Sauerlandcup

Zum Jubiläum kommt ein echter Exot nach Menden

Eine volle Halle und toller Sport sind garantiert, wenn Anfang Januar wieder einige der besten Nachwuchsteams aus ganz Deutschland in der Kreissporthalle um die Pokale des Sauerlandcups spielen. In diesem Jahr gibt es sogar Besuch von einem anderen Kontinent.

Eine volle Halle und toller Sport sind garantiert, wenn Anfang Januar wieder einige der besten Nachwuchsteams aus ganz Deutschland in der Kreissporthalle um die Pokale des Sauerlandcups spielen. In diesem Jahr gibt es sogar Besuch von einem anderen Kontinent.

Foto: Frank Saul

Menden.  In vielen Sportarten gibt das Land, das bei der Jubiläumsausgabe des Sauerlandcups erstmals dabei ist den Takt vor, im Handball allerdings nicht.

„30 Jahre Handball-Liebe“ – mit diesem Slogan werben die SG Menden Sauerland Wölfe für die Jubiläumsausgabe des Sauerlandcups, dem Traditionsturnier für weibliche und männliche A-und B-Jugendmannschaften. Dieses findet am 4. und 5. Januar 2020 in den heimischen Sporthallen in Menden statt.

Und bereits jetzt kann schon wieder gesagt werden, dass es auch diesmal Jugendhandball der Extraklasse in der Hönnestadt geben wird. Den Turniermachern um Stefan Dose ist dabei ein echter „Kracher“ gelungen. Dose, der beim Sauerlandcup für das Scouting der teilnehmenden Mannschaften zuständig ist, konnte die U19-Auswahl der USA für den Sauerlandcup gewinnen. „Das ist eine tolle Geschichte für unser Turnier. Das passt richtig gut zum 30. Geburtstag“, freute sich Stefan Dose über die Zusage des US-Verbands.

Team für Olympia wird aufgebaut

Dieser versucht mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles den Stellenwert des Handballs in der USA zu verbessern. Aktuell ist das Ansehen der Ballwerfer in den Staaten doch sehr begrenzt. Dazu gehört, dass man talentierten Handballspielern Trainings-und Spielmöglichkeiten in Europa ermöglicht. So spielt bei der SG Ratingen mit US-Boy Ty Reed der Rechtsaußen der Auswahl. In der kommenden Spielzeit zieht es Reed zur SG Flensburg-Handewitt. „Luxemburg macht es ähnlich“, zieht Dose einen Vergleich mit dem kleinen europäischen Fürstentum. Die Luxemburger gewannen bei der Auflage im vergangenen Januar den Wettbewerb bei der männlichen A-Jugend. Das die U19 der USA auf den Sauerlandcup aufmerksam wurde, liegt auch daran, dass der US-Teammanager Andreas Hertelt, ein ehemaliger Bundesligaspieler, bestens mit der hiesigen Handballszene vertraut ist. Gefördert wird das Programm für den Handball in den USA durch ein Programm des Forum Club Handball, dessen Geschäftsführer Gerd Butzeck aus seiner Solinger Zeit den Sauerlandcup kennt. „Unser Turnier hat schon einen guten Ruf“, sagt Stefan Dose. Der Hönnestädter weiß, dass der Besuch aus den USA noch einmal besondere Herausforderungen an die Organisatoren stellt.

Doch da haben die Turniermacher ja in den vergangenen dreißig Jahren reichlich Erfahrungen sammeln können, wie mit dem Besuch der Handballer aus dem japanischen Iwate oder dem HK Viborg aus Dänemark. Und Stefan Dose ist überzeugt, dass auch die anderen Teilnehmer ein hochklassiges Turnier garantieren.

„Wir haben wieder viele hochkarätige Mannschaften da“, sagt Stefan Dose. Neben den USA und Luxemburg kann man sich auf starke Teams aus den Niederlanden freuen. Hinzu kommen noch die zahlreichen Bundes-und Oberligisten. Eine besondere Bedeutung wird auch wieder der Freitagabend erfahren.

Länderspielatmosphäre zur Eröffnung

Dann wird es in der Walramhalle wieder eine kleine Eröffnungsfeier zum 30. Sauerlandcup geben. Zunächst werden die jüngsten Handballer in einem kleinen Turnier ihre Künste zeigen, dann wird Länderspiel-Atmosphäre in der Walramhalle geben. „Als Eröffnungsspiel werden die USA gegen Luxemburg spielen“, verrät Stefan Dose über die Planungen für eine wieder einmal sehr stimmungsvolle Eröffnung des Turnieres. Spätestens ab der Eröffnung gilt dann das bekannte Motto der vergangenen Jahre „Menden ist Handball!“

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