Kreispokal-Viertelfinale

SuS düpiert Landesligist Berleburg

Trainer Jan Fünfsinn darf sich mit seinem FC Eiserfeld über den verdienten Halbfinal-Einzug im Fußball-Kreispokal freuen.

Trainer Jan Fünfsinn darf sich mit seinem FC Eiserfeld über den verdienten Halbfinal-Einzug im Fußball-Kreispokal freuen.

Foto: Rene Traut

Siegerland.  Kreispokal-Viertelfinale Kreuztal - Germ. Salchendorf 0:2, N’schelden - Bad Berleburg 4:1, Wilnsdorf/W. - Erndtebrück 2:3, Gosenbach - Eiserfeld 1:3 Halbfinale am 22. April: Erndtebrück - Niederschelden, Eiserfeld - Salchendorf

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Im Kreispokal-Viertelfinale sorgte Bezirksligist SuS Niederschelden dafür, dass es ein weiteres nicht unbedingt erwartetes Resultat gab. Die Schelder warfen mit 4:1 (1:0 den Landesligisten VfL Bad Berleburg deutlich aus dem Wettbewerb.

SuS Niederschelden - VfL Bad Berleburg 4:1 (1:0). Nach einer knappen Viertelstunde nahmen die Platzherren am Rosengarten das Heft des Handelns in die Hand und wurden zur klar spielbestimmenden Mannschaft. Das Team von Andreas Wieczorek belohnte sich dafür zwei Minuten vor der Pause durch den Führungstreffer von Markus Kula. Die Wittgensteiner legten auch nach Wiederbeginn die Lethargie nicht ab, kamen nicht auf den Teller und für einen Treffer zu diesem Zeitpunkt nicht Frage. Den schaffte der VfL erst, nach die Platzherren ihr beherztes Spiel durch weitere Treffer von Lukas Mockenhaupt würzten, der in der 48. und 56. Minute mit seinem Doppelschlag die Partie praktisch entschied. Zwar schaffte in der 77. Minute Jan-Philipp Dörnbach den Treffer für die Kurstädter, mehr als ein Schönheutsfleck auf der Schelder Weste war der aber nicht. In der Nachspielzeit erzielte Florian Maciej für den SuS folgerichtig das Tor zum hoch verdienten 4:1-Endstand.

FC Kreuztal - Germania Salchendorf 0:2 (0:2). Es war kein berauschendes Spiel an der Moltkestraße in Kreuztal, wo sich der Gastgeher gegen die Bezirksliga-Spitzenmannschaft zwar wacker schlug, aber für eine Überraschung zu keinem Zeitpunkt in Frage kam. Nachdem die Germania zur Pause ein 2:0 vorgelegt hatte, weitere gute Möglichkeit vor dem Seitenwechsel obendrein versiebte, war die Partie praktisch schon entschieden. Denn die Kreuztaler sprangen auch in den zweiten 45 Minuten nicht über ihren Schatten und besaßen keine echte Chance. Schon in der 2. Spielminute hatte Tim Schilk die Johannländer in Führung gebracht. Gut zehn Minuten vor der Pause war es Marcel Rigau Badenas, der das 2:0 nachlegte. Vor allem Robin Kilic hatte es in der Folge in der Hand, aus diesem 2:0 ein klareres Resultat zu machen. Vergab er in Durchgang eins zwei so genannte Hundertprozentige, so verschoss er in der 48. Minute auch noch einen Foulelfmeter. Am verdienten Erfolg und den Halbfinal-Einzug der Salchendorfer gab es dennoch keinen Zweifel.

SV Gosenbach - FC Eiserfeld 1:3 (0:2). Klare Angelegenheit auch im Nachbarschafts-Duell des Fußball-Kreispokals, in dem sich Bezirksligist Eiserfeld die Halbfinal-Teilnahme verdientermaßen sicherte. Den Klassenunterschied konnten die Mannen von Trainer Jan Fünfsinn beim B-Ligisten trotz mehr als 45-,inütiger Unterzahl unter Beweis stellen. Zwei Minuten vor der Pause musste Thomas Brühl, mit der gelb-roten Karte bedacht, den Platz Auf der Alm verlassen. Er hatte bereits nach zwei Minuten wegen Meckerns Gelb gesehen. Ein bisschen früh für den Eiserfelder Geschmack. Dennoch ließ sich Brühl davon zunächst nicht schrecken, war er doch in der 13. Minute für das Führungstor des FCE verantwortlich. Kai Hölle erhöhte nach 33 Minuten auf 2:0. Der FCE erhöhte vier Minuten nach Wiederbeginn turch Tarek Meyer auf 3:0 und hatte die Partie entschieden. Marius Strunk gelang mit einem 22-Meter-Freistoß der Gosenbacher Ehrentreffer.

TuS Wilnsdorf/Wilgersdorf - TuS Erndtebrück 2:3 (0:2). Oberligist TuS Erndtebrück hat sich in einem hart umkämpften Spiel knapp gegen den A-Ligisten durchgesetzt. Trotz 2:0-Pausenführung durch die Treffer von Maximilan Wüst (27.) und Burak Yildiz (33.) gaben sich die Gastgeber am Höhwäldchen nicht geschlagen, kamen zurück. Direkt nach Wiederbeginn verkürzt Benjamin Otto auf 1:2, Antonio Delli-Liuni sorgt nach 69 Minuten sogar für die faustdicke Überraschung, als er den Ausgleich erzielt. Es dauerte bis zur 82. Minute, ehe sich der Favorit aus Wittgenstein doch noch durchsetzte. Manfredas Ruzgis traf zum 3:2-Endstand.

Siehe auch www.wp.de/sport/lokalsport/siegen-wittgestein

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