Breitensport

Planungen für „Sport im Park“ 2020 laufen

Optimale Bedingungen findet der KSB im Volksgarten vor. Das schlägt sich auch in der Beteiligung nieder.

Optimale Bedingungen findet der KSB im Volksgarten vor. Das schlägt sich auch in der Beteiligung nieder.

Foto: Privat

Iserlohn.  Im Sommer kehrt das KSB-Angebot nach Letmathe zurück. Änderungen gibt es auf organisatorischer Ebene.

Die beliebte Reihe „Sport im Park“ geht im kommenden Sommer in ihre dritte Auflage. Konkret handelt es sich um den Zeitraum vom 13. Juli bis 7. August. Das ist seit Montagabend amtlich, denn darauf verständigten sich der federführende Kreissportbund, das Sportbüro der Stadt Iserlohn und das Stadtmarketing. Veranstaltungsort wird ausschließlich der Volksgarten in Letmathe sein. Das im Vorjahr unternommene Experiment, „Sport im Park“ auch auf dem Fritz-Kühn-Platz zum Erfolg zu führen, wird nicht weiter verfolgt.

Das teilten Monika Herrmanns (KSB), Sportbüro-Leiter Ralf Horstmann und Stadtmarketing-Mitarbeiterin Simone Korte mit, deren Abteilung erstmals mit dabei ist. „Die Planung und Organisation übernehmen weiterhin der KSB und das Sportbüro, wir machen die Öffentlichkeitsarbeit“, erläutert sie.

Iserlohner Sportbüro weitet sein Engagement aus

Das Sportbüro unterstützte die Veranstaltungsreihe bereits in den Vorjahren sowohl logistisch als auch finanziell, es stellte zum Beispiel die Anlage zur Verfügung, damit sich die Sportler zur Musik bewegen konnten. „Unser Engagement wird jetzt ausgeweitet“, sagt Horstmann. Man werde in die Vorplanung einsteigen, mit Vereinen sprechen und den zeitlichen Ablaufplan festlegen.

In dieser Hinsicht gibt es im Sommer einiges zu beachten. „Da die sanitären Anlagen im Volksgarten zusammen mit der Musikmuschel saniert werden und nicht zur Verfügung stehen, müssen wir uns etwas einfallen lassen. Aber dafür finden wir eine Lösung.“ Auch mit der Bauverwaltung stehen noch Gespräche an, weil bei Regenwetter entweder in die Humpfert- oder in die Albert-Schweitzer-Halle ausgewichen werden soll. „Dazu müssen uns die Hallen aber zur Verfügung stehen. Wenn dort gebaut wird, kommen wir nicht hinein.“

Die Optimierung der Organisation mit dem Ziel, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen, ging vom Kreissportbund aus. Dessen Vorsitzender Günther Nülle erläutert: „Wir haben ,Sport im Park’ ja auch in anderen Kommunen initiiert. Letztendlich gingen dafür einfach zu viele Stunden drauf. Wir sind schließlich nicht nur für Iserlohn, sondern für den gesamten Märkischen Kreis zuständig. Deswegen haben wir die Gespräche gesucht, und Sportbüro und Stadtmarketing waren zum Glück schnell dabei.“

Ganz aus der Ausrichter-Verantwortung ziehen wollte sich der KSB zu keinem Zeitpunkt – das würde die gesamte Reihe in Frage stellen, da sie mit Landesmitteln bezuschusst wird, auf die eine Kommune keinen Zugriff hat. Auch die Unterstützung durch Sponsoren würde dann höchstwahrscheinlich wegbrechen.

In Menden lief „Sport im Park“ im Rahmen der Sportwoche, auch in Lüdenscheid gab es im Vorjahr die Premiere und eines Tages soll auch Hemer zu den Standorten gehören. Gespräche mit dem dortigen Stadtsportverband hat es bereits gegeben, eventuell klappt es im kommenden Jahr.

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