Kreispokal Arnsberg

TuS Langenholthausen nach Sieg in Eisborn im Halbfinale

Gian-Marco De Luca (links) und der TuS Langenholthausen stehen im Pokal-Halbfinale.

Gian-Marco De Luca (links) und der TuS Langenholthausen stehen im Pokal-Halbfinale.

Foto: Dietmar Reker

Eisborn.  Der Favorit gab sich keine Blöße: Landesligist TuS Langenholthausen gewinnt das Balver Stadtderby an der Mailinde. Fischer liefert Kuriosum.

Der TuS Langenholthausen komplettiert das Halbfinale im Fußball-Kreispokal Arnsberg. Mit 4:1 (3:1) setzt sich der Landesligist am Mittwochabend beim A-Kreisligisten SG Holzen/Eisborn durch.

Mit erhobenen Haupt verließen die Spieler aus Holzen und Eisborn den Platz an der Mailinde. „Die haben sehr gut dagegen gehalten und waren hoch motiviert“, lobte auch Langenholthausens Trainer Uli Mayer die Vorstellung der Hausherren. Seine Mannschaft ließ jedoch von Beginn an keine Zweifel aufkommen, welcher Verein der klassenhöhere war.

„Natürlich hat man da einen Unterschied gesehen. Die haben schon ziemlich gute Fußballer in ihren Reihen“, erkannte auch SG-Trainer Dirk Hommel.

Fischer erst mit Traumtor

Nach neun Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz der Hausherren. Falk Fischer nahm aus 25 Metern Maß und schoss die Kugel in den Winkel. Mit der Führung im Rücken ließen die Langenholthausener den Ball laufen und kamen zu weiteren Chancen.

Ein Foulspiel im Strafraum nach 20 Minuten brachte den Gästen einen Elfmeter ein. Adis Burnic verwandelte sicher zum 0:2. Zwölf Minuten später war es dann Gian-Marco De Luca mit dem dritten Treffer nach Vorlage von Benni Menke.

Fischer mit kuriosen Eigentor

Die kurioseste Szene der Partie bekamen die 180 Zuschauer dann sechs Minuten vor der Pause zu sehen. Falk Fischer wollte von der Mittellinie einen Rückpass zu Torhüter Markus Grete spielen, der Ball rutschte auf dem Hybridrasen über Fischers Spann und schlug unhaltbar im eigenen Tor ein. „Das war schon eine ungewöhnliche Szene“, staunte Hommel.

In der zweiten Halbzeit blieben die Hausherren ein unangenehmer Gegner und hatten durch Patrick Rüth sogar die Chance zum 2:3, doch sein abgefälschter Schuss landete nur an der Latte.

Den Schlusspunkt setzte Matthes Schröder nach einem Eckball in der 65. Minute. Damit darf der Landesligist weiter auf ein Endspiel am heimischen Düsterloh hoffen.

„Ich hoffe, dass uns das Ergebnis und das souveräne Auftreten Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben in der Meisterschaft geben“, erklärt Mayer im Hinblick auf das Spiel am Sonntag gegen Rot-Weiß Erlinghausen.

Nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft ist auch Dirk Hommel: „Wir haben uns nicht blamiert. Dass Langenholthausen eine größere Klasse hat, ist bei dem Unterschied von zwei Ligen nicht verwunderlich, aber wir haben das sehr gut gemacht“. lobte der SG-Trainer.

SG Holzen/ Eisborn: Kutsch, Hömberg, Pascal Nölke, Kochanek, Mertens, Fabian Rüth, Keklik, Reinehr, Tillmann, Fischer, Patrick Rüth- TuS Langenholthausen: Grete, Menke, Bunic, Schröder, Fischer, De Luca, Kellermann, Guntermann, Schültke, Brüll, Hülsmann.- Tore: 0:1 Fischer (9.), 0:2 Burnic (20., Foulelfmeter), 0:3 De Luca (32.), 1:3 Fischer (39., Eigentor), 1:4 Schröder (65.).

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