A-Juniorenfußball

SC LWL und FC Lennestadt: Bis in die Haarspitzen motiviert

Der SC LWL 05 geht als Titelverteidiger in das Kreispokal-Endspiel der A-Junioren. Im November 2018 gewinnt die Mannschaft das Finale in Gerlingen vor 350 Zuschauern mit 4:1 gegen RHID-F. 

Der SC LWL 05 geht als Titelverteidiger in das Kreispokal-Endspiel der A-Junioren. Im November 2018 gewinnt die Mannschaft das Finale in Gerlingen vor 350 Zuschauern mit 4:1 gegen RHID-F. 

Foto: meinolf Wagner

Helden.  Auf dem Sportplatz des FSV Helden stehen sich der FC Lennestadt und der SC LWL 05 im Kreispokal-Endspiel der A-Junioren gegenüber.

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Motivationsprobleme haben die beiden Trainer vor dem Kreispokalfinale der A-Junioren am Samstag ab 17 Uhr in Helden nicht. „Alle meine Jungs sind bis in die Haarspitzen motiviert“, sagt Benedikt Kürpick vom FC Lennestadt. „Meine Spieler geben im Training richtig Gas, jeder will von Anfang an spielen“, freut sich Dawid Jaworski vom SC LWL 05.

Während Kürpick beim FC Lennestadt seit 2009 Jugendmannschaften trainiert, ist die A-Jugend von LWL für seinen Kollegen Jaworski die erste Trainerstation im Juniorenbereich. Bereut hat der Attendorner seinen für viele überraschenden Wechsel im Sommer von der 1. Mannschaft des Sportclubs nicht. Ganz im Gegenteil: Dawid Jaworski berichtet begeistert davon, „wie die Jungs alles annehmen und versuchen, sich stetig zu verbessern“.

Und der sportliche Erfolg ist auch da. Der SC LWL 05 führt die Tabelle der Bezirksliga 4 mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Aufstiegsfavoriten TuS Sundern an. Das Topspiel gegen Sundern haben die Jaworski-Schützlinge vor zwei Wochen mit 4:2 gewonnen. Zuletzt hat sich der Spitzenreiter beim 2:1-Sieg in Rüblinghausen gegen die JSG RHID-F aber schwergetan. „LWL ist deutlich stärker, als sie an diesem Tag gezeigt haben“, weiß Benedikt Kürpick, der den Gegner beobachtet hat.

Für den 28-Jährigen ist der Bezirksligist der Favorit und sein in der Kreisliga A an dritter Stelle stehendes Team klarer Außenseiter. Aber chancenlos sieht Kürpick seine Mannschaft nicht. „Ich rechne mir schon was aus. Wenn wir einen guten Tag erwischen und LWL nicht, dann ist für uns etwas drin.“ Personell kann Lennestadts A-Jugendcoach „aus dem Vollen schöpfen“. Weil die B-Jugend spielfrei hat, steht ihm ein großer Kader zur Verfügung.

Rene Schrottke pfeift

Im letzten Jahr haben beide Mannschaften noch zusammen in der Bezirksliga gespielt, beide Duelle gingen an den Sportclub. In einem Testspiel vor Saisonbeginn gab es ein 2:2. Auch aus diesem Ergebnis schöpft Benedikt Kürpick, der in der 2. Mannschaft des FCL aktiv ist, Hoffnung.

Für Dawid Jaworski wird das Pokalfinale in Helden zum Wiedersehen. Vor 16 Jahren hat der damals ganz junge Fußballer im FSV-Trikot gespielt und den Aufstieg in die Bezirksliga knapp verpasst. Trotzdem erinnert er sich gerne an die Entscheidungsspiele gegen den Hützemerter SV zurück, vor allem an das Heimspiel in Helden vor 1500 Zuschauern.„Lennestadt hat gute Einzelspieler, von denen ich einige gerne in meinen Reihen hätte“, ist Jaworski im Vorschaugespräch aber ganz schnell wieder in der Gegenwart gelandet. Dazu zählen auch die acht Tore von Luca Uwe Herrmann in einer Woche. „Er hat einen überragenden Lauf. Ich habe ihn schon scherzhaft unseren Lewandowski genannt“, sagt der LWL-Trainer über seine Nummer 10, den jüngeren Bruder von Nicolas Herrmann (SG Finnentrop/Bamenohl).

Mit Moritz Humberg und Riccardo Giamporcaro stehen zwei weitere Spieler im LWL-Kader, deren ältere Brüder höherklassig im Seniorenbereich unterwegs sind. Geleitet wird das Endspiel von Schiedsrichter Rene Schrottke und seinen beiden Assistenten Raphael Boldt und Alexander Schneider.

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