Fußball-Oberliga

Danecker Kandidat bei den Sportfreunden Siegen?

Ryo Suzuki (rechts) fehlt den Sportfreunden für drei Spiele

Ryo Suzuki (rechts) fehlt den Sportfreunden für drei Spiele

Foto: Rene Traut

Siegerland.  Während die Sportfreunde Siegen bei der Hammer SpVg einen Sieg brauchen, scheint es einen neuen Kandidaten für die Position als Cheftrainer geben.

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Während die Sportfreunde Siegen zum Kellerduell der Fußball-Oberliga bei der Hammer SpVg reisen, erwartet der 1. FC Kaan-Marienborn den SC Paderborn II.

Sportfreunde Siegen

Irgendwie würde es ja passen. Vor dem Kellerderby der Oberliga Westfalen, das die Sportfreunde am Sonntag als Tabellendrittletzten zum Schlusslicht Hammer SpVg führt, geistert der Name Tobias Danecker vehement durch die Gerüchteküche, was die Nachfolge des gefeuerten Dominik Dapprich angeht. Angeheizt werden die Spekulationen um den gebürtigen Hickengrunder durch den kurzfristigen Rücktritt beim hessischen Verbandsligisten SSV Langenaubach. Viereinhalb Jahre hatte Danecker das Team erfolgreich betreut. Als Gründe gab er „berufliche und persönliche“ an. Eine Sportfreunde-Vergangenheit hat der 33-Jährige ebenfalls. Aus der Nachwuchs-Abteilung hervorgegangenen, spielte er zwei Jahre unter Gerhard „Fanja“ Noll mit der Siegener U23 in der Oberliga.

Von den Spekulationen über die Nachfolge unberührt leitete das Trainergespann Marco Beier/Frank Dalwigk die Einheiten. Berührt aber war Beier natürlich von der Partie gegen Ahlen, „in der wir das bis zur Roten Karte richtig gut gemacht haben“. Am Ende stand unter dem Strich die 1:3-Niederlage, die Punkte wieder aus dem Leimbachstadion. Der Frust war greifbar. Und zur Bewältigung dieses Gemütszustands trägt der Druck am Sonntag natürlich nicht bei. „Aber die Mannschaft braucht jetzt ein Erfolgserlebnis, von mir aus auch mit einem grottenschlechten Spiel“, sieht Beier die Notwendigkeit, drei Punkte zu holen. Dort wartet mit Rene Lewejohann ein Lautsprecher der Liga.

1. FC Kaan-Marienborn

Auch im Breitenbachtal muss man sich Sorgen machen, ist dort doch ebenfalls der Begriff „Frust“ greifbar. Das 0:2 in Rhynern machte einen Strich durch die Hoffnung aus dem Ennepetal-Sieg. Trainer Tobias Wurm hatte seine Mannen am Mittwoch zur zusätzliche Übungseinheit beordert. Das Verhalten bei gegnerischen Standards stand auf der Tagesordnung dieses „Straftrainings“.

„Wie das 0:1 nach einer Ecke in Rhynern gefallen ist, hat mir natürlich überhaupt nicht gefallen“, so Wurm, der das auch lautstark seinen Spielern klar gemacht hatte. Hier will man den Hebel ansetzen, wenn es gegen die U21 des SC Paderborn geht. Erschwerend kommt bei den Känern ein gehöriger personeller Aderlass hinzu. Mit Johannes Burk gibt es den nächsten Ausfall, den nächsten Muskelfaserriss zu beklagen. Verteidiger Patrik Flender klagt nach dem Rhynern-Spiel über wieder aufgetretene Schulterprobleme, Kapitän Toni Gänge über Schwindelattacken.

Beide Defensivkräfte werden wohl ausfallen, so dass erneut mit dem Innenverteidiger-Duo Semih Yigit/Armin Pjetrovic zu rechnen ist. Jannik Schneider kehrt nach Gelb-Sperre zurück, bei Kisolo Deo Biskup ist ein Einsatz von Beginn an möglich. „Mit einem Heimsieg können wir einen Schritt nach vorn machen und deshalb tun wir alles dafür, drei Punkte zu holen“, drückt Tobias Wurm die Zuversicht in Worten aus.

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