Sport im Park

Positive Eindrücke überwiegen

Optimale Bedingungen findet der KSB im Volksgarten vor. .

Optimale Bedingungen findet der KSB im Volksgarten vor. .

Foto: Privat

Iserlohn.  Über „Sport im Park“ muss mit Blick auf Iserlohn und Letmathe getrennt geurteilt werden.

Noch anderthalb Wochen – dann ist die vom Kreissportbund zum zweiten Mal aufgelegte und Ende Juli gestartete Reihe „Sport im Park“ schon wieder zu Ende. Ein vorläufiges Fazit können Organisatoren und Übungsleiter also allemal ziehen, und das fällt unter dem Strich erfreulich aus.

„Die Frühsport-Angebote und alle, wo Musik und Bewegung kombiniert werden, kommen gut an“, sagt die Initiatorin Monika Hermanns. So wurden am Montag bei „Pound“, einem in Deutschland vergleichsweise unbekannten Fitnesstrend, den Tanja Betken und Nadine Albus ins Programm gehievt haben, knapp 40 Teilnehmer gezählt, und das sei noch nicht der Rekordbesuch dieses Sommers gewesen. Wann immer es ihre Zeit erlaubt, ist sie vor Ort und spitzt die Ohren. „Mir wird signalisiert, dass es weitergehen soll, am liebsten ganzjährig.“

Spielt das Wetter nicht mit, sind die Teilnehmer flexibel

Hoch rechnet Monika Hermanns den Freizeitsportlern und Übungsleitern ihre Flexibilität an. Einige Veranstaltungen mussten nämlich wetterbedingt in die Sporthalle verlegt werden, was immer wieder einen hohen organisatorischen Aufwand verursacht. Der Materialtransport muss gewährleistet sein und die Mitmachenden müssen informiert werden. Zu „Sport im Park 2019“ gehört zudem der Versuch, die im Letmather Volksgarten so erfolgreiche Reihe auch auf dem Iserlohner Fritz-Kühn-Platz zu etablieren.

Monika Hermanns redet gar nicht lange drumherum. „Es gibt deutliche Unterschiede zwischen beiden Standorten. Der Park zieht mehr.“ Diese Erfahrung machte auch Miriam Pfaffen vom TV Griesenbrauck. Sie bietet an beiden Standorten das Angebot „Bewegung trifft Phantasie“ an, wozu sie auch für den morgigen Donnerstag von 10 bis 11 Uhr wieder auf den Fritz-Kühn-Platz einlädt. Gestern konnte sie zwei junge Frauen begrüßen, vier waren es zum Auftakt vor gut einer Woche. „Bewegung trifft Phantasie besteht aus kindgerechten und für junge Erwachsene geeigneten Yoga-Übungen, die in eine Geschichte eingebettet sind. Die darin vorkommenden Figuren werden von uns nachgestellt.“

Dass „Sport im Park“ auf dem Fritz-Kühn-Platz nicht so zündet wie in Letmathe, liegt ihrer Meinung nach an der Publikumsfrequenz. „Im Volksgarten sind die Leute sowieso schon, hier sind weniger Passanten.“ Dabei ist sie mit der Ecke am Stadtmuseum zwischen den alten Bäumen und einem Fachwerkhaus eigentlich recht glücklich. Anders als an den zentraleren Stellen des Platzes, an denen die Spuren der „Sommernächte“ noch deutlich sind, ist die Wiese noch intakt, und sie musste zuvor auch nicht von Scherben, Hundehaufen oder Zigarettenkippen befreit werden.

Monika Hermanns möchte kein verfrühtes Urteil fällen und die Saison bewerten. Vor allem will sie das nicht ohne vorherige Rücksprache mit den weiteren Beteiligten machen. „Wir setzen uns beim KSB im Anschluss in Ruhe zu einer Gesamtbetrachtung zusammen, und ich werde auch mit allen Übungsleitern sprechen.“

Informationen zum aktuellen Programm von „Sport im Park“ unter www.ksb-mk.de

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben