Uerdingen

Will KFC-Boss Mikhail Ponomarev in Kerkrade investieren?

Uerdingens Vorstandsvorsitzender Mikhail Ponomarev

Uerdingens Vorstandsvorsitzender Mikhail Ponomarev

Foto: Firo

Essen.  Niederländische Medien melden, dass sich der Investor Mikhail Ponomarev mit einem Einstieg bei Roda Kerkrade beschäftigt. Was wird aus Uerdingen?

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Gerade erst hat Ponomarev in einem Gespräche mit der Rheinischen Post angedroht, dass er sein Investment in Uerdingen beenden würde, wenn es nach der kommenden Saison keine Rückkehr für den KFC in die marode Grotenburg gibt. Das Stadion muss aufwendig modernisiert werden, die Stadt Krefeld arbeitet daran, den Zeitplan einzuhalten.

Ponomarev scheint neuen Klub zu suchen

Jenseits der Stadiongeschichte scheint sich Ponomarev nach einem neuen oder weiteren Klub umzuschauen, in den er investieren kann. Niederländische Medien berichten, dass es sich dabei um Roda Kerkrade handeln könnte. Der Drittligist aus Uerdingen muss scheinbar damit leben, dass es keine Planungssicherheit gibt.

Weder Ponomarev noch Kerkrade wollten sich bisher zu den Spekulationen äußern. Fakt ist: Mehrere niederländische Medien berichten, dass Frits Schrouff, bisher Hauptgeldgeber bei dem Traditionsverein, seine Anteile am Klub abgeben möchte, da er nicht weiter bereit ist, als alleiniger Retter den Klub vor dem Ruin zu bewahren. Kerkrade soll finanzielle Probleme haben, sucht einen weiteren Investor. Ponomarev wird hier auch genannt. Noch werden diese Gerüchte nicht bestätigt, die Verantwortlichen hüllen sich in Schweigen. Das berichtet das Portal Voetbal International.

Kerkrade steht finanziell wie sportlich schlecht da

Kerkrade hat aber nicht nur finanzielle Schwierigkeiten, auch sportlich steht es nicht gut um den Verein. Platz 13 in der zweiten niederländischen Liga - kein Ruhmesblatt. Aktuell wird die Mannschaft von einem Mann trainiert, den man noch kennt in Uerdingen - Eric van der Luer. Wie es weiter geht, das steht noch in den Sternen. Ein Verantwortlicher wird bei Voetbal International zitiert: "Die Zeit drängt. Wir müssen jetzt den nächsten Schritt machen. Die Pläne müssen in den kommenden Wochen umgesetzt werden." (cb)

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