Fußball

Saisonauftakt in der Kreisliga A

Die SG Hemer (hier gegen Sinopspor) gehört zu den Topfavoriten.

Die SG Hemer (hier gegen Sinopspor) gehört zu den Topfavoriten.

Foto: Foto: Dennis Echtermann

Iserlohn.  SV Deilinghofen/Sundwig und SG Hemer sind die Favoriten auf den Bezirksliga-Aufstieg.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Zwei Wochen nach den überkreislichen Vereinen startet die Fußball-Kreisliga A in ihre Saison. Die Hinrunde wird mit dem 15. Spieltag am 8. Dezember abgeschlossen. Das ist gleichbedeutend mit der Winterpause. Die Rückserie startet am 1. März, der letzte Spieltag ist für den 7. Juni terminiert.

„Unser klares Ziel lautet Wiederaufstieg“, gibt Erkan Linke, der neue Trainer des SV Deilinghofen/Sundwig und Nachfolger von Andrea Mazzeo, vor. Der Bezirksliga-Absteiger hat personell kräftig aufgestockt. Mit Salvatore Militano kommt der langjährige Goalgetter vom SC Hennen zurück. Benjamin Biehs (BSV Menden) und Sean Schmelzer (Borussia Dröschede) sowie Francesco Cantelli (SG Hemer) sind weitere Hochkaräter. Abgänge sind die Furnari-Brüder, Keeper de Angelis (alle TSV Ihmert), sowie Schmöle und Dervisoski (beide SG Hemer). Zu den härtesten Konkurrenten um den Aufstieg zählt Linke die SG Hemer und den BSV Lendringsen. Die Vorbereitung verlief sehr gut. „Alle Spieler ziehen an einem Strang.“

Ramazan Ceylan sieht vieleTitelaspiranten

Ramazan Ceylan, Coach der SG Hemer, berichtet von einer guten Vorbereitungsphase, die zusammen mit der Reserve bestritten wurde. „Wir haben auch die A-Jugend mit eingebunden“, berichtet Ceylan, der sich insbesondere auf die Heimkehrer Aliriza Dervisoski und Paul Schmöle freut. Abgänge sind Cantelli und Ben Steinau (Letmathe). „Wir wollen wieder oben mitspielen“, skizziert Ceylan die Situation beim letztjährigen Dritten. Als weitere Mannschaften in der Spitzengruppe sieht der Hemeraner Coach Sümmern, Ergste und Lendringsen. Gleich zum Saisonauftakt erwartet der SVD/S den BSV Lendringsen auf dem Ernst-Löwen-Sportplatz.

Am dritten Spieltag steigt im Dammstadion das „Derby“ gegen die eigene Zweite. „Das wird natürlich ein ganz besonderes Spiel werden“, freut sich der Coach der SG Hemer II, Markus Heggemann. In personeller Hinsicht gab es für den B-West-Titelträger so gut wie keine Fluktuation. Zu den Favoriten zählt er neben der eigenen „Ersten“ den SV Deilinghofen/Sundwig und die SF Sümmern. Für die Zweite wird der Klassenerhalt angestrebt. „Deilinghofen/Sundwig hat vier Spiele gegen Hemer“, prognostiziert Heggemann viermal einen heißen Tanz.

Für Theo Pantazis, den Coach des B-Ost-Meisters, Iserlohner Turnerschaft, zählt nur der Klassenerhalt. „Da wir kein Geld haben, können wir auch keine großen Sprünge machen. Der Klassenerhalt wird angepeilt.“ In personeller Hinsicht hat sich das Team mit sieben Akteuren aus der A-Jugend verstärkt. Des Weiteren wurde Denis Lakic vom ASSV Letmathe verpflichtet, da man ihm in beruflicher Hinsicht weiterhelfen kann. Für Pantanzis ist der SVD/S der Titelanwärter Nummer eins.

Für Semin Bajrovic gilt es, mit dem ASSV Letmathe II im gesicherten Mittelfeld zu landen. „90 Prozent unseres Kaders sind zusammengeblieben. Mit Ausnahme von Lakic haben wir keinen wichtigen Spieler an Drittvereine abgegeben.“ Aufstiegsanwärter sind für Bajrovic die beiden Hemeraner Vereine SV Deilinghofen/Sundwig und SG Hemer.

Der SC Hennen II tritt nach dem Abgang von Florian Löbel (familiäre Gründe) mit einem Trainerduo an: Thomas Wegener (53) und Kevin Lehmann (23) wollen versuchen mit einem einstelligen Tabellenplatz die kommende Saison zu beenden. „Die Mannschaft ist eine Mischung aus letztjähriger zweiter und dritter Mannschaft, sowie einigen A-Jugendlichen“, berichtet Wegener, der seit Jahren im Hennener Jugendbereich tätig ist. Ebenso wie für alle anderen Trainer sind für Wegener der Fusionsklub und die SG Hemer die Hauptkandidaten auf den Bezirksliga-Aufstieg.

Vatanspor Hemer setzt aufTrainer Ercan Ayyildiz

Ercan Ayyildiz heißt der neue Coach von Vatanspor Hemer, der Interimstrainer Daniel Hogan ablöst. Mit Mesut Özkök, den es zum TSV Ihmert zieht, gibt es nur einen Abgang zu verzeichnen. I. Talbi (VfK Iserlohn), N. Ekinci (früher Hemer Erciyes) und Serdal Gündüz (Sinopspor Iserlohn) konnten als Neuzugänge verpflichtet werden. Titelanwärter sind auch für Ayyildiz die SG Hemer und der Verein mit dem man sich den Sportplatz teilt. „Wir wollen nicht im unteren Drittel landen“, lautet die Marschroute von Ayyildiz.

Cihan Senel hat einmal mehr beim VTS Iserlohn das Traineramt übernommen, nachdem Christian Manza Co-Trainer beim SC Hennen geworden ist. „Wir hatten eine extrem schlechte Vorbereitung“, berichtet der Spielertrainer. Abgesehen von urlaubsbedingten Ausfällen war das Hauptproblem die Sportstättennutzung. „Wegen des teilweise nicht nutzbaren Rasenplatzes im Hembergstadion hatten wir keinen eigenen Platz und haben gehaust wie die Zigeuner, weil wir ständig wechseln mussten“, ärgert sich Senel. In personeller Hinsicht setzt er auf eine eingespielte Mannschaft. Saisonziel ist für Senel Platz sechs, Titelanwärter sind der SV Deilinghofen/Sundwig und die SG Hemer.

Die SF Sümmern werden von einigen Trainern in den Favoritenkreis mit einbezogen. Coach Oliver Draxler sieht seine Elf nicht als Aufstiegskandidat, aber als Aspirant für das obere Drittel: „Wir haben uns gezielt verstärkt, müssen allerdings auch drei Abgänge hinnehmen.“ Zum einen fällt Abwehrchef und Kapitän Marc Pollok nach einem Bandscheibenvorfall für ein Jahr aus, Jan Tillenburg und Kai Kirchhoff zieht es berufsbedingt nach Dortmund und Leipzig. Von einem halben Dutzend Neuzugängen sind Bojku (ASSV Letmathe) und Lemrini (SSV Kalthof) die Bekanntesten. Zum Favoritenkreis zählt der Sümmeraner Coach neben Deilinghofen/Sundwig und der SG Hemer auch den BSV Lendringsen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben