Skaterhockey

Samurai kommen gut aus den Startlöchern

Jan Schreiner (rechts) trug maßgeblich zum Samurai-Sieg bei, unter anderem durch sein Tor zum 2:0.

Jan Schreiner (rechts) trug maßgeblich zum Samurai-Sieg bei, unter anderem durch sein Tor zum 2:0.

Foto: Dennis Echtermann

Iserlohn.   Zum Saisonauftakt der Skaterhockey-Bundesliga fertigt Iserlohn die Commanders Velbert ab.

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Die in Teilen neu formierte Mannschaft der IH Samurai Iserlohn hat einen vielversprechenden Start in die neue Skaterhockey-Bundesligasaison hingelegt. Leidtragende waren die Commanders Velbert.


Skaterhockey-Bundesliga: IH Samurai Iserlohn - Commanders Velbert 10:4 (2:0/4:3/4:1). Die Zufriedenheit war Iserlohns neuem Trainer Waldemar Banaszak anzusehen. Das erste Meisterschaftsspiel unter seiner Verantwortung wurde auf Anhieb gewonnen. „Wir haben sehr gut angefangen, waren nur im zweiten Drittel etwas verunsichert, aber letztendlich einfach besser“, analysierte er nach Spielende.

Tatsächlich hatte sein Team nicht einfach nur irgendwie gewonnen, sondern auch noch überzeugend gespielt. Es griffen Mechanismen im Zusammenspiel, die selbst die Samurai-Verantwortlichen zu diesem frühen Saison-Zeitpunkt noch nicht für möglich hielten. Nach sieben Minuten das erste Mal Jubel in der Heidehalle: Marius Riepe schoss etwas rechts vorm Tor stehend den Ball nach Zuspiel von Constantin Wichern ins lange linke Eck.

Knapp viereinhalb Minuten später fand Jan Schneider nach Zuspiel von Marcel Brozé die Lücke und erhöhte auf 2:0. Den Gästen fehlte der Zugriff aufs Spielgeschehen. Mal versuchten sie früh anzugreifen, mal standen sie etwas tiefer und ließen die Samurais kommen – das Ergebnis waren schöne Spielzüge und gute Chancen für Iserlohn, das Ergebnis noch weiter nach oben zu schrauben. Aber vor der Drittelpause wurde daraus nichts mehr.

Mit einer ganz anderen Körpersprache traten die Gäste aus dem Bergischen Land im Mittelabschnitt auf, sie drängten die Samurais in die eigene Hälfte und verkürzten nur 27 Sekunden nach Wiederbeginn auf 2:1. Zwar stellte Simon Tambosi mit dem 3:1 (24.) den alten Abstand wieder her, doch sechs Minuten später war die Führung nach einem Doppelschlag dahin. Banaszak nahm in der 32. Minute eine Auszeit, die ihre Wirkung nicht verfehlte.

Nach dem Ausgleich zieht Iserlohn auf und davon

Keine 60 Sekunden später traf Wichern nach Vorarbeit von Nils Al­brecht, der am Samstag seinen 28. Geburtstag feierte, zum 4:3 und damit kehrte auch die Sicherheit ins Spiel der Hausherren zurück. Bis zum Ende des Drittels trafen Noel Riepe per Penalty (33.) und erneut Wichern (36.), der auch an drei der vier Tore beteiligt war, die sich die Samurais für das letzte Drittel aufgehoben hatten. Das 7:3 (44.) und 10:3 (51.) erzielte er selbst, Tim Linkes 9:3 bereitete er vor. Beim 8:3 durch N. Riepe (45.) bewiesen die Samurai vor etwa 100 Zuschauern, darunter auch das IBSV-Königspaar samt Hofstaat, dass sie auch das Powerplay-Spiel beherrschen.

IHS: Schneider; Albrecht, Linke (1), Bongard, Brozé, Giese, M. Riepe (1), N. Riepe (2), Schäfer, Schreiner (1), Tambosi (1), Zeitler, Wichern (4), Jung.

Tore: 1:0 (8.) M. Riepe, 2:0 (12.) Schreiner, 2:1 (21.) Voß, 3:1 (24.) Tambosi, 3:2 (26.) Sackenreuther, 3:3 (30.) Cohut, 4:3 (33.) Wichern, 5:3 (33.) N. Riepe, 6:3 (36.) Wichern, 7:3 (44.) Wichern, 8:3 (45.) N. Riepe, 9:3 (49.) Linke, 10:3 (51.) Wichern, 10:4 (59.) Stein.

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