Eishockey

Spiel sieben gegen ERC ist unvergessen

Jamie Bartman beim Spiel gegen Köln.

Jamie Bartman beim Spiel gegen Köln.

Foto: Michael May

Iserlohn.   Jamie Bartman und die Aufräumarbeiten.

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Wenn am Freitag die Roosters zum Saisonabschluss nach Hemer laden, wird sich die Begeisterung in Grenzen halten. Denn eine enttäuschende Saison zu feiern, während parallel dazu die Play-offs laufen, besitzt nur einen überschaubaren Unterhaltungswert.

Verabschiedet wird dann u. a. Trainer Jamie Bartman, der im Dezember 2013 als Co-Trainer zu den Roosters kam und nun als Cheftrainer seine Zeit bei den Sauerländern beendet hat - mit zwei knappen Niederlagen wie so oft in dieser Saison. „Das war ein typisches Roosters-Wochen­ende“, blickt er auf das 1:2 in eigener Halle gegen Ingolstadt und das 4:5 nach Verlängerung in Wolfsburg zurück. An diese zahlreichen knappen Ergebnisse wird er sich gewiss auch erinnern, wenn er in fernen Tagen auf seine Roosters-Zeit angesprochen wird.

Und was ist sonst noch hängen geblieben? Der Kanadier denkt da an seine erste Saison, als er im Dezember 2013 an den Seilersee kam und das Team eine beeindruckende Aufholjagd Richtung Play-offs startete und über begeisternde Auftritte in den Pre-Play-offs gegen München schließlich bis ins Viertelfinale vorstieß: „Diese Saison war extrem.“ Und noch immer schmerzt ihn, dass die Iserlohner dreimal in Folge das Halbfinale verpasst haben. „Das siebte Spiel gegen Ingolstadt habe ich da immer noch im Kopf.“

Gestern weilte Bartman in der Eissporthalle, es gibt einiges aufzuräumen, auch zu Hause. Außerdem möchte Bartman das eine oder andere Wort wechseln. „Ich habe mich zwar schon am Sonntag bei den Spielern verabschiedet, aber ich möchte doch noch das eine oder andere Gespräch mit ihnen führen.“ Ebenso möchte er jenen Leuten „Tschüss“ sagen, „die in den letzten Jahren nett zu mir und meiner Familie waren.“

Auch mit dem derzeitigen Manager Christian Hommel hat er sich über die Spieler des aktuellen Kaders ausgetauscht. Aber an Entscheidungsprozessen ist er nicht mehr beteiligt. Dennoch ist ihm noch nicht vollkommen bewusst, dass seine Zeit in Iserlohn abgelaufen ist und er noch keinen neuen Job hat. „Natürlich ist mir klar, dass die Saison vorbei ist. Aber wenn ich nach Süden fahre, wird mir das noch bewusster werden“, sagt der im Allgäu lebende Bartman.

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