Fussball

Team von Paul Freier überrascht in Paderborn

Die B-Junioren des FC Iserlohn (hier gegen Preußen Münster) schafften in Paderborn die Sensation.

Die B-Junioren des FC Iserlohn (hier gegen Preußen Münster) schafften in Paderborn die Sensation.

Foto: Frank Saul

Iserlohn.  Fußball-Nachwuchs: B-Junioren rehabilitieren sich beim 2:0. C-Junioren verpassen einen Punkt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In der Fußball-Westfalenliga sorgten die B-Junioren des FC Iserlohn für einen Paukenschlag und stürzten den bis dato unbesiegten Spitzenreiter SC Paderborn vom Thron, während die C-Junioren bei Eintracht Dortmund die Punkte verschenkten, weil sie zu viele Chancen ausließen.

B-Junioren: SC Paderborn – FC Iserlohn 0:2 (0:1). „Das hat Riesenspaß gemacht“, freute sich Trainer Paul Freier über die starke Leistung seiner Elf bei den Ostwestfalen. Nach der schwachen Vorstellung in der Vorwoche gegen Waltrop zeigten die Iserlohner die erhoffte Reaktion. Gegen die optisch überlegenen Paderborner stand der FCI in der Abwehr kompakt, arbeitete gut gegen den Ball und setzte mit schnellem Umschaltspiel immer wieder Nadelstiche. Großer Rückhalt war Schlussmann Luis Rödel, der vor und nach der Pause zahlreiche Chancen der Gastgeber zunichtemachte. Aber auch Iserlohn besaß gute Möglichkeiten und ging unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff in Führung. Lorentz Sabani lupfte den Ball über die Viererkette, Domenico Manitta verwertete das Zuspiel volley.

Nach Wiederbeginn machte Paderborn Druck, aber Iserlohn stand weiterhin sicher und machte in der Nachspielzeit die faustdicke Überraschung perfekt. Elias Marotzke steckte durch, und im zweiten Versuch erlöste Yilnor Tahiri endgültig seine Farben.

FCI: Rödel; Cankur, Rebronja, Dobrijevic, Grosonja, Manitta (67. Marotzke), Sabani (73. Giannopoulos), Beckmann, Basista, Tahiri, Sordi.

FCI-Trainer Klein bemängelt die Abschlussschwäche

C-Junioren: Eintracht Dortmund – FC Iserlohn 2:0 (0:0). Aus Sicht von FCI-Trainer Christian Klein war es ein typisches Unentschieden-Spiel. „Das waren zwei gleichstarke Mannschaften. Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben ordentlich gespielt, aber am Ende des Tages muss man das Tor treffen“, bemängelte Klein allein die Abschlussschwäche.

Im ersten Durchgang gab es hüben wie drüben keine zwingenden Chancen. Kurz nach der Pause nahmen die Gastgeber ein Geschenk der durch einen verletzungsbedingten Wechsel in der Innenverteidigung unsortiert wirkenden FCI-Abwehr dankend an. Die Dortmunder spielten einen langen Ball, Torwart Fritsch zögerte zunächst, eilte dann doch aus seinem Gehäuse und kam zu spät. Der Schiedsrichter zückte zum Glück für den FCI nur die gelbe Karte, aber der nicht ganz unhaltbare Freistoß landete im Tor (39.). Iserlohn kämpfte sich zurück ins Spiel, machte in der Schlussphase komplett auf und wurde ausgekontert, nachdem Ventura, Sertbas und Panne beste Möglichkeiten zum Ausgleich versiebt hatten.

FCI: Fritsch; Wachholz, Sacharenko, Ventura (66. Aktas), Topalli, Stirnberg, Stimmer (58. Panne), Krasowski, Rizaj (36. Stoppa), Sertbas, del Latte.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben