Buschhausen 1912 Tischtennis

Erst im Halbfinale war Schluss für Michael Servaty

Michael Servaty schlug sich mit dem geteilten dritten Rang bei einem stark besetzten Turnier sehr gut.

Michael Servaty schlug sich mit dem geteilten dritten Rang bei einem stark besetzten Turnier sehr gut.

Foto: Franz Naskrent / FUNKE Foto Services

Oberhausen  Der Spitzenspieler des Drittligisten SC Buschhausen schlug sich bei einem hochklassig besetzten Turnier gut. Am Ende war es Rang drei.

Zum Wochenanfang durfte Michael Servaty, Spitzenspieler des Tischtennis-Drittligisten SC Buschhausen 1912 mal wieder an die Platte. Bei einem Profiturnier im Rahmen der Challenger-Series bekam Servaty kurzfristig einen Platz im acht Spieler großen Teilnehmerfeld angeboten und konnte sich dort respektabel behaupten.

Bereits Montag ging es los, Servaty musste gegen Christopher Ligocki (Arminia Ochtrup) ran und gewann 3:1. Im zweiten Duell des Tages gegen Henning Zeptner (TG Neuss) war der erste Rost abgeschüttelt und Servaty siegte sogar mit 3:0. Dann folgte für Servaty erst einmal eine lange Pause, denn nicht nur waren fünf Spiele bis zu seinem nächsten Spiel mit Dillon Chambers (australischer Nationalspieler) angesetzt, auch eine Mittagspause kam noch dazwischen.

Fünf Spiele an einem Tag

Gegen den Australier ließ Servaty seine Serie mit einem 3:2-Sieg aber trotzdem nicht reißen. Erst am Abend verlor er dann erstmals und damit auch seine Chance auf den Spitzenplatz. Der spätere Gruppensieger Dauud Cheaib (Sportbund Stuttgart) schlug Servaty mit 3:0. Auch im vorletzten Duell eines langen Tages sollte Servaty die Platte ohne Satzgewinn verlassen, um 21.20 Uhr verlor er gegen Jiri Martinko (Saarbrücken) mit 0:3.
Dienstagmorgen ging es dann mit den letzten verbliebenen Gruppenspielen weiter. Diesmal durfte Servaty etwas länger schlafen, erst um 11.40 Uhr musste er gegen Florian Bluhm (aktuell bester Zweitliga-Spieler oben) ran und siegte dort 3:2. Auch der 3:2-Abschlusserfolg gegen Felix Wetzel (österreichischer Nationalspieler, TTC Wiener Neustadt) gelang und damit die Festigung von Platz drei, hinter Martinko und dem ungeschlagenen libanesischen Nationalspieler Cheaib.

Die Mittagspause entfiel dann, zügig wurden die Halbfinals gespielt. Während Cheaib mit Bluhm (3:0) keine Probleme hatte, war das Duell zwischen Martinko und Servaty deutlich knapper als noch in der Gruppe tags zuvor. Servaty kämpfte gegen den Tschechen tapfer, doch irgendwie war die Luft raus - 2:3. Das Finale gewann Cheaib gegen Martinko ebenfalls 3:2.

Lob von Teamchef Michael Lange

"Dafür dass wir null Möglichkeiten haben, etwas am Tisch zu machen und er gegen Profis, die regelmäßig trainieren, gespielt hat, mache ich mir wenig Sorgen, wenn es bei uns wieder los geht. Für zweieinhalb Monate ohne Schläger in der Hand war das mehr als ordentlich", lobt Teamchef Michael Lange seinen Schützling.

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