Fußball

Pflegefall Hemberg-Rasen auf dem Wege der Besserung

Der FC Iserlohn bedankte sich bei den Vertretern der Stadtbetriebe.

Der FC Iserlohn bedankte sich bei den Vertretern der Stadtbetriebe.

Foto: Foto: Willy Schweer

Iserlohn.  FC Iserlohn bedankt sich beim Stadtbetrieb Iserlohn/Hemer für intensive Arbeiten. Platzwartproblem soll gelöst werden.

Beim Thema Rasenplatz am Hemberg-Nordhang stimmten die Fußballer des FC Iserlohn in der Vergangenheit oft ein Klagelied an. Der schlechte Zustand des Geläufs und dessen regelmäßige Unbespielbarkeit wurden zum Dauerthema, doch die Zeiten haben sich geändert. Einige Tage vor dem ersten Westfalenliga-Heimspiel hatte der Verein Vertreter des Stadtbetriebes Iserlohn/Hemer eingeladen - um sich zu bedanken.

Die drei Mähroboter habensich bisher bewährt

„Die Unebenheiten sind nicht mehr so ausgeprägt, und der Rasen ist viel dichter geworden“, lobten unisono Klubchef Jens Breer und der sportliche Leiter Lukas Lenz. Christian Gernert, u. a. für die Grünflächen und Sportstätten zuständig, vernahm es gern. Zusammen mit Axel Raue und Ulrich Muschiol erläuterte er das Intensivprogramm am Hemberg, das sich offenbar auszahlt. Die drei Mähroboter, die dort täglich ihren Dienst tun, garantieren gleichbleibend geringe Höhe der Grashalme, dazu wurde eine Tiefenbelüftung vorgenommen. Durch sechs bis zu 70 Zentimeter tiefe Löcher pro Quadratmeter wird Druckluft geleitet. Zudem wird regelmäßig ein Spezialgerät zur Platzpflege eingesetzt, und es wird darauf geachtet, dass die Beregnung ganz nach Bedarf gesteuert wird.

Wunder können die Fachleute aber nicht vollbringen, denn mit heftigen Regenfällen wird die alte Dränage nur schwer fertig. Aber diese auszutauschen hieße, an die im Untergrund lagernde Mülldeponie zu stoßen. Und da wagt sich niemand heran. Die FCI-Vertreter sicherten zu, nach den Spielen vermehrt darauf zu achten, entstandene Löcher schnell zu schließen.

Eigentlich wäre das die Aufgabe des Platzwartes. Breer: „Aber der wird vom TuS beschäftigt, und wir als Hauptnutzer können ihm keine Anweisungen geben. Und deswegen wird hier seit Jahren nicht vernünftig gearbeitet.“ Auch dieses Thema soll bei einem Runden Tisch zur Sprache kommen.

Der FCI will am Nordhang die Regie übernehmen und mit den Experten Möglichkeiten erörtern, wie die Bespielbarkeit des Platzes erhöht werden kann. „Schließlich haben wir hier das schönste Stadion der Liga“, meinte Breer. Das weist aber nach wie vor einen mit Schlaglöchern übersäten Parkplatz vor dem Klubheim auf, der aktuell darüber hinaus als Abladestelle für Sperrmüll genutzt wird. Es ist also noch einiges zu tun am Hemberg.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben