Eishockey

Schnieder gehört zu den Pionieren

Bernd Schnieder ist Präsident des neuen Eishockey-Verbandes NRW.

Bernd Schnieder ist Präsident des neuen Eishockey-Verbandes NRW.

Foto: Josef Wronski/IKZ

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Iserlohn.  Bernd Schnieder ist aktuell Vorsitzender der Iserlohn Young Roosters. Nun bekleidet der langjährige DEL-Schiedsrichter und DEB-Schiedsrichter-Obmann ein weiteres Funktionärsamt, ohne dass dies bislang einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde - aus durchaus plausiblem Anlass. Denn der Hintergrund dieser Personalie birgt eine große Brisanz, ja letztendlich eine für die Eishockeyszene revolutionäre Idee. Bernd Schnieder ist Präsident des EHV NRW, des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen.

EHV NRW? Mit diesem Begriff werden die wenigsten Eishockeyfans etwas anfangen können, aber das wird sich vermutlich in Kürze ändern. Denn der neue Verband soll künftig die Geschicke des NRW-Eishockeys lenken. Das obliegt bislang dem Landeseissportverband NRW (LEV), in dem auch andere Wintersportarten wie Eiskunstlaufen, Curling oder Eisstockschießen organisiert sind. Vorsitzender des LEV ist Wolfgang Sorge, der von einigen Seiten durchaus als Reizfigur gesehen wird.

Bernd Schnieder möchte aber noch nicht zu weit vorpreschen, weil die Angelegenheit juristisch durchaus nicht einfach zu regeln ist und keine Formfehler begannen werden dürfen. „Aber wenn wir den Eishockeysport nach vorne bringen wollen, dann geht das nur in einem eigenen Verband“, beschreibt er die Motivation dieser Aktion, die etwa seit August vorangetrieben worden ist und inzwischen die Grenzen der Theorie längst überschritten hat und in großen Teilen bereits Realität geworden ist - mit sehr viel Unterstützung.

Das zeigt die Faktenlage: Fast zwei Drittel der 35 NRW-Eishockey-Vereine sind bereits dem neuen Verband beigetreten, dazu gehören auch die Stammvereine der vier DEL-Klubs des Landes, also auch der Iserlohner EC. Damit gehören fast 3000 Aktive (von 4094) dem neuen Verband an. Rückenwind hat der EHV auch vom Deutschen Eishockey-Bund erhalten. Er hat erstmals in seiner Geschichte einen reinen Eishockey-Fachverband in seine Reihen aufgenommen. Dazu teilte DEB-Präsident Franz Reindl in einer Presseerklärung mit: „Wir freuen uns sehr über die Tatsache, dass wir nun einen reinen Eishockey-Fachverband in Deutschland haben. Allein die Mitgliederzahlen zeigen, dass dafür ganz offenbar Bedarf besteht. Die Gründung des EHV NRW ist ein wichtiger Schritt im Sinn der Bündelung der Kräfte zur Umsetzung unseres Konzeptes Powerplay26.“

Zudem möchte der DEB im Januar ein Ausschlussverfahren gegen den LEV NRW einleiten, wie die „Eishockeynews“ berichten, weil der Landesverband gegen Satzungen verstoßen und damit „dem DEB, dem Eishockeysport sowie dessen Ansehen erheblichen Schaden zugefügt“, habe.

Nun muss der EHV noch eine weitere Hürde nehmen. „Der Antrag auf Aufnahme in den Landessportbund ist gestellt“, berichtet Schnieder. Am 8. Januar sollen die Mitglieder des LSB als Unterorgan des Deutschen Olympischen Sportbundes darüber abstimmen, ein „Ja“ ist realistisch. Im Falle der Aufnahme würden die Rechte über den Spielbetrieb, über Trainerausbildung, Schiedsrichterlehre und Landeskader an den EHV übergehen.

Sitz des neuen Verbandes ist Düsseldorf, dort ist er auch beim Amtsgericht im Vereinsregister eingetragen, die Gemeinnützigkeit ist durch das Finanzamt Düsseldorf anerkannt. Schnieders Mitstreiter im Vorstand sind Rainer Maedge aus Köln, Achim Staudt (Krefeld), Michael Staade (Düsseldorf) und Frank Schäfer (Herne).

Bernd Schnieder ist aktuell Vorsitzender der Iserlohn Young Roosters. Nun bekleidet der langjährige DEL-Schiedsrichter und DEB-Schiedsrichter-Obmann ein weiteres Funktionärsamt, ohne dass dies bislang einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde - aus durchaus plausiblem Anlass. Denn der Hintergrund dieser Personalie birgt eine große Brisanz, ja letztendlich eine für die Eishockeyszene revolutionäre Idee. Bernd Schnieder ist Präsident des EHV NRW, des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen.

EHV NRW? Mit diesem Begriff werden die wenigsten Eishockeyfans etwas anfangen können, aber das wird sich vermutlich in Kürze ändern. Denn der neue Verband soll künftig die Geschicke des NRW-Eishockeys lenken. Das obliegt bislang dem Landeseissportverband NRW (LEV), in dem auch andere Wintersportarten wie Eiskunstlaufen, Curling oder Eisstockschießen organisiert sind. Vorsitzender des LEV ist Wolfgang Sorge, der von einigen Seiten durchaus als Reizfigur gesehen wird.

Bernd Schnieder möchte aber noch nicht zu weit vorpreschen, weil die Angelegenheit juristisch durchaus nicht einfach zu regeln ist und keine Formfehler begannen werden dürfen. „Aber wenn wir den Eishockeysport nach vorne bringen wollen, dann geht das nur in einem eigenen Verband“, beschreibt er die Motivation dieser Aktion, die etwa seit August vorangetrieben worden ist und inzwischen die Grenzen der Theorie längst überschritten hat und in großen Teilen bereits Realität geworden ist - mit sehr viel Unterstützung.

Das zeigt die Faktenlage: Fast zwei Drittel der 35 NRW-Eishockey-Vereine sind bereits dem neuen Verband beigetreten, dazu gehören auch die Stammvereine der vier DEL-Klubs des Landes, also auch der Iserlohner EC. Damit gehören fast 3000 Aktive (von 4094) dem neuen Verband an. Rückenwind hat der EHV auch vom Deutschen Eishockey-Bund erhalten. Er hat erstmals in seiner Geschichte einen reinen Eishockey-Fachverband in seine Reihen aufgenommen. Dazu teilte DEB-Präsident Franz Reindl in einer Presseerklärung mit: „Wir freuen uns sehr über die Tatsache, dass wir nun einen reinen Eishockey-Fachverband in Deutschland haben. Allein die Mitgliederzahlen zeigen, dass dafür ganz offenbar Bedarf besteht. Die Gründung des EHV NRW ist ein wichtiger Schritt im Sinn der Bündelung der Kräfte zur Umsetzung unseres Konzeptes Powerplay26.“

Zudem möchte der DEB im Januar ein Ausschlussverfahren gegen den LEV NRW einleiten, wie die „Eishockeynews“ berichten, weil der Landesverband gegen Satzungen verstoßen und damit „dem DEB, dem Eishockeysport sowie dessen Ansehen erheblichen Schaden zugefügt“, habe.

Nun muss der EHV noch eine weitere Hürde nehmen. „Der Antrag auf Aufnahme in den Landessportbund ist gestellt“, berichtet Schnieder. Am 8. Januar sollen die Mitglieder des LSB als Unterorgan des Deutschen Olympischen Sportbundes darüber abstimmen, ein „Ja“ ist realistisch. Im Falle der Aufnahme würden die Rechte über den Spielbetrieb, über Trainerausbildung, Schiedsrichterlehre und Landeskader an den EHV übergehen.

Sitz des neuen Verbandes ist Düsseldorf, dort ist er auch beim Amtsgericht im Vereinsregister eingetragen, die Gemeinnützigkeit ist durch das Finanzamt Düsseldorf anerkannt. Schnieders Mitstreiter im Vorstand sind Rainer Maedge aus Köln, Achim Staudt (Krefeld), Michael Staade (Düsseldorf) und Frank Schäfer (Herne).

Bernd Schnieder ist aktuell Vorsitzender der Iserlohn Young Roosters. Nun bekleidet der langjährige DEL-Schiedsrichter und DEB-Schiedsrichter-Obmann ein weiteres Funktionärsamt, ohne dass dies bislang einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde - aus durchaus plausiblem Anlass. Denn der Hintergrund dieser Personalie birgt eine große Brisanz, ja letztendlich eine für die Eishockeyszene revolutionäre Idee. Bernd Schnieder ist Präsident des EHV NRW, des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen.

EHV NRW? Mit diesem Begriff werden die wenigsten Eishockeyfans etwas anfangen können, aber das wird sich vermutlich in Kürze ändern. Denn der neue Verband soll künftig die Geschicke des NRW-Eishockeys lenken. Das obliegt bislang dem Landeseissportverband NRW (LEV), in dem auch andere Wintersportarten wie Eiskunstlaufen, Curling oder Eisstockschießen organisiert sind. Vorsitzender des LEV ist Wolfgang Sorge, der von einigen Seiten durchaus als Reizfigur gesehen wird.

Bernd Schnieder möchte aber noch nicht zu weit vorpreschen, weil die Angelegenheit juristisch durchaus nicht einfach zu regeln ist und keine Formfehler begannen werden dürfen. „Aber wenn wir den Eishockeysport nach vorne bringen wollen, dann geht das nur in einem eigenen Verband“, beschreibt er die Motivation dieser Aktion, die etwa seit August vorangetrieben worden ist und inzwischen die Grenzen der Theorie längst überschritten hat und in großen Teilen bereits Realität geworden ist - mit sehr viel Unterstützung.

Das zeigt die Faktenlage: Fast zwei Drittel der 35 NRW-Eishockey-Vereine sind bereits dem neuen Verband beigetreten, dazu gehören auch die Stammvereine der vier DEL-Klubs des Landes, also auch der Iserlohner EC. Damit gehören fast 3000 Aktive (von 4094) dem neuen Verband an. Rückenwind hat der EHV auch vom Deutschen Eishockey-Bund erhalten. Er hat erstmals in seiner Geschichte einen reinen Eishockey-Fachverband in seine Reihen aufgenommen. Dazu teilte DEB-Präsident Franz Reindl in einer Presseerklärung mit: „Wir freuen uns sehr über die Tatsache, dass wir nun einen reinen Eishockey-Fachverband in Deutschland haben. Allein die Mitgliederzahlen zeigen, dass dafür ganz offenbar Bedarf besteht. Die Gründung des EHV NRW ist ein wichtiger Schritt im Sinn der Bündelung der Kräfte zur Umsetzung unseres Konzeptes Powerplay26.“

Zudem möchte der DEB im Januar ein Ausschlussverfahren gegen den LEV NRW einleiten, wie die „Eishockeynews“ berichten, weil der Landesverband gegen Satzungen verstoßen und damit „dem DEB, dem Eishockeysport sowie dessen Ansehen erheblichen Schaden zugefügt“, habe.

Nun muss der EHV noch eine weitere Hürde nehmen. „Der Antrag auf Aufnahme in den Landessportbund ist gestellt“, berichtet Schnieder. Am 8. Januar sollen die Mitglieder des LSB als Unterorgan des Deutschen Olympischen Sportbundes darüber abstimmen, ein „Ja“ ist realistisch. Im Falle der Aufnahme würden die Rechte über den Spielbetrieb, über Trainerausbildung, Schiedsrichterlehre und Landeskader an den EHV übergehen.

Sitz des neuen Verbandes ist Düsseldorf, dort ist er auch beim Amtsgericht im Vereinsregister eingetragen, die Gemeinnützigkeit ist durch das Finanzamt Düsseldorf anerkannt. Schnieders Mitstreiter im Vorstand sind Rainer Maedge aus Köln, Achim Staudt (Krefeld), Michael Staade (Düsseldorf) und Frank Schäfer (Herne).

Bernd Schnieder ist aktuell Vorsitzender der Iserlohn Young Roosters. Nun bekleidet der langjährige DEL-Schiedsrichter und DEB-Schiedsrichter-Obmann ein weiteres Funktionärsamt, ohne dass dies bislang einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde - aus durchaus plausiblem Anlass. Denn der Hintergrund dieser Personalie birgt eine große Brisanz, ja letztendlich eine für die Eishockeyszene revolutionäre Idee. Bernd Schnieder ist Präsident des EHV NRW, des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen.

EHV NRW? Mit diesem Begriff werden die wenigsten Eishockeyfans etwas anfangen können, aber das wird sich vermutlich in Kürze ändern. Denn der neue Verband soll künftig die Geschicke des NRW-Eishockeys lenken. Das obliegt bislang dem Landeseissportverband NRW (LEV), in dem auch andere Wintersportarten wie Eiskunstlaufen, Curling oder Eisstockschießen organisiert sind. Vorsitzender des LEV ist Wolfgang Sorge, der von einigen Seiten durchaus als Reizfigur gesehen wird.

Bernd Schnieder möchte aber noch nicht zu weit vorpreschen, weil die Angelegenheit juristisch durchaus nicht einfach zu regeln ist und keine Formfehler begannen werden dürfen. „Aber wenn wir den Eishockeysport nach vorne bringen wollen, dann geht das nur in einem eigenen Verband“, beschreibt er die Motivation dieser Aktion, die etwa seit August vorangetrieben worden ist und inzwischen die Grenzen der Theorie längst überschritten hat und in großen Teilen bereits Realität geworden ist - mit sehr viel Unterstützung.

Das zeigt die Faktenlage: Fast zwei Drittel der 35 NRW-Eishockey-Vereine sind bereits dem neuen Verband beigetreten, dazu gehören auch die Stammvereine der vier DEL-Klubs des Landes, also auch der Iserlohner EC. Damit gehören fast 3000 Aktive (von 4094) dem neuen Verband an. Rückenwind hat der EHV auch vom Deutschen Eishockey-Bund erhalten. Er hat erstmals in seiner Geschichte einen reinen Eishockey-Fachverband in seine Reihen aufgenommen. Dazu teilte DEB-Präsident Franz Reindl in einer Presseerklärung mit: „Wir freuen uns sehr über die Tatsache, dass wir nun einen reinen Eishockey-Fachverband in Deutschland haben. Allein die Mitgliederzahlen zeigen, dass dafür ganz offenbar Bedarf besteht. Die Gründung des EHV NRW ist ein wichtiger Schritt im Sinn der Bündelung der Kräfte zur Umsetzung unseres Konzeptes Powerplay26.“

Zudem möchte der DEB im Januar ein Ausschlussverfahren gegen den LEV NRW einleiten, wie die „Eishockeynews“ berichten, weil der Landesverband gegen Satzungen verstoßen und damit „dem DEB, dem Eishockeysport sowie dessen Ansehen erheblichen Schaden zugefügt“, habe.

Nun muss der EHV noch eine weitere Hürde nehmen. „Der Antrag auf Aufnahme in den Landessportbund ist gestellt“, berichtet Schnieder. Am 8. Januar sollen die Mitglieder des LSB als Unterorgan des Deutschen Olympischen Sportbundes darüber abstimmen, ein „Ja“ ist realistisch. Im Falle der Aufnahme würden die Rechte über den Spielbetrieb, über Trainerausbildung, Schiedsrichterlehre und Landeskader an den EHV übergehen.

Sitz des neuen Verbandes ist Düsseldorf, dort ist er auch beim Amtsgericht im Vereinsregister eingetragen, die Gemeinnützigkeit ist durch das Finanzamt Düsseldorf anerkannt. Schnieders Mitstreiter im Vorstand sind Rainer Maedge aus Köln, Achim Staudt (Krefeld), Michael Staade (Düsseldorf) und Frank Schäfer (Herne).

Bernd Schnieder ist aktuell Vorsitzender der Iserlohn Young Roosters. Nun bekleidet der langjährige DEL-Schiedsrichter und DEB-Schiedsrichter-Obmann ein weiteres Funktionärsamt, ohne dass dies bislang einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde - aus durchaus plausiblem Anlass. Denn der Hintergrund dieser Personalie birgt eine große Brisanz, ja letztendlich eine für die Eishockeyszene revolutionäre Idee. Bernd Schnieder ist Präsident des EHV NRW, des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen.

EHV NRW? Mit diesem Begriff werden die wenigsten Eishockeyfans etwas anfangen können, aber das wird sich vermutlich in Kürze ändern. Denn der neue Verband soll künftig die Geschicke des NRW-Eishockeys lenken. Das obliegt bislang dem Landeseissportverband NRW (LEV), in dem auch andere Wintersportarten wie Eiskunstlaufen, Curling oder Eisstockschießen organisiert sind. Vorsitzender des LEV ist Wolfgang Sorge, der von einigen Seiten durchaus als Reizfigur gesehen wird.

Bernd Schnieder möchte aber noch nicht zu weit vorpreschen, weil die Angelegenheit juristisch durchaus nicht einfach zu regeln ist und keine Formfehler begannen werden dürfen. „Aber wenn wir den Eishockeysport nach vorne bringen wollen, dann geht das nur in einem eigenen Verband“, beschreibt er die Motivation dieser Aktion, die etwa seit August vorangetrieben worden ist und inzwischen die Grenzen der Theorie längst überschritten hat und in großen Teilen bereits Realität geworden ist - mit sehr viel Unterstützung.

Das zeigt die Faktenlage: Fast zwei Drittel der 35 NRW-Eishockey-Vereine sind bereits dem neuen Verband beigetreten, dazu gehören auch die Stammvereine der vier DEL-Klubs des Landes, also auch der Iserlohner EC. Damit gehören fast 3000 Aktive (von 4094) dem neuen Verband an. Rückenwind hat der EHV auch vom Deutschen Eishockey-Bund erhalten. Er hat erstmals in seiner Geschichte einen reinen Eishockey-Fachverband in seine Reihen aufgenommen. Dazu teilte DEB-Präsident Franz Reindl in einer Presseerklärung mit: „Wir freuen uns sehr über die Tatsache, dass wir nun einen reinen Eishockey-Fachverband in Deutschland haben. Allein die Mitgliederzahlen zeigen, dass dafür ganz offenbar Bedarf besteht. Die Gründung des EHV NRW ist ein wichtiger Schritt im Sinn der Bündelung der Kräfte zur Umsetzung unseres Konzeptes Powerplay26.“

Zudem möchte der DEB im Januar ein Ausschlussverfahren gegen den LEV NRW einleiten, wie die „Eishockeynews“ berichten, weil der Landesverband gegen Satzungen verstoßen und damit „dem DEB, dem Eishockeysport sowie dessen Ansehen erheblichen Schaden zugefügt“, habe.

Nun muss der EHV noch eine weitere Hürde nehmen. „Der Antrag auf Aufnahme in den Landessportbund ist gestellt“, berichtet Schnieder. Am 8. Januar sollen die Mitglieder des LSB als Unterorgan des Deutschen Olympischen Sportbundes darüber abstimmen, ein „Ja“ ist realistisch. Im Falle der Aufnahme würden die Rechte über den Spielbetrieb, über Trainerausbildung, Schiedsrichterlehre und Landeskader an den EHV übergehen.

Sitz des neuen Verbandes ist Düsseldorf, dort ist er auch beim Amtsgericht im Vereinsregister eingetragen, die Gemeinnützigkeit ist durch das Finanzamt Düsseldorf anerkannt. Schnieders Mitstreiter im Vorstand sind Rainer Maedge aus Köln, Achim Staudt (Krefeld), Michael Staade (Düsseldorf) und Frank Schäfer (Herne).

Bernd Schnieder ist aktuell Vorsitzender der Iserlohn Young Roosters. Nun bekleidet der langjährige Topschiedsrichter und DEB-Schiedsrichter-Obmann ein weiteres Funktionärsamt, ohne dass dies bislang einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde - aus durchaus plausiblem Grund. Denn diese Personalie beinhaltet eine beachtliche Brisanz, ja letztendlich steckt dahinter sogar eine für die Eishockeyszene revolutionäre Idee. Seit geraumer Zeit ist Bernd Schnieder auch Präsident des EHV NRW, des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen.

EHV NRW? Mit diesem Begriff werden die wenigsten Eishockeyfans bislang etwas anfangen können, aber das wird sich vermutlich in Kürze ändern. Denn der neue Verband soll künftig die Geschicke des NRW-Eishockeys lenken. Das obliegt bislang dem Landeseissportverband NRW (LEV), in dem auch andere Wintersportarten wie Eiskunstlaufen, Curling oder Eisstockschießen organisiert sind. Vorsitzender des LEV ist Wolfgang Sorge, der von vielen Seiten durchaus als Reizfigur gesehen wird.

Bernd Schnieder möchte aber noch nicht zu weit vorpreschen, weil die Angelegenheit juristisch durchaus nicht einfach zu regeln ist und keine Formfehler begangen werden dürfen. „Aber wenn wir den Eishockeysport nach vorne bringen wollen, dann geht das nur in einem eigenen Verband“, beschreibt er die Motivation für diese Idee. Sie wurde bereits am 21. Oktober mit der Gründung manifestiert, hat die Grenzen der Theorie also längst überschritten und ist in großen Teilen bereits Realität geworden - und das mit sehr viel Unterstützung.

Rückenwind auch durch den Deutschen Eishockey-Bund

Das zeigt die Faktenlage: Fast zwei Drittel der 35 NRW-Eishockey-Vereine sind bereits dem neuen Verband beigetreten, dazu zählen auch die Stammvereine der vier DEL-Klubs des Landes, also auch der Iserlohner EC, sowie die NRW-Drittligisten. Damit gehören fast 3000 Aktive (von 4094) dem neuen Verband an. Rückenwind hat der EHV auch vom Deutschen Eishockey-Bund erhalten. Der hat erstmals in seiner Geschichte einen reinen Eishockey-Fachverband in seine Reihen aufgenommen. Dazu teilte DEB-Präsident Franz Reindl in einer Presseerklärung mit: „Wir freuen uns sehr über die Tatsache, dass wir nun einen reinen Eishockey-Fachverband in Deutschland haben. Allein die Mitgliederzahlen zeigen, dass dafür ganz offenbar Bedarf besteht. Die Gründung des EHV NRW ist ein wichtiger Schritt im Sinn der Bündelung der Kräfte zur Umsetzung unseres Konzeptes Powerplay26.“

In diesen Zusammenhang passt auch die Absicht des DEB, im Januar ein Ausschlussverfahren gegen den LEV NRW einleiten zu wollen, wie die „Eishockeynews“ berichten, weil der Landesverband gegen Satzungen verstoßen und damit „dem DEB, dem Eishockeysport sowie dessen Ansehen erheblichen Schaden zugefügt“ habe.

Die Aufnahme in den Landessportbund beantragt

Nun muss der neue Eishockeyverband noch eine weitere Hürde nehmen. „Der Antrag auf Aufnahme in den Landessportbund ist gestellt“, berichtet Bernd Schnieder. Am 8. Januar sollen die Mitglieder des LSB als Unterorgan des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) darüber abstimmen, ein „Ja“ ist durchaus realistisch. Im Falle der Aufnahme würden die Rechte über die regionale Spielorganisation, über Trainerausbildung, Schiedsrichterlehre und Landeskader an den EHV übergehen.

Sitz des neuen Verbandes ist Düsseldorf, dort ist er auch beim Amtsgericht im Vereinsregister eingetragen, die Gemeinnützigkeit ist durch das Finanzamt Düsseldorf anerkannt. Schnieders Mitstreiter im Vorstand sind Rainer Maedge aus Köln, Achim Staudt (Krefeld), Michael Staade (Düsseldorf) und Frank Schäfer (Herne).

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