Basketball

Roger Schwarz und das gute Gefühl für Spiel drei

Roger Schwarz (links) im Audi Dome als Co-Kommentator

Roger Schwarz (links) im Audi Dome als Co-Kommentator

Foto: Privat

Iserlohn.   Der ehemalige FIBA-Schiedsrichter und Vater des Kangaroos-Kapitäns hat eine klare Meinung.

Der Mann muss es wissen, hat er doch viele Jahre auf höchstem Niveau mit Basketball zu tun gehabt. Als ehemaliger Bundesligaschiedsrichter kam Roger Schwarz auch international (FIBA) zu zahllosen Einsätzen und war am Samstag Gast im Münchner Audi Dome, als die von seinem Sohn Kris angeführten Kangaroos dort ihr Play-off-Spiel absolvierten.

Der 55-jährige Schwarz, der seine Pfeife schon vor einigen Jahren an den Nagel gehängt hat, wohnt seit mehreren Jahren mit seiner Frau Monika in München und war über diese Play-off-Konstellation, die zu einem kurzen Familientreffen führte, ganz besonders erfreut.

„Iserlohn hat ein Riesenpfund, mit dem es wuchern kann. Die Mannschaft kämpft bis zur letzten Sekunde und glaubt bis zur letzten Sekunde an sich. Wenn dann zu Hause auch noch das Selbstvertrauen in der Offensive dazu kommt, dann habe ich für das dritte Spiel ein gutes Gefühl“, analysierte der Informatiker die Partie, in der die Iserlohner seiner Meinung nach nicht die schlechtere Mannschaft waren.

Auch nach seiner aktiven Zeit als Schiedsrichter ist Roger Schwarz weiter für seinen Sport tätig. Bei der FIBA Europe hat er ein Coaching-Konzept für Referees entworfen. Darüber hinaus ist er Dauerkarten-Inhaber bei den Basketballern des FC Bayern. Ein Fixpunkt im Jahreskalender ist somit stets das Match seines zweiten Sohnes Malte in München, der für Göttingen in der Bundesliga spielt.

Am Samstag war Schwarz als Co-Kommentator für Radio MK im Audi Dome aktiv und hatte einen guten Blick auf die Dinge. „Die Iserlohner haben sich für ihre starke Leistung in der Defensive nicht belohnt“, befand Schwarz nach der Partie, freute sich aber andererseits über eine sehr gute Vorstellung seines Sohnes Kris. Derweil glaubt Roger Schwarz fest an den Viertelfinaleinzug der Iserlohner. Nicht ganz ernst gemeint ist dabei sein Hinweis, dass die Chancen auch deshalb gut stehen, weil er nicht in der Halle ist. „Zumeist war es ja so, dass Iserlohn verloren hat, wenn ich da gewesen bin.“

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