch (17.) und Urumis (27./42.) der Druck.

Nach dem Wechsel machte die Borussia mehr Dampf

Mehr Dampf zeigten die Gastgeber, als sie aus der Pause zurückkehrten. Mit seiner Dynamik initiierte Nweke nach drei Minuten den Führungstreffer, als er aus spitzem Winkel abzog und Klima den Ball ins Halbfeld lenkte. Dort lauerte Urumis, der das Spielgerät aus 15 Metern ins Tor beförderte. Vier Minuten später stand erneut Nweke im Mittelpunkt, aber der Torjäger traf den Ball aus der Nahdistanz nicht richtig.

Werdohl bemühte sich nun etwas nachdrücklicher um den Ausgleich, doch mehr als ein Distanzschuss, den Heberlein über die Querlatte lenkte, gab es nicht zu notieren (56.). Allenfalls war da noch ein Volleyschuss des sträflich unbewachten Orhan, der jedoch in die Wolken ging (67.).

Auf der Gegenseite gingen die Dröscheder recht sorglos mit ihren immer wieder gewonnenen Bällen um. Einer gelungenen Eroberung folgte nur allzu häufig ein Ballverlust. So blieben gefährliche Konter gegen zumeist weit aufgerückte, aber weitgehend harmlose Werdohler Mangelware. Erst in der 75. Minute sah es gut für die Gastgeber aus. Da war Nweke nicht vom Ball zu trennen. Sein Abschluss landete jedoch am Innenpfosten und sprang von dort ins Feld zurück.

Somit blieb bis in die Schlussphase hinein das Risiko, sich noch den Ausgleich zu fangen, was jedoch nicht passierte, weil die Borussia trotz einer Serie Werdohler Ecken den Überblick behielt. Auf der anderen Seite leitete schließlich Rödel in der Nachspielzeit den entscheidenden Schlag ein. Sein Zuspiel erreichte Urumis, der wiederum Nweke sah, und der hatte keine Mühe, mit seinem elften Saisontor den Sieg perfekt zu machen.

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