EM-Qualifikation

Weghorst schießt Niederlande zur EM - auch Schweiz dabei

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Die Niederlande feiert Wout Weghorst.

Die Niederlande feiert Wout Weghorst.

Foto: Peter Dejong / dpa

Amsterdam  Ein Bundesliga-Profi schießt die Niederlande zum EM-Turnier 2024 nach Deutschland. Der WM-Zweite Frankreich bricht einen Rekord.

Die Niederlande haben sich direkt für die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland qualifiziert. Durch einen 1:0 (1:0)-Erfolg am Samstag gegen Irland hat sich die Mannschaft von Trainer Ronald Koeman hinter Gruppensieger Frankreich den zweiten Platz gesichert und das EM-Ticket gelöst. Auch Rumänien und die Schweiz sind 2024 in Deutschland dabei.

Bundesliga-Profi Wout Weghorst von der TSG 1899 Hoffenheim sorgte in Amsterdam bereits nach 12 Minuten für das 1:0. Die Niederländer verpassten es nach zahlreichen hochkarätigen Gelegenheiten, das Match frühzeitig zu entscheiden. Doch Irland war in der Offensive zu harmlos.

Frankreich feiert Schützenfest gegen Gibraltar

Der WM-Zweite und Gruppensieger Frankreich feierte mit einem 14:0 (7:0) gegen Gibraltar den höchsten Sieg in einem Spiel der EM-Qualifikation und löste damit Deutschlands 13:0 in San Marino aus dem Jahr 2006 ab. Der 17 Jahre alte Warren Zaïre-Emery traf bei seinem Debüt zum zwischenzeitlichen 3:0 (16.), wurde bei seinem Torschuss hart gefoult und musste verletzt raus. Gibraltars Santos erhielt zudem die Rote Karte. Kapitän Mbappé (30./Handelfmeter/74./82.) traf dreifach, Bayern Münchens Kingsley Coman (36./65.) doppelt.

Die Schweiz kann sich auf das EM-Turnier in Deutschland freuen. Gegen den Kosovo kamen die Eidgenossen zwar nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus, haben mit 17 Punkten aber den zweiten Platz in der Gruppe I sicher. Der Augsburger Rubén Vargas erzielte zwei Minuten nach dem Seitenwechsel den Schweizer Treffer. Muhamet Hyseni konnte ausgleichen (82.).

Rumänien qualifiziert sich für die EM

Auch Rumänien ist für die EM qualifiziert. Durch ein 2:1 (1:1) gegen Israel hat die Mannschaft von Coach Edward Iordănescu Platz eins erobert. Die Partie fand wegen des Angriffs der Hamas-Terroristen auf Israel am 7. Oktober in der Pancho Arena im ungarischen Felcsút statt. Israel hat in den Playoffs noch eine weitere Chance auf die EM-Teilnahme.

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