Basketball

Teams der Witten Baskets wieder auf Korbjagd – mit Abstand

In der Rückrunde steigerten sich die Oberliga-Basketballer der Witten Baskets um Trainer Kurtulus Colak (Mi.). Das Bild stammt von Anfang Februar.

In der Rückrunde steigerten sich die Oberliga-Basketballer der Witten Baskets um Trainer Kurtulus Colak (Mi.). Das Bild stammt von Anfang Februar.

Foto: Alexa Kuszlik / FUNKE Foto Services

Witten.  Ein Spiel Fünf gegen Fünf wird es auf absehbare Zeit noch nicht wieder geben. Die Teams der Witten Baskets sind aber wieder im Training.

Die Lockerungen in der Corona-Krise haben auch bei den Witten Baskets für Freude gesorgt. Nach vielen Wochen Pause können die Basketballer nun endlich wieder auf Korbjagd gehen.

Allerdings sind die Baskets noch aus den Hallen verbannt. Bislang treffen sich die Mannschaften auf dem Basketball-Court am Jahnplatz zum lockeren Training.

Dabei müssen die Wittener die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einhalten.

Viele Möglichkeiten, individuell zu trainieren

Die Vorsitzende Steffi Hölters setzt darauf, dass sich alle an die Regeln halten: „Das Ordnungsamt der Stadt Witten kontrolliert hier auch regelmäßig. Wir wollen nicht, dass die Lockerungen noch mal zurück genommen werden müssen.“

Ein normales Mannschaftsspiel mit Fünf gegen Fünf wird es auf absehbare Zeit wohl nicht geben, doch Hölters weiß: „Gerade im Basketball gibt es viele Möglichkeiten, individuell zu trainieren. Da kennen sich unsere Trainer bestens aus.“

Damen trainieren im großen Garten

Zunächst müssen alle Trainingsteilnehmer einen eigenen Ball haben. Wenn es darum geht, Korbleger oder Distanzwürfe zu trainieren, müssen die Spieler nicht nur genügend Abstand zueinander haben, sondern auch darauf achten, dass sie wieder den eigenen Ball aufsammeln. Zudem sind alle möglichen Technik-Übungen ohne Kontakt zum Mitspieler möglich, wie auch das Kraft- und Ausdauertraining.

Die Damen-Mannschaft ist in dieser Hinsicht schon ziemlich fit. Steffi Hölters, die auch im Landesliga-Team spielt, erzählt: „Wir treffen uns bei Spielerinnen, die einen großen Garten haben. Wir haben alle unsere Gymnastikmatten dabei, und geben dann richtig Gas.“

Saisonabbruch wirft die Planungen durcheinander

Die Corona-Pause und der Saisonabbruch Mitte März kamen etwas überraschend. Die Damen erfuhren erst ein paar Stunden vor dem Landesliga-Spitzenspiel gegen Vorhalle von dem Abbruch.

Das hat die Planungen der Baskets schon sehr durcheinander geworfen: „ Alle Teams hätten die Saison wirklich gerne regulär beendet. Auch die Absage der geplanten Ostercamps in den Ferien taten sehr weh, da hier schon sehr viele Anmeldungen vorlagen und vor allem Jan Behler viel Zeit in die Organisation gesteckt hat. Doch wir waren natürlich absolut einverstanden mit der Entscheidung des Verbandes.“

Die Gesundheit der Spieler hatte für den Vorstand die allerhöchste Priorität. Trotz des Abbruchs zieht Steffi Hölters ein positives Fazit: „Ich bin vor allem froh, dass wir nun wieder Jugendmannschaften haben. Da haben sich die Feriencamps wirklich gelohnt.“

Herren II ziehen die Wildcard für den Landesligaaufstieg

Die offene U12 wurde Kreismeister und die männliche U16 spielte lange um den Titel mit. Die offene U10 fuhr im Laufe der Saison ihre ersten Siege ein.

Während die Herren sich in der Oberliga lange schwer taten, bevor sie in der Rückrunde besser in den Tritt kamen, lief es bei den anderen Senioren-Teams recht gut.

Die zweite Herrenmannschaft hat sogar eine Wild-Card für die Landesliga bekommen, die sie auch ziehen wird. Auch alle anderen Seniorenmannschaften spielten um den Aufstieg.

Wie es nun im Wettkampfsport weitergeht, ist noch ungewiss. Steffi Hölters kennt nur einige Planspiele: „Es könnte sein, dass wir nur eine einfache Runde spielen. Wenn es ganz blöd läuft, wird sogar die ganze Saison abgesagt. Doch bis zum geplanten Saisonstart Anfang September ist noch viel Zeit, in der sich hoffentlich alles zum Guten wendet.“

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