Roosters rechnen schon bald mit Bonsaksens Comeback

Iserlohn.  Die etwas schauerliche Aufnahme ist gerade einmal fünf Tage alt. Den linken Daumen reckt Alexander Bonsaksen tapfer nach oben; wie es dem im Krankenbett liegenden Eishockeyprofi jedoch tatsächlich zumute ist, ist hinter seiner Maske, die fast einem aufblasbaren Nikolausbart gleicht, nur schwer zu erkennen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die etwas schauerliche Aufnahme ist gerade einmal fünf Tage alt. Den linken Daumen reckt Alexander Bonsaksen tapfer nach oben; wie es dem im Krankenbett liegenden Eishockeyprofi jedoch tatsächlich zumute ist, ist hinter seiner Maske, die fast einem aufblasbaren Nikolausbart gleicht, nur schwer zu erkennen.

Der Verteidiger der Iserlohn Roosters hatte sich im Heimspiel gegen Berlin den Kiefer gebrochen, die Verletzung musste operiert werden. Am Freitag wird der 30-Jährige aus dem Krankenhaus entlassen. „Und wenn es gut läuft, kann er Anfang der kommenden Woche schon wieder auf das Eis zurückkehren“, sagte Rob Daum hoffnungsvoll. Vor der Abfahrt zum Auswärtsspiel in Augsburg (Freitag, 19.30 Uhr) liebäugelte der Roosters-Cheftrainier sogar mit dem Comeback Bonsaksen am nächsten Wochenende rund um den dritten Advent.

Was früher schlichtweg leichtsinnig geklungen hätte, macht heute die Orthopädietechnik möglich: Natürlich würde Bonsaksen sowohl in den Trainingseinheiten als auch bei den ersten Spielen eine speziell angepasste Carbonmaske tragen.

Nicht so schlimm erwischt hat es Justin Florek, der nach seiner Unterleibsverletzung gegen die Panther wieder im Kader steht. Gleiches gilt für Torwart Mathias Lange. Er hat die fünftägige Spielpause gar nicht benötigt, um die Nackenschmerzen nach seinem Zusammenprall mit Kevin Schmidt auszukurieren und wird in Augsburg zunächst auf der Bank Platz nehmen, Sebastian Dahm im Kasten stehen.

Gutes Torwartspiel gefragt

„Ein gutes Torwartspiel wird wichtig sein“, sagt Iserlohns Manager Karsten Mende mit Blick auf den Gegner, der zwar auf dem vorletzten Tabellenplatz der Deutschen Eishockey Liga rangiert, aber immer noch über eine durchaus gefährliche Offensive verfügt. „Sie sind sehr aggressiv“, bemerkt Daum, fordert von seinem Team aber eine ganz ähnliche Herangehensweise. „Wir sollten versuchen, selbst das Heft in die Hand zu nehmen, das ist der beste Weg“, unterstreicht der Kanadier.

Der beste Weg, um nach zwei ärgerlichen Niederlagen in die Erfolgsspur zurückzukehren – und die Ergebniskrise der Augsburger Panther zu verschärfen. Sieben Spiele in Folge sind die bayrischen Schwaben sieglos und deshalb für Daum „der schwierigste Gegner, den wir zur Zeit bekommen können.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik