Eishockey

Roosters holen lettischen Nationalstürmer Kaspars Daugavins

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Kaspars Daugavins bringt viel internationale Erfahrung mit nach Iserlohn.

Kaspars Daugavins bringt viel internationale Erfahrung mit nach Iserlohn.

Foto: City-Press

Iserlohn.  Der Routinier mit NHL-Erfahrung kommt vom SC Bern zu den Iserlohn Roosters, und Manager Christian Hommel verteilt reichlich Vorschusslorbeeren.

Die Iserlohn Roosters sind noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und hoffen, mit Stürmer Kaspars Daugavins den angekündigten Hochkaräter gefunden zu haben. Der 119-fache lettische Nationalspieler (66 Punkte in den Länderspielen) war zuletzt für den SC Bern in der Schweizer National League aktiv, wo er in der Saison 21/22 in 34 Spielen auf 25 Punkte kam. Darüber hinaus kann der 34-Jährige Erfahrungen aus seinen Stationen in der KHL (u.a. 2018 bis 2020 117 Spiele und 76 Scorerpunkte für Spartak Moskau), AHL und NHL (u. a. von 2011 bis 2013 84 Spiele für die Ottawa Senators) vorweisen. Insgesamt erzielte Daugavins in über 800 Profi-Spielen in diesen Top-Ligen knapp 500 Punkte und führte das lettische Nationalteam mehrfach als Kapitän aufs Eis.

„Er weiß definitiv, wo das Tor steht und wie er seine Mitspieler in Szene setzen kann. Bei aller Qualität auf dem Eis war es uns darüber hinaus auch wichtig, dass wir einen Spieler bekommen, der charakterlich in die Kabine passt. Er ist ein top Typ“, erläuterte Roosters-Manager Christian Hommel.

In der AHL hat er schon mit Kurt Kleinendorst gearbeitet

Daugavins selbst ist für sein neues Engagement am Seilersee hochmotiviert: „Ich kenne meinen neuen Coach und weiß, dass wir ein Team haben werden, das in jedem Spiel um jeden Zentimeter fighten wird. Nichts weniger ist auch mein Anspruch, denn natürlich wollen wir erfolgreiches Eishockey spielen und um die Play-offs kämpfen.“ Der Linksschütze wurde 2006 in der dritten Runde von den Ottawa Senators gedraftet und spielte während seiner Zeit in Nordamerika in der Spielzeit 2010/2011 in der AHL bei den Binghampton Senators – unter Kurt Kleinendorst.

Gemeinsam mit dem heutigen Roosters-Trainer gewann er in diesem Jahr den Calder Cup. Daugavins war mit 20 Punkten in 23 Playoff-Spielen maßgeblich am Titelgewinn beteiligt. „Natürlich hatten wir durch diese positiven Erfahrungen, die die beiden gemeinsam gemacht haben, schon früh einen Fuß in der Tür, als wir mitbekommen haben, dass die Situation von Kaspars in Bern nicht mehr so ist, wie sie sich beide Seiten vorgestellt haben. Wir haben dann Geduld bewiesen und haben uns nicht verrückt machen lassen. Das hat sich jetzt ausgezahlt“, erklärt Hommel die Hintergründe des Transfers. Sofern die Anreise nach Plan läuft, absolviert der neue Roosters-Stürmer, der die Rückennummer 61 tragen wird, bereits am Dienstag die erforderlichen medizinischen Untersuchungen und steht ab Mittwoch mit seinen neuen Teamkollegen auf dem Eis.

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