Borussia Dortmund

Raphael Guerreiro soll bis 2023 beim BVB bleiben

Wohin führt sein Weg? Raphael Guerreiro bleibt offenbar doch bei Borussia Dortmund.

Wohin führt sein Weg? Raphael Guerreiro bleibt offenbar doch bei Borussia Dortmund.

Foto: Getty Images

Dortmund.  Dortmunds sportliche Leitung warnt vor technisch versierten Leverkusenern. BVB-Trainer Favre rechnet mit einem Geduldsspiel gegen Bayer.

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Wer beim Spiel des BVB gegen Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ein Offensivspektakel erwartet, könnte möglicherweise enttäuscht werden. „Mit Geduld“, beantwortete vor dem Spiel Trainer Lucien Favre die Frage, wie er gegen diesen Gast zu spielen gedenke. Viel genauer wollte er sich nicht festlegen, schon gar nicht auf eine mögliche taktische Ausrichtung.

Einigung mit Europameister Raphael Guerreiro

Wer Konkretes erwartete, wurde dann von Sportdirektor Michael Zorc bedient. Der portugiesische Europameister Raphael Guerreiro soll in Dortmund bleiben. Klub und Spieler hätten sich grundsätzlich auf einen Vertrag bis 2023 geeinigt. Auch, wenn – wie üblich – noch Details zu klären seien, darf man das getrost als offizielle Bestätigung werten. Bei Mario Götze hingegen gebe es keinen Stand.

Auf weitere Nachfragen zu der Herausforderung am Wochenende verwies Favre auf die beiden Spiele der vergangenen Saison, die Borussia Dortmund zwar gewinnen konnte, bei denen Bayer aber deutlich mehr Ballbesitz gehabt hätte: „Die Spiele hatten hohes Tempo, Leverkusen presste sehr viel und presste sehr hoch“ erinnerte sich Favre. Auch Sportdirektor Michael Zorc warnte vor einem schwierigen Spiel: „Das ist eine technisch versierte Mannschaft. Sie hat aktuell die höchste Ballbesitzquote.“

Die Pleite bei Union wirkt nach

Vor dem Spiel trägt der BVB noch immer den Ballast des verkorksten Auftritts beim Aufsteiger Union Berlin mit sich herum. Eigentlich wolle er überhaupt nicht mehr über diese 1:3-Niederlage sprechen, sagte der mehrmals darauf angesprochene Trainer, der dann natürlich dennoch darüber sprach. Das Spiel sei nicht so schlecht gewesen, wie es wahrgenommen wurde. Insbesondere die erste Halbzeit sei in Ordnung gewesen (die zweite dann nicht), referiert Favre, bevor er sich in einen fußballerischen Allgemeinplatz flüchtete. Manchmal müsse es reichen, hinten zu Null zu spielen und vorne ein Tor zu schießen.

Ungeliebte Meisterschaftsfrage

Dass das Union-Spiel lange nachwirkt, war beim letzten Auftritt vor dem Leverkusen-Spiel auch an den M-Fragen abzulesen. „Ich will als Trainer immer das Maximum“, sagte Lucien Favre über die Frage nach dem Saisonziel: „Ich will nur nicht immer darüber sprechen. Ich muss mich auf meine Aufgaben konzentrieren.“ Zorc assistierte zur Meisterschaftsthematik: „Glauben Sie denn, dass wir ein Ziel ausgeben, ohne mit dem Trainer darüber zu sprechen?“

Ähnlich wortkarg reagierte Favre auf die Frage der Einstellung seiner Spieler, eine Diskussion, die auch die Klubverantwortlichen nach dem Union-Spiel angestoßen hatten: „Wir haben ein Spiel verloren, mehr nicht“. Wie man die Debatte beenden könnte? Einfache Antwort: „Besser spielen und gewinnen.“ (jk)

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