Handball, Dritte Liga

Mendener Wölfe erwarten GWD Minden II zum letzten Heimspiel

Keine Frage, ein Tor mehr für die SG Menden Sauerland: Mathias Vornholt bestreitet am Samstag gegen den TSV GWD Minden II sein Heimspiel für die „Wölfe“. Das Eigengewächs verändert sich aus beruflichen Gründen nach Baden-Württemberg.

Keine Frage, ein Tor mehr für die SG Menden Sauerland: Mathias Vornholt bestreitet am Samstag gegen den TSV GWD Minden II sein Heimspiel für die „Wölfe“. Das Eigengewächs verändert sich aus beruflichen Gründen nach Baden-Württemberg.

Foto: Dietmar Reker

Menden.   Das letzte Mal in dieser Saison vor heimischer Kulisse: Die SG Menden Sauerland trifft am Samstag in der Walramhalle auf den TSV GWD Minden II.

Abschiedsstimmung im Walram! Mit einem Heimspiel beenden die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland die Heimspielserie der Saison 2018/2019. Am morgigen Samstag geht es um 19 Uhr zum „Kehraus“ gegen die Zweitvertretung des TSV GWD Minden.

„Das wird noch einmal eine ganz besondere Herausforderung für uns. Das ist praktisch eine Blaupause des Spieles gegen den VfL Gummersbach“, erwartet SG-Trainer Micky Reiners ein ähnliches Spiel wie vor der Osterpause gegen den Nachwuchs des anderen Traditionsbundesligisten VfL Gummersbach. „Da haben wir einfach in den entscheidenden Momenten zu viele Fehler gemacht“, blickt Reiners auf die letzte Heimniederlage zurück.

Der Coach macht auch keinen Hehl daraus, dass er gerne zum Saisonausklang noch punkten würde. „Das wäre auch für die Mannschaft wichtig. Denn es wäre auch ein schöner Abschluss einer doch guten ansprechenden Saison unserer Mannschaft“, so Micky Reiners. In der Tat haben zuletzt vier deutliche Niederlagen und ein Remis die Stimmung im Lager der „Wölfe“ ein wenig gedämpft.

Personell dürfte sich am Samstag nichts ändern. Auch wenn die Bank der „Wölfe“ am Samstag richtig voll sein dürfte. „Wir werden alle mitnehmen“, sagt Micky Reiners. So werden auch die Langzeitverletzten wie Joshua Krechel, Felix Thier und Dominik Spannekrebs mit auf der Bank sitzen. „Da dürfte es für einen Einsatz noch zu früh sein. Es geht aber in erster Linie darum, dass wir uns auch von unserem Publikum vernünftig in die Pause verabschieden wollen. Das sind wir den Zuschauern auch schuldig“, sagt Micky Reiners. Wobei der Coach der „Wölfe“ die besondere Rolle des eigenen Anhangs herausstellt. „Unsere Zuschauer haben uns immer besonders angetrieben. Das war schon besonders. Ich hoffe, dass uns unsere Zuschauer am Samstag wieder toll unterstützen“, sagt Reiners, der dann nochmal auf den starken Gegner hinweist. Der viel von der guten Ausbildung seiner Nachwuchsspieler profitiert.

Ein wichtiger Punkt am Samstag dürfte auch die Verabschiedung zweier Spieler sein. Mit Dominik Spannekrebs kehrt ein Akteur nach einem Jahr zum Liga-Rivalen SG Schalksmühle/Halver zurück. „Für Dominik tut es mir schon ein wenig leid. Er und auch wir haben uns das Jahr anders vorgestellt. Er hat sehr viel Verletzungspech gehabt“, sagt Reiners.. Wehmut wird dann beim Abschied von Matthis Vornholt aufkommen. Das Eigengewächs wird aus beruflichen Gründen mit seiner Partnerin seinen Lebensmittelpunkt nach Baden-Württemberg verlegen. „Das tut schon ein wenig weh. Aber seine Zukunft hat natürlich absoluten Vorrang“, sagt Micky Reiners, der dann auch noch die menschlichen Qualitäten von Mathis Vornholt hervorhob. „Über seine Spielintelligenz verfügen nur wenige. Mathis ist ein feiner Mensch, er wird uns fehlen“, verneigt sich Micky Reiners verbal vor seinen scheidenden Kapitän.

Verjüngung auf Linksaußen

Aber der Mendener Coach ist überzeugt, dass man die sportliche Lücke aus der eigenen Mannschaft schließen wird. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auf Linksaußen auf junge Leute wie Jonas Schulte und Nils Flor zu setzen. Auch wenn Mathis Vornholt ganz große Fußstapfen den beiden hinterlässt“, so Reiners. Doch zunächst stehen noch einmal 60 Minuten Handball im „Wolfsbau“ auf den Plan.

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