TSV Steinbach: Wildes 3:3 im letzten Saisonspiel

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Verabschiedung vor dem Anpfiff (v.l.): Roland Kring, Sascha Marquet, Sören Eismann und Tim Paterok. Marquet gelingen gegen den FSV Frankfurt die Saisontore 25 und 26.

Verabschiedung vor dem Anpfiff (v.l.): Roland Kring, Sascha Marquet, Sören Eismann und Tim Paterok. Marquet gelingen gegen den FSV Frankfurt die Saisontore 25 und 26.

Foto: Carsten Loos

Haiger  Der TSV Steinbach Haiger erlebt im letzten Saisonspiel gegen den FSV Frankfurt die Saison im Schnelldurchlauf. Marquet mit Doppelpack.

Haiger. Die Saison ist zu Ende. Endlich, möchte man aus Sicht des TSV Steinbach Haiger sicherlich auch sagen. 42 Liga-Spiele, dazu die drei Pokalpartien. eine echte Mammutsaison liegt hinter der Elf von Trainer Adrian Alipour.

Und zum Abschluss dachte sich der TSV wohl, wir lassen den Saisonverlauf noch einmal im Schnelldurchlauf ablaufen. 3:3 (2:0) hieß es am Ende gegen den FSV Frankfurt und wie in so vielen Spielen in der Spielzeit 2020/21 schaffte es die Alipour-Elf nicht, einen Vorsprung über die Zeit zu retten.

Aber der Reihe nach. Vor dem Spiel wurden die Spieler, verabschiedet, die den TSV am Saisonende verlassen werden. Mit dabei auch Sascha Marquet, den es zu Fortuna Köln zieht. Und der Torjäger hatte sein eigenes Abschiedsgeschenk für die Fans und den TSV. In der siebten und neunten Spielminute legte Sascha Marquet einen blitzsauberen Doppelpack hin. Für ihn die Treffer 25 und 26 der laufenden Saison, die Torjägerkanone der Regionalliga West ist ihm damit kaum noch zu nehmen. Mit dem 2:0 ging der TSV auch in die Pause. Eine Viertelstunde vor Schluss traf mit Arnold Budimbu noch ein weiterer Abgänger, die Steinbacher sahen mit dem 3:0 bereits wie der sichere Sieger aus.

Doch nur eine Minute später erzielte Arif Güclu den 1:3-Anschlusstreffer für den FSV Frankfurt. Und die letzten fünf Minuten standen voll im Zeichen des eingewechselten Jake Hirst. Der Stürmer der FSV tat es Marquet gleich und erzielte seinerseits einen Doppelpack und rettete den Gästen das Remis. „Es ist schade, dass wir es nicht geschafft, am letzten Spieltag die drei Punkte zu holen. Es sah lange Zeit sehr gut. Am Ende muss man aber auch sagen, dass der letzte Eindruck - nämlich das wir eine 3:0-Führung verspielt haben - erstmal hängen bleiben wird“, sagte Adrian Alipour nach dem Spiel.

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