Wettkampf

Briloner Steve Brenke will bei Pro 7 gegen Tim Wiese kämpfen

Steve Brenke muss in seiner ersten Herausforderung so schnell wie möglich drei Holzstämme in drei vorgesehen Löcher schlagen.Er ist zuversichtlich auch gegen den ehemaligen Fußballer Tim Wiese im direkten Aufeinandertreffen eine Chance zu haben. Fotos:ProSieben/Guido Engels

Steve Brenke muss in seiner ersten Herausforderung so schnell wie möglich drei Holzstämme in drei vorgesehen Löcher schlagen.Er ist zuversichtlich auch gegen den ehemaligen Fußballer Tim Wiese im direkten Aufeinandertreffen eine Chance zu haben. Fotos:ProSieben/Guido Engels

Brilon.   In der neuen TV-Sendung „Superhero Germany“ treten Kraftpakete auf ProSieben gegeneinander an. So sieht er seine Chancen und mögliche Probleme.

„Das war einfach verlockend und ich bin auf den Geschmack gekommen“, freut sich Steve Brenke, Bodybuilder und Personal Trainer aus Brilon. Eine Casting-Agentur fragte ihn, ob er bei der neuen ProSieben-Sendung „Superhero Germany“ mitmachen möchte.

Dort sind Männer und Frauen gefragt, denen es nicht an Ausdauer, Stärke, Kampfgeist und Siegeswillen mangelt. „Das klang natürlich gut. Ich hatte kurz über meine Ausdauer nachgedacht, weil ich sie nicht so stark trainiere, aber schlecht ist sie jetzt auch nicht“, erklärt Brenke.

Der Natural Bodybuilder musste zur Vorbereitung sein Training nicht ändern. Zwar geht es beim Bodybuilding vor allem um die Ästhetik, aber der 37-Jährige trainiert auch so verschiedene Bewegungsmuster, die nicht immer aus dem Alltag kommen müssen. So war er bereits gut auf die Strapazen der Sendung vorbereitet. Denn ein echter Superheld muss sein Können in verschiedenen Wettbewerben unter Beweis stellen.

Das Spielprinzip

Pro Sendung treten acht Work-Out-Helden in Zweikämpfen gegeneinander an. Gespielt wird nach dem K.O.-Prinzip. Wer verliert, ist raus aus der Sendung. Im ersten Wettkampf gilt es, drei Baumstämme mit Hilfe eines Hammers in drei dafür vorgesehene Löcher zu schlagen.

Ist die erste Hürde geschafft, geht es nicht minder schwer weiter. Im Verlauf des Abends wartet unter anderem noch „Die Wand“ mit einer Höhe von zwölf Metern auf die Teilnehmer. Wer sie erklimmen will, muss zunächst einen 200 Kilo schweren Klotz an die Wand schieben, um so Zugang zu bekommen. Es warten Walzen, die überwältigt werden müssen, sowie ein Kletter-Part, bei dem der Athlet sich seitlich nur mit der Kraft der Arme fortbewegen muss. Tritte zum besseren Halt: Fehlanzeige. Den Abschluss bildet eine meterlange Hangelstrecke bei der sich die Kandidaten dem Kampf mit dem eigenen Körpergewicht stellen.

Profisportler warten im Finale

Wer sich den Weg ins Finale gebahnt hat, muss sich der größten Herausforderung stellen: Dort warten vier prominente Sportler auf ihre Herausforderer: Tim Wiese, Nationalspieler und Kraftsportler; Christina Obergföll, Sperrwurfweltmeisterin und olympische Silbermedaillengewinnerin; Björn Werner, ehemaliger NFL-Profi bei den Indianapolis Colts. Und die stärkste Frau Deutschlands, Sandra Bradley. Der männliche Herausforderer stellt sich beiden männlichen Promis im Duell.

Die erfolgreichste Frau bekommt es mit Obergföll und Bradley zu tun. Nur der Gewinner in dieser letzten Herausforderung darf sich am Ende Superhero Germany nennen. „Der Tim Wiese ist ein cooler Typ und ein richtiger Kawentzmann. Das macht definitiv einen zusätzlichen Reiz aus“, sagt Steve Brenke mit einem schelmischen Grinsen. Er gibt sich zuversichtlich, gegen den ehemaligen Fußballer eine Chance zu haben.

Lust auf weitere Wettbewerbe

Der gebürtige Arnsberger hat durchaus Interesse, auch an anderen Formaten teilzunehmen. „Es ist einfach toll, sich auch auf anderen Ebenen messen zu können.“ Er liebäugelt auch mit der Sendung „Ninja Warrior Germany“, gibt aber zu bedenken, dass er da körperliche Nachteile haben könnte. „Da geht es schon viel um Klettern und ich bin mit meiner Struktur sicher 20 Kilo schwerer als die anderen Teilnehmer. Viele kommen dann vielleicht auch vom Klettern und Bouldern. Sie haben Vorteile bei den Aufgaben der Sendung.“ sagt Brenke. Trotzdem gibt er das Format noch nicht auf: „Das ist für mich noch nicht vom Tisch.“

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