Stadtsportverband Siegen

Kritik und Dank an Stadt Siegen

Horst Hermann (SSV-Vize, TSG Siegen), Hartmut Grimm (SV Niederschelden), Ralf Tennemann (SV Eiserfeld), Roland Schür (SV Kaan-Marienborn), Maik Otto (SSV-Vorsitzender, FC Eiserfeld), Herbert Rohleder (DJK TuS 02 Siegen) und Arne Fries (Stadtrat und Beigeordneter Sport der Stadt Siegen/von links).

Horst Hermann (SSV-Vize, TSG Siegen), Hartmut Grimm (SV Niederschelden), Ralf Tennemann (SV Eiserfeld), Roland Schür (SV Kaan-Marienborn), Maik Otto (SSV-Vorsitzender, FC Eiserfeld), Herbert Rohleder (DJK TuS 02 Siegen) und Arne Fries (Stadtrat und Beigeordneter Sport der Stadt Siegen/von links).

Foto: karl-heinz messerschmidt

DIe Resonanz bei der Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes Siegen hielt sich in Grenzen.

Siegen. Im „Kleinen Saal“ in kleiner Runde tagte der Stadtsportverband Siegen (SSV) in der Bismarckhalle in Weidenau. 52 Teilnehmer aus 36 Vereinen - von 148 - waren zur Jahreshauptversammlung erschienen.

Rund 34.000 Mitglieder sind im SSV organisiert. „Das ist gut ein Drittel der Siegener Bevölkerung“, so der Vorsitzende Maik Otto in seinem Jahresbericht. „Allerdings“, so der Eiserfelder weiter, „sind es aktuell sieben Vereine weniger. Der Abwärtstrend ist da - doch wie können wir gegensteuern?“ Otto ließ dazu seinen Gedanken freien Lauf.

Millionen-Investitionen

Er sah aber auch, dass „die Aufgaben, die auf die Vereine zukommen, enorm sind, dass ihnen mehr und mehr Hindernisse in den Weg geschoben werden. „Die Politik muss da was tun.“ Doch trotz der komplexen Vereinsarbeit und -verwaltung fand er positive Worte für die Arbeit in der Stadtverwaltung - wie beispielsweise, dass einige Hallenrenovierungen bewerkstelligt sind und dass auch „die Rundturnhallen-Renovierung endlich - nach zwei Jahren Vorbereitung - gestartet ist und 2019 auch die Erneuerung des Rosengarten-Sportplatzes erfolgte“.

Teilweise rund 40 Jahre alte Hallenfußböden sind erneut, 750.000 Euro wurden dafür investiert. Etwa 250.000 Euro kostete das neue „Grün“ auf dem Rosengarten. Gar 4,5 Millionen Euro sind für die Grundsanierung der Rundturnhalle in Niederschelden veranschlagt.

Auf die sorgfältige und gewissenhafte Pflege der städtischen Sportanlagen wies auch Siegens Stadtrat und Beigeordneter Sport, Arne Fries, in seinen umfangreichen und informativen Grußworten hin, der den urlaubenden Bürgermeister Steffen Mues vertrat. Mehrkosten für Reparaturen und Reinigung sind oftmals genau so vermeidbar wie Betriebskosten, wenn „nachts die Hallenbeleuchtung durchgehend eingeschaltet bleibt“ - so erst kürzlich geschehen in der Sporthalle am Klafelder Schießberg („der Letzte macht das Licht aus’“), wo es außerdem auch eine „Nacht der offenen Türe“ gab. Da wird sicherlich noch ein städtisches „Machtwort“ an den/oder die „Vergesslichen“ erfolgen.

Landesmittel für Sanierungen

Informativ war für die Tagungsteilnehmer, dass SSV-Vize Horst Hermann (TSG Siegen) einen detaillierten Einblick in das „Förderprogramm 2022“ des Landes NRW gab - eine Maßnahme über rund 300 Millionen Euro. Von diesem Kuchen erhält die Stadt Siegen etwa 2,8 Millionen Euro, um Vereine, die eigene Anlagen haben und renovieren wollen bzw. müssen, zu unterstützen.

Bei den Vorstandswahlen gab es kaum Veränderungen, eher nur einige Ergänzungen. Wiedergewählt wurden Maik Otto (1. Vorsitzender/FC Eiserfeld), Horst Hermann (TSG Siegen) und Franz Engler (SV Weidenau), beide stellvertretende Vorsitzende, Xenia Krause (TSG Siegen), als Kassenwartin, Wolfgang Max Könen (TC Siegen/TSV Siegen) Geschäftsführer), Marlene Stettner (TuS AdH Weidenau) Sportwartin sowie die Beisitzer Werner Strunk (SuS Niederschelden/SF Siegen) und Wilhelm Laube (Siegener SC). Neue Beisitzer wurden Frank Wunderlich (SV Kaan-Marienborn), Dieter Jüngst (TSG Siegen) und Norbert Bielich (DLRG Weidenau/DAV).

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