Kreisliga A Arnsberg

Wahnsinn! SG Balve/Garbeck siegt mit 6:5 beim SSV Küntrop

Da ist die Welt für die SG Holzen/Eisborn noch in Ordnung: Lennard Ludwig (rechts) trifft zum 1:1.

Da ist die Welt für die SG Holzen/Eisborn noch in Ordnung: Lennard Ludwig (rechts) trifft zum 1:1.

Foto: Thomas Nitsche

Balve.  Dieser Spielverlauf ist nicht zu glauben. Was die SG Balve/Garbeck in Küntrop leistete, ist verrückt, irre und absolut wahnsinnig.

Torreich und teilweise völlig verrückt endeten die Spiele der Balver A-Kreisligisten. Vor allem die SG Balve/Garbeck liefert ein Spiel ab, über das alle Beteiligten noch lange reden werden.


Kreisliga A Arnsberg: SSV Küntrop - SG Balve/Garbeck 5:6 (1:4). Nur ein Wort beschreibt die Vorkommnisse in Küntrop treffend: „Wahnsinn“, fasste Jan Gajewski das irre Spiel zusammen. Seine Mannschaft führte zur Halbzeit bereits mit 4:1. „Da haben wir seht gut gespielt und uns für den Aufwand belohnt. Aber ich habe in der Halbzeit schon gesagt, dass wir nicht nachlassen dürfen- doch das war mit dem Wiederanpfiff alles wie weggeblasen“, erklärte Gajewski.

Tor um Tor kam Küntrop zurück in die Partie und ging in der 86. Minute mit 5:4 in Führung. „Eigentlich war Küntrop nach dem 1:4 schon mausetot. Aber wir haben es geschafft sie durch unsere Spielweise wieder stark zu machen. Sie kamen Tor um Tor heran. Als das 4:5 fiel, da waren wir eigentlich am Boden. Aber ich muss den Jungs einfach ein riesiges Kompliment machen. Wie sie sich dann wieder aufgerafft haben, war richtig stark“, lobte der SG-Trainer die Moral seiner Mannschaft, die durch Stefan Schwartpauls Treffer in der 94. Minute noch den Sieg feierte. „Das ist einfach nicht zu glauben, was meine Mannschaft da noch für eine Moral gezeigt hat“, jubelte Gajewski.


TuS Rumbeck - SG Holzen/Eisborn 7:3 (2:1). Nur zehn Spieler konnte die SG aufbieten, Kicker aus der D-Liga-Reservemannschaft, die zuvor in Rumbeck spielten, mussten Doppelschichten schieben. „Das war in der ersten Halbzeit echt ein gutes Spiel von uns, wir haben verdient geführt. In der zweiten Halbzeit wurde es dann deutlich schlechter, weil auch die Kräfte irgendwann nachließen“, sagt SG-Trainer Dirk Hommel, der über die zweite Hälfte sichtlich enttäuscht war.

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