Rollhockey

Wieder das schnelle Saison-Aus für die ERGI

Für die ERGI (Szene aus dem Hinspiel gegen Düsseldorf) ist die Saison beendet.

Für die ERGI (Szene aus dem Hinspiel gegen Düsseldorf) ist die Saison beendet.

Foto: Max Winkler

Düsseldorf.   2:4 im zweiten Viertelfinale in Düsseldorf. Ralf Henke legte wegen Fehlentscheidungen Protest ein.

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Wie vor einem Jahr endete die Rollhockey-Saison für den Ex-Meister zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Die ERGI verlor am Samstag auch das zweite Viertelfinalspiel gegen Düsseldorf und verabschiedete sich in die Sommerpause.


Rollhockey-Bundesliga, Play-off-Viertelfinale, Spiel zwei: TuS Düsseldorf-Nord - ERG Iserlohn 4:2 (2:1). Nach der Partie gab es Diskussionsbedarf. „Wir werden Protest einlegen“, verkündete ERGI-Chef Ralf Henke. Stein des Anstoßes waren die Schiedsrichter Schaefer und Brosien. „Es gab klare Regelverstöße, das sieht man im Video. Auch wenn es natürlich schwer ist, mit einem Protest durchzukommen, werde ich jetzt ein Zeichen setzen.“

Die Iserlohner standen nach ihrer Niederlage im ersten Spiel unter Druck, und sie starteten wegen des Ausfalls von Kai Milewski (Sperre) und Nils Hilbertz (privat verhindert) empfindlich geschwächt. Zumal Timon Henke gesundheitlich angeschlagen und Marc Rue durch eine Fußverletzung gehandicapt war. „Unter diesen Umständen haben wir gar nicht schlecht gespielt“, meinte Trainer Alfredo Meier.

In der Schlussphase verlassen die Iserlohner die Kräfte

Für seine Mannschaft gab es durchaus die Chance, ein drittes Spiel zu erzwingen. Sie ging durch Marc Rue in Führung, musste dann aber Düsseldorf die Initiative überlassen. Defensiv machten die Iserlohner ihre Sache gut, aber wie so oft haperte es an der Chancenverwertung. „Wir haben wieder nur zwei Tore geschossen, und das ist einfach zu wenig“, monierte der Coach.

Sein Team besaß nach dem 2:2, das Sergio Pereira kurz nach der Pause erzielte, die Möglichkeit, die Partie zu drehen. Doch unter dem Strich fehlte die Konsequenz. Während die Düsseldorfer ihre beiden Penaltys verwandelten, patzten die Gäste nach dem zehnten gegnerischen Teamfoul. Und in der Schlussphase machte sich die schmale Besetzung bemerkbar, der ERGI ging allmählich die Puste aus.

ERGI: Glowka; Rue, Hegener, Börkei, Henke, Pereira. - Tore: 0:1 (6.) Rue, 1:1 (9.) A. Paczia, 2:1 (18.) Pink, 2:2 (26.) Pereira, 3:2 (34.) A. Paczia, 4:2 (46.) Pink. - Blaue Karten: Kutscha (50.) - Henke (46.), Börkei (50.). - Teamfouls: 13 - 7.

ERGI-Trainer Alfredo Meier: „In diesem Viertelfinale war für uns mehr drin. In Düsseldorf hat die Mannschaft gut gespielt, aber am Ende fehlten uns die Wechselmöglichkeiten. Sehr bedauerlich ist es, wenn in den Play-offs Schiedsrichter nach Regeln pfeifen, die gar nicht mehr gültig sind.“

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