Triathlon

Verena Walter strahlende Dritte

Verena Walter ist auf dem Weg zu Platz drei in der spanischen Hauptstadt.

Verena Walter ist auf dem Weg zu Platz drei in der spanischen Hauptstadt.

Foto: Privat

Madrid/Iserlohn.  In Madrid absolviert die Iserlohnerin ihren ersten Langdistanz-Triathlon seit zwei Jahren.

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„Ich kann, weil ich will, was ich muss.“ Diesen Spruch schnappte die Iserlohner Triathletin Verena Walter im Sommer in Bregenz auf, als sie auf dem Weg zum Start des Transvorarlberg-Triathlons war. Perfekt passte er jedoch zu ihrem jüngsten Wettkampf, der Madrid-Challenge. Weil sie sich immer wieder Verletzungen zuzog, handelte es sich dabei um ihren ersten Triathlon über die Langdistanz seit zwei Jahren. Und obwohl die Vorbereitung alles andere als perfekt verlief, kam Verena Walter als Dritte ins Ziel.

Geschwommen wurde in einem Stausee. Die Radstrecke über 180 Kilometer führte unter anderem über eine Autobahn zu dem Park „Casa de Campo“, wo die zweite Wechselzone aufgebaut wurde. Froh war sie, als der steile Anstieg hinauf ins Zentrum gemeistert war. „Denn dort sind die tobenden Menschenmassen, die dir die Marathonstrecke etwas erträglicher machen.“

Der Schwimmstart wurde wegen Regens und aus Sorge, dass die Starter wegen der spät aufgehenden Sonne die Bojen nicht sehen, nach hinten verlegt. Doch zunächst sah das Feld nur Verena Walter an der Spitze vorneweg schwimmen. „Eine Führung beim Schwimmen ist mir, glaube ich, noch nie gelungen“, sagte sie und stieg sogar als Erste aus dem Wasser. Dass sie anschließend auf Platz drei zurückfiel, war nicht das einzige Problem. Nach 20 Minuten auf dem Rad registrierte sie einen Platten. Aber neun Minuten später ging es weiter.

Ohne Probleme beim Laufenging es bis aufs Treppchen

Nun kam die Zitterdisziplin, das Laufen, denn ihr längster Lauf in der Vorbereitung betrug 24 Kilometer. Doch Verena Walter fühlte sich gut, zudem spielte ihr das Wetter in die Karten. Es war nicht zu heiß. Überwältigt von den zahlreichen Zuschauern und der guten Stimmung auf der Laufstrecke ging es durch das hügelige Madrid. Und der Fuß, der ihr in dieser Saison so viele Probleme bereitete, bereitete auch keine Schwierigkeiten. Deshalb konnte sie ihren dritten Platz bis ins Ziel verteidigen, das sie nach 10:17:59 Stunden (1:03:35/5:30:45/3:32:47) erreichte.

Erste wurde Lisa Roberts (USA) in 9:54:56 Stunden vor Miriam van Reijen (10:13:21) Std. „Ein tolles Gefühl, endlich wieder auf der Langdistanz angekommen zu sein“, beschrieb die Iserlohnerin ihren emotionalen Zieleinlauf.

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