Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit nimmt in Brilon und Winterberg zu

Die Agentur für Arbeit in Meschede hat die Arbeitslosenzahlen für November 2019 herausgegeben. In Brilon und Winterberg nehmen die Fälle zu.

Die Agentur für Arbeit in Meschede hat die Arbeitslosenzahlen für November 2019 herausgegeben. In Brilon und Winterberg nehmen die Fälle zu.

Foto: Jürgen Kortmann

Altkreis Brilon.  Wie die Agentur für Arbeit Meschede-Soest berichtet, nimmt die Zahl der Arbeitslosen ab. Das gilt aber nicht für den ganzen Altkreis Brilon.

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Aus einem neuen Bericht der Arbeitsagentur für Arbeit im Bezirk Meschede-Soest geht hervor, dass die Arbeitslosenzahlen sinken. In Brilon und Winterberg sieht das allerdings anders aus.

Im Vergleich zum Oktober 2019 waren 331 Personen in Brilon Arbeitslos. Das entspricht einem Plus von sechs Personen. Männer und Frauen sind dabei ungefähr ähnlich betroffen (172 Männer und 159 Frauen), davon waren 34 Personen zwischen 15 und 24 Jahren alt und 79 Leute 55 Jahre oder älter. In Brilon nimmt die Altersarmut zu.

Winterberg verzeichnet mehr Arbeitslose

Auch in Winterberg zeichnete sich eine Zunahme der Arbeitslosigkeit ab. Dort sind es neun neue Fälle, was einen Wert von 233 Arbeitslosen im November 2019 bedeutet. Während dort weniger junge Menschen betroffen sind (17), ist der Wert der 55 Jährigen und Älteren prozentual noch höher als es in Brilon der Fall ist. 72 Personen sind dort auf Hilfe durch die Agentur für Arbeit angewiesen.

In Marsberg zeigt der Trend ebenfalls nach oben. Zwar meldete sich dort nur eine Person mehr arbeitslos, als es noch im Oktober der Fall war, jedoch sind es 29 Arbeitslose mehr als noch im November 2018. 401 Personen stehen auf der Habenseite. Mehr als jeder Vierte davon ist 55 Jahre oder älter.

Agentur für Arbeit zeigt positive Entwicklungen

Besser sieht es hingegen sieht es in Medebach aus. Dort ist ein Rückgang von 126 Arbeitslosen auf 117 Personen festzuhalten. Sieben davon sind unter 25 Jahren, 33 hingegen mindestens 55 Jahre alt.

Auch in Olsberg sind die Zahlen rückläufig. Vier Personen weniger sind arbeitslos und damit 267 gegenüber 271 im Oktober und 273 im November 2018. 81 davon sind mindestens 55 Jahre alt, 25 sind unter 25 Jahre.

Mehr Frauen als Männer arbeitssuchend

Hallenberg kann sich ebenfalls über einen Negativtrend bei den Arbeitslosen freuen. 52 Menschen waren im November bei der Agentur für Arbeit gemeldet, sechs weniger als im vorangegangenen Monat, 14 weniger im Vergleich zum Vorjahr. Hallenberg ist die einzige hier aufgeführte Stadt, die einen hoheren Frauenanteil bei den Arbeitslosen hat (29 Personen).

„Saisontypisch für November ist eigentlich ein Anstieg der Arbeitslosigkeit. Umso mehr freue ich mich über die diesjährige positive Entwicklung. Für die kommenden Wintermonate ist sicherlich wieder ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu erwarten. Der Arbeitsmarkt ist trotzdem in einer guten Verfassung. Qualifizierte und mobile Fachkräftehaben die besten Chancen auf Arbeit. Wer keine zeitgemäßen Qualifikationen hat, ist gutberaten, diese im Bedarfsfall über uns als Arbeitsagentur auffrischen zu lassen“, erklärt Oliver Schmale, Leiter der Agentur für Arbeit Meschede-Soest.

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