Segeln

Ocean Race: Herrmann wegen Fußverletzung vorerst raus

Boris Herrmann will in Südafrika wieder zu seiner Crew stoßen.

Boris Herrmann will in Südafrika wieder zu seiner Crew stoßen.

Foto: Antoine Auriol/Team Malizia/dpa

Mindelo/Kap Verde –  Boris Herrmann und Team Malizia sind vielversprechend in das Ocean Race gestartet. Auf der zweiten Etappe ist der Skipper aus Hamburg aber nicht dabei.

Segler Boris Herrmann hat sich beim Ocean Race verletzt und kann an der zweiten Etappe nicht teilnehmen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Herrmann hat sich demnach kurz vor der Ankunft in Mindelo auf den Kapverden durch kochendes Wasser eine schwere Verbrennung am Bein zugezogen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Wegen des Infektionsrisikos verzichtet Herrmann auf die zweite Etappe nach Kapstadt und wird als Skipper von Will Harris ersetzt. Der Franzose Yann Eliès springt für Herrmann ein.

„Ich bin wirklich traurig, dass ich diese Etappe nicht mit meinem Team segeln kann, besonders nach dem Erfolg auf der ersten Etappe“, teilte Herrmann mit. „Ich bin motivierter denn je, aber ich möchte meine Teilnahme an der dritten Etappe nicht in Gefahr bringen oder das Risiko eingehen, unsere Leistung auf der zweiten Etappe zu blockieren.“ Harris hätte auf der vierten Etappe ohnehin als Skipper übernehmen sollen. Herrmann will nun in Südafrika wieder zu seiner Crew stoßen.

Während Herrmann an Land bleibt, erlebt Susann Beucke am Mittwoch ihre Ocean-Race-Premiere. Die Kielerin segelt auf der Jacht des Etappensiegers Kevin Escoffier von den Kapverden nach Südafrika. Etwa zwei Wochen lang wird die Reise dauern. „Ich bin so gespannt darauf, wie es sein wird, die ganze Zeit auf einem Boot zu sein, das fliegt. Es muss irre sein“, sagte die 31 Jahre alte Olympia-Zweite in der 49erFX. „Ich habe große Lust auf diese Herausforderung. Ich hätte gedacht, dass ich auch etwas Angst verspüre. Aber ich freue mich einfach sehr darauf, dass es am Mittwoch losgeht.“