Regionalliga

Zu teuer: Torhüter Davari wird Rot-Weiß Oberhausen verlassen

Wird die Rot-Weißen verlassen: Keeper Daniel Davari.

Wird die Rot-Weißen verlassen: Keeper Daniel Davari.

Foto: Thorsten Tillmann / Funke Foto Services

Oberhausen.  Daniel Davari und Rot-Weiß Oberhausen gehen ab sofort getrennte Wege. Der 32-jährige Schlussmann wird die Kleeblätter nach zwei Jahren verlassen.

Daniel Davari und Rot-Weiß Oberhausen gehen ab sofort getrennte Wege. Der 32-jährige Torhüter, der im Winter der Saison 2018/19 vom Reviernachbarn MSV Duisburg an die Lindnerstraße gewechselt war, wird den Regionalligisten im Sommer 2020 wieder verlassen.

„Daniel hat zweifelsfrei seine Qualitäten, auf die auch wir nur schwer verzichten können. Aber wir machen auch kein Geheimnis daraus, dass er zu den größten Kostenfaktoren im Kader gehörte. Und in diesen schwierigen Zeiten müssen beide Seiten leider eben umdenken“, sagt der Sportliche Leiter Patrick Bauder, der aber auch gleichzeitig aufzeigt: „Das kann jetzt eine Chance für alle beteiligten sein.“

„Ich bin dem Verein und den Fans für die anderthalb Jahren sehr dankbar“

Auch an Davari geht die Zeit im RWO-Dress nicht spurlos vorbei: „Ich bin dem Verein und den Fans für die anderthalb Jahren sehr dankbar und wünsche allen hier in Oberhausen für die Zukunft nur das Beste.“ Für Rot-Weiß Oberhausen absolvierte Daniel Davari insgesamt 36 Regionalliga- und vier Niederrheinpokalspiele.

Derzeit stehen in Justin Heekeren, Jeffrey Obst, Jerome Propheter, Tim Stappmann, Kofi Twumasi, Bastian Müller, Raphael Steinmetz, Vincent Stenzel, Shun Terada (kommt vom SV Straelen), Maik Odenthal, Alexander Scheelen, Furkan Cakmak (RWO-U19) und Jan Bachmann (RWO-U19) 13 Spieler für 20/21 unter Vertrag.

Bauder: „Wir haben noch genug Zeit“

In intensiven Gesprächen befindet sich Bauder mit Philipp Eggersglüß, Dominik Reinert und Cihan Özkara, deren Verträge ausgelaufen sind. Für die Innenverteidigung haben sich die Kleeblätter einen gestandenen sowie einen jungen Spieler ausgeschaut. Namen nannte Bauder gegenüber dieser Redaktion zuletzt nicht. Für die Sechserposition sieht er Rot-Weiß mit Bastian Müller und Kofi Twumasi gut aufgestellt. Jerome Propheter könnte hinten zentral oder auch davor spielen. Für die Außenbahnen beginnt die konkrete Suche jetzt. „Der Markt war wegen der ausgesetzten Saison bisher sehr ruhig. Wir haben noch genug Zeit“, bleibt er gelassen.

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