Tischtennis

TTV Letmathe unterstützt den PSV

Tilllmann Dreesen vom TTV Letmathe leitet künftig das Jugendtraining beim PSV Iserlohn.

Tilllmann Dreesen vom TTV Letmathe leitet künftig das Jugendtraining beim PSV Iserlohn.

Foto: Foto: Privat

Iserlohn.  Tischtennisabteilung des Polizeisportvereins setzt auf Kooperation mit erfahrenem Partner.

Nicht nur im Nachwuchsbereich ist der TTV Letmathe derzeit der Schrittmacher in der heimischen Tischtennis-Szene. Dieser Verein wächst gegen den Trend und ist das Aushängeschild in dieser Sportart. Doch bei den 54ern ist man um weiteres Wachstum bemüht und hat nun den ersten Stützpunkt für die Nachwuchssichtung eröffnet. In Zusammenarbeit mit dem PSV Iserlohn erhoffen sich die Letmather mehr Zugriff auf die Talente in der Region.

Mit Leben wird der Bundesfreiwillige Tillmann Dreesen diese Kooperation füllen, der jeden Montag das Jugendtraining bei den Polizeisportlern leitet. Zweimal pro Woche (montags und donnerstags jeweils von 17 bis 19 Uhr in der Sporthalle an der Sundernallee) trainieren beim PSV zwischen 15 und 20 Nachwuchsspieler. Die werden in der zweiten Wocheneinheit von Josua Elbel betreut, doch für den Montag musste eine Lösung gefunden werden, die nun Dreesen darstellt.

Große Freude überprofessionelle Unterstützung

„Wir freuen uns, dass der TTV Letmathe uns mit seiner professionellen Erfahrung im Nachwuchsbereich unterstützt. Hoffentlich schaffen wir es so, wieder einen gesunden Nachwuchs-Breitensportbereich aufzubauen. Sollten wir dann Talente hervorbringen, die sich in Letmathe noch besser entwickeln können, unterstützen wir ihren Weg zu 100 Prozent“, sagt Matthias Schulte, der beim PSV zusammen mit Arthur Rohrbach seit etwa einem Jahr die Tischtennisabteilung leitet.

Insgesamt 50 Sportler zählt diese Abteilung beim PSV derzeit. Es ist der letzte Tischtennisverein im Kerngebiet der Stadt, in dem es früher mit TuS Iserlohn und Post SV Iserlohn reichlich Konkurrenz gab. Zwei Fusionen weiter gibt es seit Jahren nur noch den Polizeisportverein, bei dem es zuletzt eine Zäsur gab, als sich die Seniorenmannschaft aus der Bezirksklasse zurückzog, nachdem sich zwei Leistungsträger kurzfristig in Richtung Altena verabschiedet hatten.

Nun spielt man in der 1. Kreisklasse und möchte gerne wieder aufsteigen. Eine zweite Mannschaft gibt es in der 2. Kreisklasse in Hagen, weil die ihre Spiele unter der Woche austrägt. Matthias Schulte erhofft sich von der Kooperation mittelfristig auch Zuwachs für die Senioren. In erster Linie sollen aber die Nachwuchsteams in der Kreisliga (Jungen 13 und Jungen 15) gestärkt werden. „Das Interesse am Tischtennis ist nicht mehr so groß, deshalb ist es toll, was die Letmather machen“, sagt Schulte, der das Projekt als Win-Win-Situation betrachtet.

Die Erkenntnis ist gereift, dasses nur miteinander geht

„Wir müssen neue Methoden und Modelle durchdenken, die dem Tischtennissport in der Region helfen. Dieser Schritt ist für uns ein Schritt von mehr miteinander. Nur so kann es gehen“, äußert sich Letmathes Sportwart Torben Majewski zum Projekt, mit dem die gute Basis mit drei überkreislich agierenden Nachwuchsmannschaften im TTV gesichert werden soll. Zudem geht der Verein auch in die Schulen und wirbt dort für den Tischtennissport.

Doch damit erschöpfen sich die Aktivitäten der 54er noch nicht. Derzeit befindet sich der Verein in Gesprächen mit der SG Eintracht Ergste. Hier soll es ein ähnliches Modell wie mit dem PSV Iserlohn geben, allerdings soll das Training freitags stattfinden. Für den TTV ein weiterer Schritt, sich breit aufzustellen und der heimischen Konkurrenz zu enteilen.

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