Taekwondo

Wenken schied gegen neue Weltmeisterin aus

Platz fünf bei der Jugend-WM: Tabea Wenken.

Platz fünf bei der Jugend-WM: Tabea Wenken.

Foto: IKZ

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Iserlohn. Das deutsche Nationalteam mit der Letmatherin Tabea Wenken (TKD-Center Iserlohn, bis 49 kg) erreichte bei der Taekwondo-JugendWeltmeisterschaft im ägyptischen Sharm El Sheikh mehrere Top-Platzierungen. Für die Sicherheit der annähernd 1000 Sportlerinnen und Sportler sorgte ein großes Aufgebot.

Bei ihrer zweiten WM-Teilnahme hatte die 16-jährige Schülerin eine Medaille anvisiert. Nach ihren internationalen Erfolgen war dies ein realistisches Ziel. Der Auftakt gegen die griechische Nationalkämpferin war dennoch von Nervosität geprägt. Drei Runden lang versuchten beide Kontrahentinnen vergeblich, einen Treffer zu setzen. Erst in der Verlängerung gelang Wenken der Siegpunkt und der Einzug ins Achtelfinale.

Auch dieser Kampf gegen die Italienerin verlief äußerst spannend. Nach einer 2:0-Führung handelte sich die junge Deutsche vier halbe Minuspunkte durch Verwarnungen ein, so dass die Italienerin zum 2:2 ausgleichen konnte. Erst jetzt besann sich Wenken wieder auf ihre Stärken und machte in der Schlussrunde den Sieg mit zwei sehenswerten Treffern zum 4:2 perfekt.

Im Medaillenkampf musste jetzt die russische Nationalkämpferin besiegt werden, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Durch eine Unachtsamkeit gleich zu Beginn geriet Tabea Wenken in einen Zwei-Punkte-Rückstand. Die taktisch hervorragend eingestellte Russin parierte daraufhin alle Angriffsversuche. Der Letmatherin wollte einfach kein Treffer gelingen. Statt dessen konnte die Russin in den Schlusssekunden noch einmal kontern, mit dem Schlussgong gelang dann auch noch ein Kopftreffer. Mit einem 0:6 musste sich Tabea Wenken somit der späteren Weltmeisterin geschlagen geben.

„Es ist zwar keine Medaille geworden, aber mit dem fünften Platz bin ich zufrieden. Gegen die Weltmeisterin auszuscheiden ist keine Schande“, zog die Letmatherin ein positives Resümee. „Jetzt freue ich mich auf neue Herausforderungen bei der Seniorinnen.“

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