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Zum Pokal-Hit (fast) alles fertig

Die Tribünen-Baustelle  im Hembergstadion

Foto: Willy Schweer

Die Tribünen-Baustelle im Hembergstadion Foto: Willy Schweer

Iserlohn.   Am Hemberg-Nordhang stehen die Bauarbeiten jetzt vor dem Abschluss.

Seit mehr als einem halben Jahr ist das Fußballstadion am Hemberg-Nordhang eine Baustelle, doch jetzt stehen die Arbeiten unmittelbar vor dem Abschluss. Das am Samstag dort stattfindende Westfalenpokalspiel des FC Iserlohn gegen die Sportfreunde Lotte ist seit Wochen ein Fixpunkt, den das Kommunale Immobilienmanagement im Auge hat, und es soll (fast) alles fertig werden, wie der zuständige Bauleiter Hermann Noll von KIM versichert. Dazu sind an diesem Freitag aber noch einige Arbeiten zu erledigen.

Nur der Kunstrasen an der Böschung fehlt noch

Von der Außenlinie des Spielfeldes bis zur Böschung vor der Tribüne ist Rollrasen verlegt worden, eine neue Bande ist montiert, und auch die neuen Trainerbänke, die derzeit noch vor dem Umkleidegebäude lagern, werden rechtzeitig installiert sein. Was noch fehlt, ist die endgültige Abdeckung der Böschung, die nun die abgerissenen Betonstufen ersetzt. „Die derzeit vorhandene Folie werden wir für Samstag zusätzlich abdecken, und in der nächsten Woche wird dort für eine schönere Optik Kunstrasen verlegt“, erläutert Noll. Danach müssen noch die Baustellenzufahrten zurückgebaut werden, ehe das Projekt endgültig als abgeschlossen betrachtet werden darf.

Mit der ursprünglichen Planung hat es nicht mehr viel zu tun. Eigentlich sollte nach dem Abriss von Betonbande und unteren Tribünenstufen der darunter lagernde Hausmüll entsorgt werden. Zwischen Spielfeldrand und einer Stahlkonstruktion mit Trapezblechverkleidung zur Abgrenzung der Tribüne war eine ebene Fläche vorgesehen. Die Problematik bei der Müllentsorgung änderte jedoch die Pläne. Der Abtransport zu einer Deponie in Duisburg und die dortige Entsorgung hätten möglicherweise allein soviel gekostet wie man für die gesamte Maßnahme kalkuliert hatte, nämlich rund 300 000 Euro.

Der ursprüngliche Kostenrahmen dürfte nach Nolls Einschätzung trotz erneuter Ausschreibung in etwa eingehalten werden, weil die Müllentsorgung ausblieb und die Errichtung der Böschung günstiger war als die ursprüngliche Lösung. „Ich denke, dass es die richtige Entscheidung war, genau so zu verfahren“, sagt der Bauleiter zum Abschluss des ersten Bauabschnitts am Nordhang. Die Betonbande steht noch an drei Seiten, und hier soll zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls Hand angelegt werden.

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