2. Volleyball-Bundesliga

Moerser SC putzt VV Humann Essen im Volleyball-Derby

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Dynamisch beim Moerser SC als Außenangreifer: Chris Carter (rechts).

Dynamisch beim Moerser SC als Außenangreifer: Chris Carter (rechts).

Foto: Rainer Hoheisel / FUNKE Fotos Services

Essen  Der Moerser SC bleibt in der 2. Volleyball-Bundesliga mit dem 3:0-Erfolg bei VV Humann Essen vom Samstagabend in der Erfolgsspur.

Die Saison 2021/22 läuft für den Moerser SC in der 2. Volleyball-Bundesliga bislang überaus glatt. Auch VV Humann Essen, das in der vergangenen Saison wegen der Corona-Pandemie nach wenigen Partien bekanntlich ausgestiegen war, stellte für das Team von Trainer Hendrik Rieskamp keine allzu große Hürde dar. In der Sporthalle des Gymnasiums Wolfskuhle in Essen-Steele siegte der MSC nach einer souveränen Leistung klar mit 3:0 (25:16, 25:16, 25:14).

Mit Mittelblocker Tim Ihde in der Moerser Start-Sechs

Der MSC musste in der Wolfskuhle auf den erkälteten Lukas Schattenberg verzichten. Trainer Hendrik Rieskamp holte Tim Ihde für Jan Breburda als Mittelblocker in die Start-Sechs, dazu pausierte auch Außenangreifer Felix Orthmann. Ihde machte seine Sache, wie auch die Kollegen, recht gut. Die Moerser gingen die Aufgabe gegen einen klar unterlegenen Gastgeber konzentriert an und ließen kaum Zweifel am Sieger des Samstagabends.

Bei 8:6 nach der ersten technischen Auszeit zog der MSC im Startdurchgang davon. Marvin Prolingheuer, Jannik Brentel und Maximilian Kerstin teilten sich die Punkte in schöner Regelmäßigkeit, wobei 2,08-Meter-Riese Prolingheuer den zweiten Satzball zum 25:16 vollstreckte. Vor allem in der Annahme hatte Humann große Probleme. Aber auch der Spielaufbau klappte nur mit geringer Erfolgsaussicht.

Chance für jungen Zuspieler des Moerser SC

Mitte des zweiten Satzes, die Gäste führten schon wieder mit 16:8, wechselte Essen den Zuspieler: Fynn Bach kam für Thomas Wojtczak. Freilich ohne größeren Erfolg. MSC-Trainer Hendrik Rieskamp zog nach und gewährte dem 19-jährigen Polen Mateusz Maciejewicz bei 20:11-Führung den restlichen zweiten Satz zur Spielpraxis.

Im dritten Durchgang wiederholte sich auf beiden Seiten der Zuspielertausch. Auch hier war Essen chancenlos, weil sich der MSC nur punktuell Fehler leistete, im Aufschlag ohne größere Aussetzer agiert und die Partie konzentriert zu Ende spielte. „Klar waren ein paar Fehler drin. Aber wir haben die Aufgabe insgesamt sehr souverän gelöst“, erklärte Cheftrainer Rieskamp nach nur 74 Spielminuten.

Sonntag steigt Finale um WVV-Pokal mit MSC in Essen

Am Sonntag geht es um 19 Uhr erneut in der Essener Wolfskuhle gegen VV Humann im WVV-Pokalfinale um einen Titel. Gut möglich, dass Coach Rieskamp dann seine Start-Sechs erneut verändert, um die Spielbelastung besser auf den Kader zu verteilen.

MSC-Start-6: Kerstin, Brentel, Carter, Ihde, Prolingheuer, Kapusniak; Libero: Illmer; eingewechselt: Maciejewicz.

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