Motorsport

Stromausfall stoppt PoLe Racing-Team

Das PoLe Racing-Team kam in Portugal auf Rang acht.

Das PoLe Racing-Team kam in Portugal auf Rang acht.

Foto: Petr Fryba

Portimao/Iserlohn.  Sauerländisches Team beim 24-Stunden-Rennen in Portimao nur auf Platz acht.

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Auch wenn das PoLe Racing-Team beim 24-Stunden-Rennen in Portimao/Portugal erneut in die Top Ten fuhr: Die Freude über Platz vier in der Klasse A6-Am und Rang acht im Gesamtklassement hielt sich in Grenzen. Die geringe Punktausbeute tat gleich doppelt weh, denn der Lauf an der Algarve zählte zur europäischen und kontinentalen Meisterschaft. Belohnt wurde die Sauerländer Mannschaft aber für ihren Kampfgeist.

Das Cockpit im Audi R8 LMS teilten sich Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Gustav und Max Edelhoff (Hemer), Ingo Vogler (Schalksmühle) sowie Elmar Grimm (Münster). Den 4,652 km langen Kurs umrundete das Quintett 690 Mal, was einer Distanz von 3.210 km entspricht. Für das PoLe Racing-Team war es die 20. Zielankunft in Folge bei einem 12- oder 24-Stunden-Rennen.

Max Edelhoff fährt auf 4,65-km-Kurs schnellste Zeit

Nach einem vielversprechenden Zeittraining nahm Max Edelhoff das Rennen vom neunten Startplatz aus im Feld der 28 Fahrzeuge auf. Für die beste Zeit am Steuer des Zehnzylinders hatte der Youngster in 1:46,18 Min. selbst gesorgt. „Der Start war gut und ich konnte mich von Beginn an in unserer Klasse gut behaupten“, sagte der 23-Jährige. Nach ihm übernahm Elmar Grimm, dann Ingo Vogler, gefolgt von Johannes Kirchhoff, Gustav Edelhoff und nochmal Elmar Grimm.

Kaum hatte Max Edelhoff bei Einbruch der Dunkelheit für seinen zweiten Stint Platz genommen, blieb der Audi stehen, die Stromversorgung war zusammengebrochen. Ein Abschleppwagen brachte den Boliden zur Box, und dort wurde der defekte Hauptstromschalter ausgetauscht. Unter dem Strich gingen rund 47 Minuten bzw. 22 Runden verloren. Danach lief der Audi aber wie ein Uhrwerk, und die PoLe-Piloten bliesen zur Aufholjagd. Mehr als Gesamtrang acht und Klassenplatz vier waren aber nicht mehr möglich. „Zum Klassensieger fehlen uns 21 Runden“, sagte Johannes Kirchhoff. „Ich will nicht behaupten, dass wir ohne dieses Malheur gewonnen hätten. Aber wir hätten sicher ein Wort an der Spitze mitgesprochen.“ Gustav Edelhoff betonte vor allem den Teamgeist: „Wir haben nicht aufgegeben, und unsere Mitbewerber konnten sich nicht ausruhen, weil sie unseren Atem im Nacken spürten.“ Das nächste Rennen findet Ende August in Barcelona statt.

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