Regionalliga

RWO-Boss Sommers über das Gespräch mit Wattenscheid-Partnern

RWO-Boss Hajo Sommers.

RWO-Boss Hajo Sommers.

Foto: Christoph Wojtyczka / Funke Foto Services

Essen.  Hajo Sommers will Rot-Weiß Oberhausen für die Zukunft rüsten. Dafür sprach er auch mit ehemaligen Kooperationspartnern der SG Wattenscheid.

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Den Rücktritt von seinem Rücktritt hat Hajo Sommers längst erklärt. Jetzt geht es für den Boss des Fußball-Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen darum, den Verein für die Zukunft aufzustellen. Dafür hat der 60-Jährige auch mit den ehemaligen Kooperationspartnern des Liga-Konkurrenten SG Wattenscheid 09 verhandelt. Das bestätigte der Funktionär in einem Interview mit dem Kicker.

„Kürzlich waren wir in Hamburg und sprachen mit den Leuten, die im letzten Sommer in Wattenscheid ein- und dann wieder ausgestiegen sind“, erklärte Sommers. Die Verhandlungen mit dem Technologie-Start-Up Haalo seien interessant gewesen, aber: „Das ganze Modell kommt für uns aus verschiedenen Gründe nicht infrage.“

Haalo hatte im Sommer des vergangenen Jahres eine Kooperation mit der SGW verkündet. Das Hamburger Unternehmen um den ehemaligen Microsoft-Manager Peter Jaeger hatte sich nach etwas mehr als zwei Monaten aber wieder aus der Lohrheide verabschiedet. Grund dafür war ein massiver Streit in der Vereinsführung der Schwarz-Weißen.

Neue Gesichter in Vorstand und Aufsichtsrat

Grund für die Gespräche mit überregionalen Geldgebern ist, dass Sommers seinen Verbleib über die laufende Amtszeit hinaus an Bedingungen geknüpft hat: Neue Leute und neues Geld sollten zu den Kleeblättern kommen. Der 60-Jährige führt das aus: „Der Aufsichtsrat erhält demnächst zwei neue Gesichter, zudem wird der Vorstand ergänzt: Herbert Jöring, jetzt für die Finanzen verantwortlich, wird sich um die Bereiche Jugend, Nachwuchsleistung und Infrastruktur kümmern.“

Auf der Suche nach dem monetären Schub setzen die Oberhausener nach Aussage des ersten Mannes im Klub gleichermaßen auf Bewährtes und Neues: „Mit unseren Sponsoren führen wir Verhandlungen über die nächsten Spielzeiten, parallel dazu laufen Gespräche mit Interessenten, die groß und größer einsteigen wollen.“

Bezüglich der finanziellen Situation des Viertligisten erklärte Sommers mit Blick auf die Schulden: „Die haben wir auch 2018 abtragen können, sodass der aktuelle Schuldenstand sehr niedrig siebenstellig ist.“ (dh)

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