Jugendhandball

TuS Bommern: ein starkes Jahr für Uli Müllers C-Jugendteam

Die C-Jugend-Handballer des TuS Bommern (hier mit Dan-Noah Arndt) haben eine starke Saison hinter sich. Selbst als Jungjahrgang lehrten sie so manchen Gegner das Fürchten.

Die C-Jugend-Handballer des TuS Bommern (hier mit Dan-Noah Arndt) haben eine starke Saison hinter sich. Selbst als Jungjahrgang lehrten sie so manchen Gegner das Fürchten.

Foto: Manfred Sander / FUNKE

Bommern.  Die Ligaspiele der Nachwuchshandballer waren bereits vor dem Aussetzen des Spielbetriebs beendet. Stark spielte die C-Jugend des TuS Bommern.

Während im Senioren-Spielbetrieb bei den Handballern derzeit noch niemand genau weiß, wie es ab Mitte/Ende April weitergeht, sind die Ligaspiele bei den Jugendlichen bereits abgeschlossen.

Erfolgreichstes Team aus Wittener Sicht waren die C-Jugendlichen des TuS Bommern, die in der Landesliga Rang zwei belegten.

„Das war eine Menge Neuland für die Jungs“, sagt deren Trainer Uli Müller, der sich in den vergangenen Jahren mit viel Einsatz um die Ausbildung der Bommeraner Talente gekümmert hat.

„Es war nicht leicht, sich im ersten C-Jugend-Jahr an die höhere Altersklasse anzupassen. Schon in der Qualifikationsrunde anfangs der Saison sind wir da auf viele Altjahrgänge getroffen. Das macht in diesem Alter schon eine Menge aus, wenn da Zwölf- auf fast 14-Jährige treffen“, sagt Müller.

Fehlende Körperlichkeit als größtes Problem

Größtes Problem war die fehlende Körperlichkeit – „mit dem Spielerischen hatten wir keine Probleme, da waren wir einigen Gegnern schon deutlich voraus.“ Aber es war nun mal eine andere Art Handball nötig, um dauerhaft zu bestehen.

Zunächst durften sich die TuS-Talente in der C-Jugend-Verbandsliga versuchen, wurden dann nach dem ersten Teil der Serie in die Landesliga eingruppiert und zeigten in den acht Partien ihre Qualitäten. Fünf Siege und drei Niederlagen standen zu Buche, die noch ausstehenden Partien gegen den Soester TV (4.) und den TuS Borussia Höchsten (3.) fielen der Corona-Krise zum Opfer.

Ausbildung steht an erster Stelle

Die Vorgabe des Vereins, die Ausbildung an die erste Stelle zu setzen, hat Müller mit seinen Jugendlichen allemal erfüllt – zwei der TuS-Handballer wurden schon vor bzw. im Laufe der Saison von anderen Vereinen (VfL Eintracht Hagen, HLZ Ahlener SG) abgeworben.

„Das wird uns aber vor der nächsten Saison nicht passieren“ – davon ist Uli Müller fest überzeugt. „Wir werden mit dem jetzigen Kader in die Serie gehen, sind bereits jetzt für die Endrunde der Oberliga-Qualifikation gesetzt.“

Knochenmühle der ersten Quali-Turniere bleibt dem TuS erspart

Damit bleibt den Bommeranern, die im vergangenen Jahr noch als D-Junioren die Südwestfalen-Meisterschaft gewonnen hatten, die Knochenmühle der ersten Quali-Turniere erspart.

Bis zu fünf Trainingseinheiten pro Woche absolvierten die TuS-Jungen unter der Regie ihres ebenso ehrgeizigen Trainers. „Das sind prima Jungs, die extrem leistungswillig sind. Mit ihnen macht es großen Spaß zu arbeiten.“

Dass die Grün-Weißen derzeit nicht in ihre angestammte Sporthalle am Bommerfelder Ring können, trifft sie vermutlich ziemlich hart. „Zum Ausgleich haben sich die Jungs vor dem offiziellen Kontaktverbot noch mal oben auf dem Bolzplatz am Hardenstein getroffen, haben dort Fußball und Handball gespielt. Ohne können sie eben nicht“, sagt Uli Müller mit einem breiten Grinsen.

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