Handball-Landesliga

Westfalia Halingen ist im Abstiegskampf angekommen

Mit vereinten Kräften versuchen Heinemann und Nehm Voerdes Janis Thomzig zu stoppen.

Mit vereinten Kräften versuchen Heinemann und Nehm Voerdes Janis Thomzig zu stoppen.

Foto: Michael Scheuermann

Voerde.  Eigentlich wollten sie um den Titel mitspielen, doch die Realität sieht bei den Handballern von Westfalia Halingen anders aus.

Die Handballer des TV Westfalia Halingen können sich spätestens seit Samstagabend von ihren selbstauferlegten Zielen verabschieden. Nach der 28:33 (16:16)-Niederlage bei der TG Voerde steckt der Handball-Landesligist weiterhin im Tabellenkeller fest.

Die Zuschauer in der Sporthalle des Berufskollegs in Ennepetal sahen eine abwechslungsreiche Partie, in der beide Mannschaften zwischendurch wie die sicheren Sieger, wenige Minuten später wie die sicheren Verlierer aussahen.

Voerde legt schnell vor

Zunächst kamen die Hausherren aus der Klutertstadt besser ins Spiel, führten nach fünf Minuten mit 3:0, ehe Dennis Bichmann den ersten Treffer für die Westfalia erzielte. Ein Weckruf für die Halinger, die nun aktiver am Spiel teilnahmen, nach acht Minuten durch Köhler zum Ausgleich kamen (4:4).

Mitte der ersten Halbzeit begann dann die beste Halinger Phase im Spiel. Durch Tore von Reichert, Köhler (2) und Poth setzten sich die Jungs von Sebastian Swoboda nach einem 8:8 auf 12:9 ab. Bis zur 26. Minute erarbeitete sich die Westfalia einen komfortablen Vorsprung von vier Toren (15:11).

Nach Führung kippt das Spiel

Doch danach kam wieder ein altbekanntes Strickmuster zum Vorschein: Die Mannschaft stand plötzlich völlig neben sich und machte durch eigene Passivität und unkonzentrierte Abschlüsse, den Gegner wieder stark. Bis zur Pause glich die TG aus (16:16). Nach der Halbzeit zogen die Voerder über 24:19 (42.), auf 31:25 (54.) davon.

TV-Trainer Sebastian Swoboda: „Willkommen im Abstiegskampf! Bis zur 25. Minute machen wir ein gutes Spiel und danach lässt unsere Einstellung einfach zu wünschen übrig. In der entscheidenden Phase fangen wir dann an, Harakiri zu spielen. Da müssen sich einige Spieler auch mal hinterfragen“, fand der Trainer deutliche Worte für die Leistung seiner Mannschaft.

Westfalia Halingen: Witt; Schlotmann, Nehm, Reichert (2), Köck (1), Grote, Köhler (10), Richard, Poth (2), Schwarz (3), Swiencznik, Bichmann (3), Heinemann (7/4).

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