Dritte Liga

SG Menden Sauerland feiert Heimsieg gegen VfL Gummersbach II

So sehen Sieger aus: Die Wölfe feiern den Erfolg gegen Gummersbach.

So sehen Sieger aus: Die Wölfe feiern den Erfolg gegen Gummersbach.

Foto: Dietmar Reker

Menden.  Lange mussten die Handballer der SG Menden Sauerland auf diesen Moment warten. Gegen Gummersbach II platzt der Knoten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Endlich! Darauf hatten die Wölfe und ihre Anhänger so lange gewartet. Die Drittliga-Handballer der SG Menden Sauerland meldeten sich am Freitagabend vor 730 Zuschauern in der Kreissporthalle in der Liga zurück. Mit 27:25 (16:16) bezwangen die Wölfe den VfL Gummersbach II und verkürzten den Abstand auf die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt.

„Das sind schon Zentnerlasten die uns von den Schultern fallen. Das war heute ein Kampfspiel und der Sieg meiner Mannschaft ist schon hochverdient“, schnaufte nicht nur SG-Trainer Micky Reiners erstmal durch und genoß die lange vermissten Bilder in der Kreissporthalle. Jubelnde SG-Spieler, Ovationen von den Rängen und nur glückliche Gesichter bei den heimischen Ballwerfern.

Währenddessen haderten die Gäste aus dem Bergischen Land mit den Schiedsrichtern Johnen und Müller aus Mönchengladbach. Ein Beleg dafür, dass man sich den Besuch im Sauerland ganz anders vorgestellt hatte. Micky Reiners blickte dann schon einmal nach vorne. „Solche Siege bringen das Selbstvertrauen was uns zuletzt fehlte.“, betont der Mendener Trainer.

Reiners musste zunächst erleben, dass seine Mannschaft unheimlich schwer in die Partie fand. Denn Anfangs hatte man riesige Probleme, wenn Gummersbachs Herzig und Stüber im Spiel kreuzten und die Hausherren in der Deckung keinen Zugriff fanden. Die Gummersbacher Zweite hatte keine Mühe, sich bis zur zehnten Minute sogar auf 3:6 aus Sicht der SG abzusetzen.

Als dann Gummersbachs Herzig in der 15. Minute auf 9:5 für den Gast erhöhte, schien wieder alles gegen die Wölfe zu laufen. SG-Trainer Micky Reiners stellte auf eine 5:1-Deckung um, bei der Jonas Schulte die Rolle des Abfangjägers übernahm. Fortan wurde es weitaus schwieriger für den Gast. Denn die Hausherren kämpften sich mit großer Leidenschaft in die Partie.

Giacuzzo bläst zur Aufholjagd

Moritz Eigenbrodt und Dorian Gollor mit zwei Treffern sorgten dafür, dass die heimischen Handballer in der 17. Minute wieder im Spiel waren. Der Treffer von Luca Giacuzzo zum 9:11- der Youngster hatte sich kraftvoll in Szene gesetzt - war das endgültige Signal für die Wölfe, dass in dieser Partie für sie etwas möglich war. Danach entwickelte sich ein teilweise offener Schlagabtausch.

Die Wölfe konnten sich aber nicht entscheidend absetzen. Da sie im Abschluss zu oft zu hektisch waren. „Die Mannschaft wollte da immer zu schnell die Entscheidung“, sagte Micky Reiners. Anstatt die Angriffe ruhig abzuschließen, wurde zu oft, zu früh abgeschlossen. So ging es mit einem 16:16 in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Wölfe nicht nach, diese Partie für sich zu entscheiden. Stark die Leistungen von Christian Klein und Luca Giacuzzo. Im Tor hielt Kevin Peichert einige eminent wichtige Bälle für den Spielverlauf. „Wir haben da zwar einige schöne Tore erzielt“, wollte sich nicht nur bei Micky Reiners die nötige Ruhe stellen. Es dauerte bis zur 55. Minute ehe Luca Giacuzzo zum 26:24 traf - der Traum der Wölfe vom Heimsieg begann langsam Gestalt anzunehmen.

Als dann Gummersbachs Busch einen Gegenstoß nicht verwerten konnte und Christian Klein 63 Sekunden vor der Schlusssirene zum 27:24 traf, hatte sich der Traum der Wölfe erfüllt. Die restlichen Sekunden gingen im lautstarken Jubel in der Kreissporthalle unter.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben