Coronavirus-Ticker

Corona-Newsblog: keine Neuerkrankungen im Hochsauerlandkreis

Im Ticker berichtet die Westfalenpost im Altkreis Brilon täglich über Neuigkeiten zum Coronavirus im östlichen HSK.

Im Ticker berichtet die Westfalenpost im Altkreis Brilon täglich über Neuigkeiten zum Coronavirus im östlichen HSK.

Foto: Funke Foto Services

Altkreis Brilon/Hochsauerlandkreis.  Der Corona-Newsblog für Brilon, Olsberg, Marsberg, Winterberg, Medebach, Hallenberg und den restlichen HSK. Der Text wird laufend aktualisiert.

Aufgrund der laufend steigenden Anzahl der Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus und der aktuellen Situation rund um die Lungenerkrankung COVID-19 steht auch in Brilon, Olsberg, Marsberg, Winterberg, Medebach und Hallenberg das gesellschaftliche und soziale Leben still. Zum 20. April durften erste Geschäfte wieder öffnen. Menschen sollen aber soziale Kontakte weiter auf das Nötigste beschränken. Abstand halten und #stayhome lautet die Devise, damit Kliniken und Intensivstationen nicht überlastet werden. In einem Pflegeheim in Winterberg gab es Corona-Fälle. Unter anderem in Brilon, Schmallenberg, Meschede, Winterberg, Medebach und Sundern gibt es Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Der WESTFALENPOST-Corona-Newsblog, der laufend aktualisiert wird, gibt einen Überblick über die gegenwärtige Situation in der Corona-Krise und beschreibt alle anderen Entwicklungen mit Schwerpunkt im östlichen Hochsauerlandkreis und den angrenzenden Gebieten im HSK und in Nordhessen.

  • Das HSK-Gesundheitsamt meldet kreisweit aktuell 607 Corona-Fälle seit Beginn der Welle. 17 Menschen im HSK sind gestorben.
  • Geschäfte öffnen jetzt wieder. Das gesellschaftliche Leben im Altkreis Brilon ist weiter eingeschränkt. Seit 4. Mai dürfen die Friseure wieder öffnen. Alle Vereine hingegen sagen Versammlungen ab. Kulturveranstaltungen gibt es nicht.
  • Krankenhäuser im östlichen HSK schließen sich zu einem Corona-Verbund zusammen. Die meisten Häuser kehren langsam zu einem Regelbetrieb zurück.
  • In Brilon, Olsberg, Marsberg, Medebach, Hallenberg und Winterberg wurden viele Einrichtungen geschlossen, um zu erreichen, dass das Coronavirus eingedämmt wird. Im Mai erfolgen die ersten vorsichtigen Öffnungen. Zum Beispiel kehren Rathäuser, Bibliotheken oder das Kreishaus zu einem eingeschränkten Besucherverkehr zurück. Der Schulbetrieb läuft langsam und vorsichtig wieder an.
  • Die Zahl der Erkrankten steigt im HSK seit Mitte April spürbar langsamer an. Die Einschränkungen im gesellschaftlichen Leben zeigen Wirkung.

26. Mai

13.57 Uhr: Laut Angaben des Hochsauerlandkreises gibt es seit mittlerweile einer Woche keine neuen Infektionen mit dem Coronavirus. So sehen die aktuellen Zahlen im Detail aus.

25. Mai

13.25 Uhr: Die statistischen Zahlen für den Hochsauerlandkreis sind Stand Montag, 25. Mai, 9 Uhr, weiterhin stabil: Nach wie vor gibt es aktuell 570 Genesene und 20 Erkrankte sowie 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

24. Mai

14 Uhr: Dank eines Hygiene- und Sicherheitskonzeptes sind Besuche im Briloner Stadtmuseum Haus Hövener wieder möglich.

22. Mai

12.50 Uhr: In sechs HSK-Kommunen gibt es derzeit keinen Coronafall- Insgesamt sind es noch 20 Infizierte. Welche Kommunen coronafrei sind und welche nicht.

11.30 Uhr: In Brilon liegt die Zahl der Menschen, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind aktuell bei null. Das sagt der Bürgermeister zur Lage.

10.40 Uhr: Die Vorgabe der Ordnungsbehörden war klar: Am Vatertag gelten Regeln der Coronaschutzverordnung. Das ist die Einsatzbilanz der Polizei im HSK.

21. Mai

6.00 Uhr: Das Tiefblech-Ensemble BASSda mit sieben Musikern aus Erlinghausen, Haaren, Marsberg und Oesdorf unter der Leitung von Karl-Ludwig Willeke spielte jetzt unter freiem Himmel ein Corona-Konzert für das St.-Marien-Hospital in Marsberg. So lief das Konzert.

20. Mai

16.45 Uhr: Seit über eine Woche dürfen die Kosmetikstudios wieder öffnen. Zwei Briloner Kosmetikerinnen erzählen, worauf beim Besuch zu achten ist.

14.30 Uhr: In den Krankenhäusern des Hochsauerlandkreises sind seit Ausbruch der Corona-Pandemie dutzende Patienten mit schweren Symptomen einer Covid-19-Erkrankung in Krankenhäusern behandelt worden. Insgesamt summieren sich die stationären Krankenhaustage im HSK auf 140. Zehn Tage davon wurde Mirko K.* aus dem Raum Marsberg im St.-Marien-Hospital Marsberg behandelt. Das Hospital Marsberg gibt Einblick in die Behandlung.

12.45 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es im Vergleich zum Vortag keine neue nachgewiesene Corona-Infektion. Derzeit sind 26 Menschen erkrankt. Der Überblick

11.50 Uhr: Sie haben sich auf schöne Kleider, Tanzen zur Lieblingsmusik und die Hochzeitstorte gefreut – doch Corona und die geltenden Schutzmaßnahmen sorgen für einigen Wirbel und viele Enttäuschungen für Hochzeitspaare. Drei Menschen aus Brilon, Olsberg und Marsberg erzählen, wie es ihnen und ihren Hochzeitsplänen ergangen ist.

8.00 Uhr: „Das Heim gibt es seit 1981. Aber das hier war wie neu anfangen.“ Matthias Leber ist Geschäftsführer des Altenheims Haus Waldesruh in Neuastenberg. Anfang April kam es dort zu einer großen Zahl an Infektionen mit SARS-CoV-2. Was ist seitdem passiert?

19. Mai

16.15 Uhr: Für viele war die vorübergehende Schließung der Warenkörbe in Brilon, Medebach, Olsberg und Winterberg ein Schlag. Zahlreiche Menschen sind auf die günstigen Lebensmittel angewiesen. Jetzt hat Sandra Wamers, Pressesprecherin der Caritas, eine gute Nachricht: Die Warenkörbe öffnen nach der Corona-Zwangspause wieder. Ab dem 3. Juni geht es für Brilon und Olsberg los.

14 Uhr: Ab Mittwoch, den 20 Mai, dürfen Patienten, die im St.-Marien-Hospital Marsberg stationär behandelt werden, wieder Besuch empfangen. Das Krankenhaus folgt damit den Empfehlungen der Landesregierung NRW.

12.45 Uhr: Die Infektionskurve bleibt im HSK flach.

Seit Mitte April meldet der Krisenstab nur noch moderat steigende Corona-Fallzahlen. Nur zwei neue Erkrankungen wurden heute vom Kreis bestätigt. Insgesamt sind es nun 607.

18. Mai

18.35 Uhr: In Brilon-Gudenhagen steht das größte Freibad in NRW. Die Saison-Vorbereitungen laufen. Es gibt schon einen Termin. In Alme sieht es anders aus.

18.20 Uhr: Am Montag hätte sich das Schwurgericht Hagen eigentlich erneut mit einem Fall beschäftigen sollen, der sich im Dezember 2018 in einer Asylbewerberunterkunft in Marsberg abgespielt hat: Ein versuchter Messerstich nach einem Streit im Suff, angeklagt als „versuchter Totschlag“. Doch der Prozess fiel aus – Grund ist Corona.

16.40 Uhr: Die Hansetage in Brilon, zu der Zehntausende Besucher erwartet wurden, wurden wegen Corona abgesagt. Jetzt gibt es Ersatz – und zwar virtuell.

15.45 Uhr: Mit dem Projekt „Gute Worte“ hält die Seelsorge der Marsberger LWL-Eintrichtungen per Mail Kontakt. Es ist ein Versuch, in der Krise da zu sein. Ein Interview mit Seelsorgerin Hildegard Himmel.

12.45 Uhr: Die Coronafall-Zahlen entwickeln sich im HSK positiv. Und: Der zweite Ausbruch in einem HSK-Pflegeheim ist überstanden. Der Überblick.

11.15 Uhr: Die Flugbranche leidet stark in der Corona-Krise. Die Einbruche sind drastisch. Das zeigen unter anderem Passagierzahlen aus Paderborn/Lippstadt.

10.05 Uhr: Die Polizei meldet ein ruhiges Wochenende im Altkreis Brilon. Zwar seien die Beamten zu zwei angeblichen Corona-Partys gerufen worden. Am Ende sei bei beiden Einsätzen aber nur eine Lärmbelästigung festgestellt worden.

17. Mai

13.45 Uhr: Die SPD im Hochsauerland hat ihre Kandidaten für das Landratsamt und den Kreistag nominiert. Corona machte den Parteitag zu einer höchst ungewöhnlichen Sitzung.

12.45 Uhr: Wichtige Änderung der Corona-Schutzverordnung: Ab Montag (18.5.) dürfen ausländische Touristen wieder nach NRW einreisen. Für die für das Sauerland so wichtigen Gäste aus den Niederlanden und Belgien gilt dann kein Übernachtungsverbot mehr.

11.30 Uhr: Auch nach Corona sollen vor allem ältere Mitbürger in Olsberg ausgewählte Gottesdienste per TV-Übertragung genießen können. Der Pastoralverbund hat sich mit einer Firma zusammengetan, die eine professionelle Bild- und Tonqualität garantiert.

10.15 Uhr: Der Kreisverkehr an der Einmündung Gartenstraße/Hoppecker Straße in Brilon wird vorerst nicht umgestaltet. Die Stadt rechnet mit sinkenden Steuereinnahmen wegen der Coronakrise und will Geld sparen. In der Vergangenheit war es an dem Kreisel zu zahlreichen Unfällen gekommen. Jetzt sollen die provisorisch aufgestellten Stopschilder erstmal stehenbleiben.

16. Mai

12.00 Uhr: Eigentlich war zur Eröffnung ein Kneipp- und Gesundheitsfestival geplant – das aber wegen der Corona-Bestimmungen verschoben wurde. Besuchern steht der Kneipp-ErlebnisPark in Olsberg aber jetzt offen.

15. Mai

17.00 Uhr: Corona und seine Auswirkungen, eine Novellierung der Geschäftsordnung und Baumaßnahmen standen im Mittelpunkt der Sitzung des Rates der Stadt Olsberg. Die Tagesordnung umfasste nicht weniger als 27 Punkte (davon 15 im öffentlichen und 12 im nicht öffentlichen Teil), als der Rat erstmals seit mehr als 30 Jahren wieder in der Konzerthalle tagte. Das ist der Bericht der ersten Sitzung nach Corona.

15.15 Uhr: Die Coronakurve im HSK flacht weiter ab. Am Freitag, 15. Mai, 9 Uhr, gab es 557 Menschen, die nach einer nachgewiesenen Coronainfektion wieder genesen sind. 26 Personen sind kreisweit erkrankt. Es gibt 17 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Von den Erkrankten werden sechs stationär in Krankenhäusern (zwei intensiv) behandelt. Die Zahl aller bestätigten Erkrankten beträgt damit 600. Es gibt auch Zahlen der Städte und Gemeinden im HSK.

14. Mai

12.25 Uhr: Die Zahl der Coronainfektionen bleibt im HSK auf niedrigem Niveau. Unterdessen gibt es gute Nachrichten aus dem Haus Waldesruh in Winterberg. Der Überblick.

8.00 Uhr: Wegen der Schützenfestabsagen fehlen dem Musikverein Medelon und der Stadtkapelle Hallenberg wichtige Einnahmen. So bitten sie um Luft zum Atmen.

13. Mai

18.00 Uhr: Es ist für jeden schmerzlich, der mitorganisiert, mitgefiebert und sich mitgefreut hat: Die Hansetage in Brilon sind wegen Corona abgesagt. Nach der ersten Enttäuschung überlegen nun alle Beteiligten fieberhaft, wie man für einen angemessenen Ersatz sorgen kann. Die CDU Brilon hat schon eine Idee ins Spiel gebracht.

17.05 Uhr: Nach den Parkschließungen im März wegen der Corona-Krise öffnen nun alle sechs deutschen Center-Parcs wieder ihre Pforten. Darunter ist auch der Park Hochsauerland in Medebach. Dort werden ab dem 29. Mai Urlaubsgäste empfangen.

16.25 Uhr: Seit Beginn der Corona- Pandemie hat die Stadt Marsberg Anfang März einen Stab für außergewöhnliche Ereignisse gebildet. In den täglich von Montag bis Freitag stattfindenden Telefonkonferenzen werden die aktuellen Entwicklungen im Stadtgebiet regelmäßig bewertet und die weitere Vorgehensweise beraten. „Die Anzahl der infizierten Personen in Marsberg ist derzeit noch niedrig, was auch dem hohen Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu verdanken ist“, sagt Bürgermeister Klaus Hülsenbeck. Die WP sprach mit ihm über die Auswirkungen der Coronavirus-Krise in Marsberg.

13.00 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle steigt weiter minimal. Im Vergleich zum Vortrag meldet der HSK-Krisenstab nur einen weiteren Erkrankten. Der Überblick.

10.20 Uhr: Bereits Mitte März war der MTB ZONE Bikepark Willingen startklar. Doch dann trat das Coronavirus auf den Plan und der Saisonstart ließ auf sich warten. Mit einem umfangreichen Schutzkonzept haben die Betreiber die zuständigen Behörden jetzt überzeugen können. Am 15. Mai beginnt in Willingen die Mountainbike-Saison.

7.00 Uhr: Die neuen Corona Lockerungen machen es möglich: Am Freitag 15. Mai öffnet die völlig neu gestaltete Minigolfanlage im Kreishauspark Brilon für Besucher aus nah und fern ihre Tore. Natürlich müssen die Besucher die Abstandsregelungen und die Hygienevorschriften beachten.

12. Mai

16.55 Uhr: So hatte sich das zu Beginn des Jahres wohl niemand vorgestellt. Aber seit Dienstag stellen sich knapp 90.000 Schüler ihren Abiklausuren und versuchen bis zum 25. Mai ihr Bestes in den schriftlichen Prüfungen zu geben, trotz der stark veränderten Bedingungen durch Corona. Die sehen in den Gymnasien im Altkreis Brilon stellenweise sehr verschieden aus.

11.25 Uhr: Die Zahlen im HSK zeigen weiterhin einen positiven Trend. Nur 26 Menschen sind derzeit nachweislich infiziert. Dafür sind 553 genesen. Insgesamt gab es 596 Erkrankungen im Kreis. Eine weitere gute Nachricht: Die Lage im Haus Waldesruh sieht ebenfalls positiv aus. Dort sind derzeit drei Bewohner und ein Mitarbeiter noch nicht genesen. Alles weitere zu den Zahlen ist hier nachzulesen.

8.40 Uhr: Das Museum Haus Hövener in Brilon möchte die Auswirkungen der Corona-Pandemien im HSK dokumentieren. Dafür wird die Hilfe der Bürger benötigt.

7.10 Uhr: Die Pandemie durchkreuzt das Projekt auf der Freilichtbühne Hallenberg. Regisseur Florian Hinxlage hofft aber noch auf eine Alternative.

11. Mai

18.40 Uhr: Seit dieser Woche dürfen die Gastronomen in NRW ihre Restaurants, Cafés und Kneipen wieder öffnen, unter strengen Auflagen. Im Selbsttest besuchte ich die Pizzeria Nido in der Briloner Innenstadt, um mir ein Bild zu machen, was sich für Restaurantbetreiber und Gäste geändert hat. Ein Selbstversuch.

17.45 Uhr: Dr. Peter Kleeschulte ist Leiter der HSK-Gesundheitsamts. Er schildert seine Sicht auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Pandemie im HSK. Hier geht es zum Bericht.

17.00 Uhr: Das Maria Hilf-Krankenhaus in Brilon verdoppelt seine Intensiv-Beatmungsplätze von sechs auf zwölf. Das ist Teil der Strategie, als Initiator des Corona-Zentrums Hochsauerland für weitere etwaige Infektionswellen genügend akut-stationäre Behandlungskapazitäten vorzuhalten. Das sind die Gründe.

14.15 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle im HSK steigt weiterhin minimal an. Der Krisenstab gibt jetzt auch die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an. Hier gibt es die aktuellen Zahlen.

10. Mai

17.03 Uhr: In Winterberg versammelten sich am Samstag rund 30 Personen für eine Demonstration zusammen. Dabei ging es nicht nur um die Impfpflicht, sondern auch um Corona. Angeblich stimmt die Zahl der Corona-Todesfälle nicht.

14.03 Uhr: Am Wochenende sind die Fallzahlen in Bezug auf Coronaerkrankte weiter angestiegen. Eine Person wird derzeit auf einer Intensivstation behandelt. Insgesamt gab es drei Neuerkrankungen.

12.03 Uhr: Ab morgen dürfen Fitnessstudios wieder öffnen. Allerdings unter strengen Auflagen. Trainer aus Brilon und Olsberg erklären, was in ihren Räumlichkeiten auf die Gäste wartet und was beachtet werden muss.

10.25 Uhr: Nachdem einige Schützenvereine und –Bruderschaften in Hallenberg, Olsberg, Brilon und Medebach ihre Feste abgesagt haben, hat der Stadtschützenverband Marsberg in einer Telefonkonferenz beschlossen, ebenfalls alle Schützenfeste 2020 im Stadtgebiet Marsberg abzusagen.

9. Mai

Der Überblick:

14.23 Uhr: Der Hochsauerlandkreis gibt die aktuellen Fallzahlen in Bezug auf Corona bekannt. Im Vergleich zum Vortag gibt es einen leichten Anstieg der Erkrankten. Es wird außerdem eine weitere Person stationär behandelt.

12.40 Uhr: Eigentlich sollte eigentlich am 5. Mai eine gemeinsame Protestaktion mit den Vertretern des Caritasverbandes Meschede, der Lebenshilfe Hochsauerlandkreis (unter anderem mit Sitz in Brilon), des Sozialwerk St. Georg, der Behinderten-Interessen-Vertretung Meschede und vielen weiteren Organisationen und Vereinen der Behindertenhilfe in der Mescheder Innenstadt stattfinden. In Brilon hätte es heute eine Aktion gegeben. Wegen Corona wurde aus beidem nichts, aber es gibt eine Alternative.

10.22 Uhr: Menschen mit Behinderung haben ihre ganz eigenen Herausforderungen in der Coronakrise. Hilfsmittel für andere können für sie den Alltag sogar erschweren. Angelika Gerke und Einrichtungs-Vertreter aus Brilon erklären die Problematiken hier.

16.30 Uhr:

8. Mai

Der Überblick:

16.30 Uhr: Das Maria-Hilf-Krankenhaus in Brilon hat sich entschlossen, das Besuchsverbot ab kommendem Montag zu lockern. Das müssen Besucher jetzt beachten.

15.15 Uhr: In der Nacht zum Freitag landete eine Maschine vom Typ Boeing 777-200 der Nordwind Airlines mit 2,5 Millionen Schutzmasken an Bord am Paderborn-Lippstadt Airport. Der Flug fand im Auftrag der Bundesregierung statt. So löste man das Platzproblem im Frachtraum.

12.50 Uhr: Seit gestern gibt es acht neue Genesene im Hochsauerlandkreis. Drei Erkrankte werden stationär behandelt. Der Krisenstab des Hochsauerlandkreises appelliert an die Angehörigen, die individuellen Regelungen der einzelnen Einrichtungen zu beachten, wenn sie sich für Besuche in Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen entscheiden. Jeden Besuch ist zuvor telefonisch abzustimmen. Alle aktuellen Zahlen zur Coronaerkrankung finden sie hier.

7. Mai

Der Überblick:

11.55 Uhr: Seit gestern gibt es vier Neuerkrankungen im Hochsauerlandkreis. Ein Mensch wird stationär behandelt. Der Kreis bittet darum, die Hotline nur aufgrund gesundheitlicher Anfragen zu benutzen. Derzeit kämen viele Anrufe zu den Lockerungen und Öffnungen in Geschäften und co. Dafür sind die Hotlines der Städte zuständig. Alles Infos und die Nummern finden Sie hier.

10.10 Uhr: Seitdem das Coronavirus im Pflegeheim Haus Waldesruh in Winterberg entdeckt wurde, ist eine Station in Quarantäne. So ist die aktuelle Lage.

8.15 Uhr: Für mehr als 34 Millionen Euro wurde der Center Parcs in Medebach modernisiert.

Jetzt brennt das Unternehmen darauf, wieder durchzustarten.

6.30 Uhr: Seit einigen Tagen dürfen Friseursalons auch im Altkreis Brilon wieder öffnen. Wir haben nachgehakt, wie sich das Haareschneiden mit Mundschutz gestaltet und wie lange die Wartezeiten sind.

6. Mai

18.55 Uhr: Bisher gilt in den Senioren- und Behinderteneinrichtungen ein Besuchsverbot. Zum Muttertag soll es Lockerungen geben. Dazu gibt es auch Kritik. Wir haben mit dem Caritasverband Brilon gesprochen.

16.30 Uhr: Spielplätze sind ab morgen wieder geöffnet. So verhindern die Ordnungsämter im Hochsauerlandkreis einen Ansturm von Eltern und Kindern.

12.40 Uhr: Der HSK bewertet die aktuellen Corona-Zahlen als positiv. So habe es seit dem 1. Mai nur drei Neuerkrankungen gegeben. Mittlerweile wird nur noch ein Patient stationär behandelt, niemand liegt auf der Intensivstation. „Wir hoffen, dass sich diese Tendenz auch in den kommenden Tagen fortsetzen wird“, sagt Dr. Peter Kleeschulte, Leiter des Gesundheitsamtes und Mitglied des Krisenstabes

12.05 Uhr: Volkshochschulen dürfen ihre Präsenz-Angebote unter Auflagen wieder aufnehmen. So geht es jetzt bei der VHS Brilon-Marsberg-Olsberg weiter.

11.05 Uhr: Vivien Balkenhol aus Olsberg machte Fotoshootings trotz Corona.

Für Familie Mengeringhausen aus Brilon hatte das einen großen Vorteil.

7.45 Uhr: Das DRK Blutspendezentrum ist auf Blutspenden angewiesen. Um Wartezeiten zu verhindern, gibt es öffentliche Auflagen. Hier kann gespendet werden.

6.00 Uhr: Die Firma Hoppecke aus Brilon unterstützt Corona-Krankenhäuser. Darum wird das Unternehmen bei den chinesischen Standorten bevorzugt behandelt.

5. Mai

17.30 Uhr: Viertklässler können ab Donnerstag wieder zur Schule gehen. Die Kinder müssen sich aber auf Veränderungen in Schulen im Hochsauerlandkreis gefasst machen. Wir haben in den Schulen nachgefragt.

12.50 Uhr: Im HSK gibt es einen weiteren Corona-Sterbefall.

Ein 79-jähriger Mann aus Winterberg, der an erheblichen Vorerkrankungen litt, ist am gestrigen Montag verstorben. Allerdings gibt es auch eine gute Nachricht: Eine Neuerkrankung im HSK wurde nicht gemeldet.

9.10 Uhr: Wir durften hinter die Kulissen des Winterberger Krankenhaus St. Franziskus schauen. Der Rundgang zeigt, wie sich die Klinik auf die Pandemie vorbereitet.

4. Mai

18.30 Uhr: Zwei Frauen wollen die Briloner Schnade retten – mit einer Facebook-Foto-Challenge „Use Schnade 2021“. Ziel: Die Schnade auf 2021 zu verschieben. Jetzt hat der Bürgermeister Christof Bartsch versprochen, die Entscheidung mit in den Rat zu nehmen.

15.35 Uhr: Zwei Briloner haben mit Graffitti und Flyern zum Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen aufgerufen. Polizeibeamte konnten sie stellen. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.

13.26 Uhr: Der Hochsauerlandkreis kann nur eine Neuerkrankung seit gestern vermelden. Allerdings hat sich die Zahl der Menschen, die stationär behandelt werden verdoppelt. Hier lesen Sie alles zu den aktuellen Zahlen.

11.30 Uhr: Die Polizei zieht eine Bilanz vom Maiwochende mit Corona-Beschränkungen.

Demnach gab es sechs Einsätze, die sich auf die Nichteinhaltung der Maßnahmen beziehen. Allerdings seien die Menschen größtenteils vernünftig, wie Holger Glaremin, Pressesprecher der Polizei im HSK, sagt.

9.15 Uhr: Sicherheitsabstand in der Sitzung, Absage der Kirmes und Anmeldezahl für Schulen erörtert. Das kommunalpolitische Leben in Winterberg geht weiter.

3. Mai

17 Uhr: Kommen die Lockerungen zu früh? Reicht die Unterstützung der Wirtschaft aus? Was halten sie von der Corona-App? Die heimischen Bundestagsabgeordneten Dr. Patrick Sensburg (CDU), Dirk Wiese (SPD) und Carl-Julius Cronenberg (FDP) geben Antworten auf diese Fragen.

16.30 Uhr: Die Rathäuser bieten ab Montag eingeschränkten Bürgerservice an. Was geht und was nicht geht, haben die Städte im einzelnen aufgelistet. Da, wo es möglich ist, sollten die „Behördengänge“ aber weiterhin online getätigt werden.

10.05 Uhr: Eine gute Nachricht: die Zahl der an Corona-Erkrankten bleibt den dritten Tag in Folge stabil. Hier die Zahlen für den heutigen Sonntag.

8.00 Uhr: Die Stadtbücherei Olsberg hat umfangreiche Vorbereitungen getroffen, um den Betrieb nach der corona-bedingten Schließung ab Dienstag wieder aufzunehmen.

2. Mai

Der Überblick

16.30 Uhr: Gegen die Corona-Langeweile zu Hause hat der aus Brilon stammende Kinderbuchautor THiLO Lassak ein „Heilmittel“ erfunden. Einen Escaperoom zum Runterladen.

14 Uhr: Sollten Politiker mit gutem Beispiel voran gehen? In der Briloner Ratssitzung wurde Mundschutz größtenteils ignoriert. Ein Kommentar dazu:

12.30 Uhr: Die Zahl der an Corona-Erkrankten stagniert im Vergleich zum Vortag. Auch am heutigen Samstag meldet der Kreis die Zahl von 583 - genau so viele wie am Freitag. Hier weitere Zahlen von heute.

1. Mai

Der Überblick

16.35 Uhr: Wer hat wann und wie lange Kurzarbeit angemeldet? Wer hat Zuschüsse und Soforthilfen von Bund und Land beantragt?

Was wünschen sich die Betriebe von der Winterberg Touristik und Wirtschaft (WTW) an Unterstützung und Initiativen? Diese und weitere Fragen hat die WTW in Kooperation mit dem Stadtmarketingverein den Winterberger Betrieben in einer Online-Umfrage gestellt. Es gibt erste Ergebnisse und erste Schlüsse, die aus der Umfrage gezogen werden.

16.00 Uhr: Der 1. Mai im Sauerland war aufgrund der Corona-Lage trostlos. Polizei und Ordnungsämter, die angekündigt hatten verstärkt unterwegs zu sein, waren zwar im Einsatz, um das Kontaktverbot zu kontrollieren. Insgesamt, so der Eindruck an den üblichen Mai-Hotspots, blieb es ruhig.

12.55 Uhr: Ein Städte- und Gemeindevergleich im HSK zeigt, wie stark die Zahl der Corona-Kranken im Wochenvergleich sinkt. In zwei Städten sinkt sie nicht. Der Corona-Überblick für den gesamten Hochsauerlandkreis.

12.15 Uhr: Der Krisenstab im HSK meldet einen weiteren Corona-Todesfall. Ein Frau (95) aus Meschede starb. Die Zahl der Gesamtfälle steigt geringfügig an. Der Überblick der Corona-Zahlen vom 1. Mai.

11.30 Uhr: Alltagshelden gibt es zurzeit überall. Dazu gehören auch die zahlreichen Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes in den Kreisverbänden Brilon, Arnsberg und Meschede. Und dabei ist nicht nur von den vielen Pflegern und Erziehern in den Familieneinrichtungen und Seniorenheimen die Rede, sondern auch von weitmehr ehrenamtlichen Einsatzkräften, die vor Ort helfen oder im Hintergrund die Strippen ziehen. Das sind die Aufgaben und Probleme in der Corona-Krise.

30. April

17.55 Uhr: Wenn am 1. Mai wieder zahlreiche Wandergruppen durch den Altkreis Brilon ziehen, sind auch die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden im Einsatz, um das in der Corona-Krise erlassene Kontaktverbot zu kontrollieren. Seit Inkrafttreten der Coronaschutzverordnung Ende März wurden kreisweit bereits mehr als 30 Bußgeldverfahren eingeleitet.

17.15 Uhr: In Brilon tagt der Rat zum ersten Mal seit dem Corona-Ausbruch. Mund-Nasen-Schutz trägt kaum einer. Beobachtungen aus Infektionsschutz-Sicht.

13.25 Uhr: Die Zahl der Corona-Erkrankungen im HSK ist wieder etwas stärker angestiegen als an den Vortagen. Die Zahlen des Krisenstabs im Überblick.

13.15 Uhr: Das St.-Marien-Hospital Marsberg will ab Mitte Mai wieder schrittweise in den Normalbetrieb in der Corona-Krise übergehen und Patienten, deren Behandlung aus medizinischer Sicht dringlich und nicht weiter aufschiebbar ist, aufnehmen und gleichzeitig die Behandlung von COVID-19-Patienten sicherstellen.

Dazu hat sich das Marsberger Krankenhaus in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises und den niedergelassenen Ärzten auf gemeinsame Kriterien verständigt.

10.20 Uhr: Viel mehr Arbeitslose, explosionsartiger Anstieg der Kurzarbeit: Die Corona-Krise trifft den Arbeitsmarkt im HSK. Das sind die Effekte im Detail.

8.00 Uhr: Corona macht zwangsweise auch erfinderisch. Um Ostern hatten sich das Filmtheater Winterberg, das Fort-Fun-Abenteuerland in Bestwig-Wasserfall und die Firma Eventtechnik Südwestfalen aus Meschede zusammengetan. Seitdem läuft auf dem Parkplatz von Fort Fun täglich das Autokino. Hinter der Windschutzscheibe ist sogar Live-Comedy möglich.

29. April

18.30 Uhr: Touristiker sind von Corona doppelt betroffen. Prognosen zufolge werden Reisen ins Ausland wegen des unterschiedlichen Verlaufs der Pandemie in den einzelnen Ländern voraussichtlich noch mehrere Monate lang nicht möglich sein. Das Bundeskabinett hat die weltweite Reisewarnung bis mindestens Mitte Juni verlängert. Jetzt folgte eine Demo am Flughafen Paderborn.

12.30 Uhr: Aus Marsberg trudeln Schützenfestabsagen ein. Wie schwer das den Vereinen fällt und wann wichtige Jubiläumsfeste nachgeholt werden sollen.

11.25 Uhr: Seit gestern sind insgesamt fünf Neuerkrankungen an Corona im HSK dazugekommen. Der höchste Fall-Anstieg seit dem Wochenende. Insgesamt wurden 572 Corona-Erkrankungen gezählt. Zehn Menschen werden stationär behandelt.

9.00 Uhr: Viele Eltern im HSK meiden wegen Corona den Termin beim Kinderarzt. Warum es so wichtig ist, die Termine zeitnah nachzuholen

6.30 Uhr: Corona wirbelt auch die Reisewelt durcheinander. Kann man jetzt eine Reise buchen? Was ist, wenn sie ausfällt? Die Verbraucherzentrale hat Tipps.

28. April

18.10 Uhr: Corona hat der Ferienwelt Winterberg schon jetzt 35 Millionen Euro Umsatzeinbußen beschert. Touristiker hoffen auf Lockerung der Auflagen.

17.25 Uhr: #stayhome ist das Gebot der Stunde. Wir haben eine kreative Lösung für den Spieleabend auf Distanz.

16.10 Uhr: Die Notbetreuung wurde ausgeweitet. Wir haben bei den kath. Kitas im Altkreis Brilon gefragt, wie es läuft. Auch Alleinerziehende können das Angebot jetzt nutzen.

14.50 Uhr: Wegen Corona fallen Hochzeiten, Abifeiern und Schützenfeste aus – eine Katastrophe für das Braut- und Abendmodengeschäft. Wie es den Betreibern jetzt in der Krise geht und wer sich trotzdem noch schick macht.

13.05 Uhr: Das Ordnungsamt der Stadt Brilon weist hinsichtlich des Mai-Feiertages auf die Einhaltung der Kontaktsperren hin. Am Wochenende sollen vermehrt Kontrollen durchgeführt werden.

10.45 Uhr: Der HSK meldet einen weiteren Sterbefall. Eine 95-jährige Frau aus Meschede ist heute gestorben. Sie litt an einer Vorerkrankung. Insgesamt sind zwei Neuerkrankungen hinzugekommen. Der Kreis macht zudem Angaben zu der Situation in den betroffenen Pflegeheimen.

8.30 Uhr: Freie Wähler wollen erstmals in den Rat in Winterberg. Durch Corona sehen sie sich in Vorbereitung und Wahlkampf gegenüber etablierten Parteien im Nachteil. Was sie nun fordern.

27. April

17.50 Uhr: Ariane Bücker-Eren ist Altenpflegerin. Und Technikexpertin. Und Friseurin. Aufpasserin. Zuhörerin. Koordinatorin. Trostspenderin. Und Rommé-Profi. Seit Corona , den Kontakt- und Besuchsverboten und den Maßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs im Seniorenheim Erikaneum in Olsberg, fängt Ariane Bücker-Eren auf, was für die Bewohner wegfällt. Wie sie trotz Corona positiv bleibt und welche Angst sie umtreibt.

17.10 Uhr: Hinweisschilder und Plakate prangern reihenweise an den Wänden und weisen auf Mindestabstände, Vorsicht und Hygiene hin. Einkaufwagen oder Warenkörbe sind zum Teil verpflichtend für einen Einkauf im Supermarkt. Jetzt müssen Kunden und Mitarbeiter auch noch einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Alles zur Eindämmung von Corona. In den Geschäften funktioniert das neue System. Meistens.

16.30 Uhr: Die Polizei war am Wochenende im HSK erneut auf Corona-Streife. Wo sie einschreiten musste und wo Maßnahmen ergriffen wurden.

16.25 Uhr: Im Dekanat Hochsauerland-Ost wird eine gemeinsame Lösung für Gottesdienste nach der Corona-Pause angestrebt. Erste Ideen gibt es aus der Propstei Brilon.

15.00 Uhr: 565 Fälle insgesamt im HSK: Seit dem Vortag ist kein weiterer Infizierter gemeldet worden. Vier Menschen nun auf Intensivstation. Das sind die aktuellen Zahlen im HSK.

14.10 Uhr: In Winterberg steht ein Grabstein als Protest von Gastronomen gegen den Corona-Lockdown. Die Initiatoren über Reaktionen und ihre Gründe.

13.05 Uhr: Keine Schützenfeste, keine Stadt- oder Kreisschützenfeste, keine sonstigen Vereinsfeiern, keine privaten Geburtagsfeiern oder Hochzeiten. Kein Brauereifest. Alles abgesagt, wenigstens bis zum 31. August. Wegen Corona. Restaurants und Gaststätten sind noch zu.

Der Fassbierabsatz bricht der Brauerei Westheim bei Marsberg weg. Das Coronavirus und seine Folgen trifft auch die Brauerei Westheim in Mark und Bein. Die Privatbrauerei steht vor der wohl größten Herausforderung ihres 158-jährigen Bestehens.

11.20 Uhr: In Abstimmung mit allen Vorsitzenden der Schützenvereine und -bruderschaften gibt der Vorstand des Stadtschützenverbandes Brilon bekannt, dass nach derzeitigem Stand alle Schützenfeste im Stadtverband Brilon für das Jahr 2020 abgesagt werden.

8.00 Uhr: Briloner Friseure öffnen wieder. Nicole Bunse erklärt, wie der Besuch abläuft und welche Schutzmaßnahmen greifen. Welches Risiko bleibt.

26. April

18.15 Uhr: Isabel Petri da Silva aus Medebach will helfen. Und zwar ganz konkret, denn die Medebacherin hat lange Zeit in Brasilien gelebt und dort ein Projekt unterstützt, das Kindern helfen soll. Aufgrund der Corona-Krise muss das Bildungsprojekt „Projeto Semente“ allerdings seine Arbeit einstellen. Für Isabel Petri da Silva Grund genug, einen Spendenaufruf in großem Stil zu starten.

17. 30 Uhr: Wegen Corona sind alle Veranstaltungen abgesagt. Wie Black Velvet einen Weg gefunden hat, trotzdem für Senioren Musik zu machen.

16.10 Uhr: Noch zu Beginn der Corona-Krise haben sich zahlreiche Bürgerhilfsangebote gegründet. Die Bürgerhilfe in Niedersfeld zieht jetzt eine erste Bilanz.

14 Uhr: Die Maskenpflicht beim Einkaufen und im ÖPNV wurde beschlossen. Im Hochsauerlandkreis müssen die Bürger dafür jedoch nicht auf langweilige, einfarbige Masken zurückgreifen. Denn: der Sportfachhandel Sport Point, die Werbeagentur Landluft und die Internetagentur Kreativkarussell machen Masken mit Briloner Motiven.

12.30 Uhr: Die Kurve flacht weiterhin ab. Seit gestern ist niemand neu an Corona Erkrankt. Indes liegen nun vier Menschen auf der Intensivstation. Die aktuellen Zahlen gibt es hier.

25. April

16.30 Uhr: Endoprothetikzentrum am Krankenhaus Winterberg nimmt den Betrieb langsam wieder auf.

Wegen Corona waren viele OPs verschoben worden.

14.15 Uhr: Eine neue Regelung soll dafür sorgen, dass Patienten in der Corona-Krise einfacher an Medikamente kommen und Versorgungsengpässe behoben werden. Lesen Sie alles dazu hier.

12.30 Uhr: Das Alfred Delp Haus in Brilon ist für Besucher geschlossen. Im Kinder- und Jugendtreff spielen eigentlich Klein und Groß miteinander, basteln, kochen und haben eine schöne Zeit. Das ist wegen Corona nun erstmal vorbei. Die Kinder haben aber Zugang zu neuen Angeboten. So sehen sie im Detail aus.

12.11 Uhr: Die Infektionszahlen im HSK steigen weiterhin langsam. 565 an Corona E rkrankte sind derzeit vom Kreis bestätigt. Freitag waren es noch 560. Damit ist die Zahl der Erkrankten um fünf Menschen gestiegen

10.10 Uhr: Der islamische Fastenmonat Ramadan hat begonnen. Viele Gläubige verzichten einen Monat lang auf Essen und Trinken zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Normalerweise wird dafür am Abend mit der Familie gemeinsam gegessen. Die Coronakrise sorgt jetzt für eine gewöhnungsbedürftige Veränderung bei den Feierlichkeiten.

24. April

17.30 Uhr: Wer keine Lust mehr darauf hat, selbst zu kochen oder mal wieder in den Genuss eines frisch im Restaurant zubereiteten Gerichts kommen möchte, für den ist jetzt bestens gesorgt. Das Hotel und Restaurant zur Post in der Königstraße bietet ab Montag, 27. April, den ersten Drive-in in der Briloner Innenstadt an. Die Corona-Krise machte das Haus erfinderisch.

16.20 Uhr: Noch im letzten Jahr sprach die Josefs-Brauerei in Olsberg-Bigge von einer Erweiterung und Neuaufstellung des Unternehmens, heute ist das nur noch ein unerfüllter Wunsch. Die Auswirkungen der Corona-Krise gehen auch dort nicht spurlos vorbei und zwingen die Brauerei in die Knie – der einstige Plan geht zunichte. Und das nicht nur insofern, dass dieser nicht weiter umgesetzt wird, sondern, dass die Produktion vorläufig eingestellt werden muss. Ob und wie es weitergeht, ist unklar.

15.25 Uhr: Die Nachricht kommt nicht überraschend, aber trotzdem wie ein Schlag: Die Geschäfte müssen schließen. Der Corona-Lockdown trifft nun alle. Für den Kinderladen Raßmus aus Brilon erst eine Katastrophe – bis die Inhaber Jens und Silvia Raßmus und ihre Mitarbeiter merken, wie solidarisch die Briloner zu ihrer Innenstadt stehen.

14.15 Uhr: Rund 50 Gastronomen und Hotelbesitzer aus Winterberg haben sich am Freitag (24.4.) an der Protestaktion „Leere Stühle“ beteiligt. Vor dem Oversum am Stadtrand bauten sie lange Tafeln und auch ein leeres Bett auf, um auf die prekäre Lage der Gastwirte aufmerksam zu machen. Auch in Olsberg hatte sich ein Gastwirt an der Aktion beteiligt.

13.50 Uhr: Die Infektionskurve im Hochsauerlandkreis flacht seit einigen Tagen ab. Ein Vergleich zwischen den Städten und Gemeinden im HSK zeigt, wo die Zahl der Corona-Infizierten im Wochenvergleich sinkt und wo sie stagniert.

12.45 Uhr: Der Krisenstab des HSK muss einen weiteren Sterbefall vermelden. Eine 83-jährige Frau aus Winterberg ist in einem Krankenhaus außerhalb des Hochsauerlandkreises gestorben. Sie hatte erhebliche Vorerkrankungen. Damit gibt es kreisweit 14 Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen. Die weiteren Zahlen im Überblick.

10.30 Uhr: Die Schützensaison hat Corona gekippt. Besteht eine Chance für die Michaeliskirmes (25. bis 28. September) in Brilon? Das sagt der Bürgermeister.

8.00 Uhr: Auch Andreas Piorek muss sein Restaurant „Der Jägerhof“ in Brilon coronabedingt schließen. Welche Herausforderungen dabei entstehen, erzählt der Gastwirt der WP.

7.00 Uhr: Das Deutsche Rote Kreuz erfüllt in dieser Corona-Pandemiezeit wichtige Aufgaben. So arbeiten die Kreisverbände Arnsberg, Brilon und Altkreis Meschede im Hochsauerlandkreis Hand in Hand. Ein Beispiel: Transporte. Dabei ist Vorsicht geboten.

23. April

17.20 Uhr: Viele Fahrschüler auch bei uns hier im Sauerland hat die Corona-Krise auf dem Weg zu ihrem Führerschein in den letzten Wochen ausgebremst. In den nächsten Tagen können die Fahrschulen ihre Arbeit zwar unter Auflagen wieder aufnehmen. Doch nach wie vor gibt es viele Fragen und sicher noch lange keinen normalen Fahrschul-Alltag.

16.15 Uhr: Zu gewöhnlichen Zeiten kann es schwer sein, einen Restauranttisch in der Winterberger Innenstadt zu bekommen. Momentan ist alles frei – seit Wochen darf niemand mehr Platz nehmen und auch niemand mehr in den Hotels übernachten.

Grund: Corona. Das stürzt viele Gastronomen und Hoteliers im gesamten Hochsauerlandkreis in akute Existenzsorgen. Sie planen eine Protestaktion.

15.00 Uhr: Von den derzeit zehn stationär behandelten Corona-Erkrankten im HSK liegt aktuell ein Patient im St.-Marien-Hospital Marsberg. Am Mittwochmorgen war er positiv auf das Covid-19-Virus getestet worden. Zwei weitere Coronavirus-Verdachtsfälle werden derzeit – isoliert von anderen Patienten – beobachtet. Der Hausobere des Krankenhauses, das zum Coronaverbund HSK Süd/Ost gehört, fürchtet, dass künftig die Fallzahlen wieder steigen könnten.

12.50 Uhr: Die Infektionskurve im HSK flacht weiter ab. Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 555. Am Mittwoch hatten der Krisenstab 550 Fälle gemeldet. Das sind die aktuellen Zahlen aus dem HSK.

11.05 Uhr: Hunderte Schüler aus den Abschlussklassen der weiterführenden Schulen und der Berufsschulen im Altkreis Brilon kehren am Donnerstag nach der Corona-Zwangspause in den Unterricht zurück. Ein Überblick aus Schulen im östlichen HSK.

9.00 Uhr: Sie gehören zu den großen Verlierern der Corona-Krise: Reisebüros. Während Händler noch froh über alles sind, was sie vor den Ladenschließungen noch verkaufen konnten, sieht es bei den Reisebüros im Altkreis Brilon ganz anders aus. Die WP hat bei einigen Reisebüros nachgefragt. Die Lage ist teils dramatisch.

22. April

20.55 Uhr: Am Donnerstag soll für die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen nach fünfeinhalb Wochen Corona-Zwangspause und Ferien der Unterricht wieder starten. Die WP hat das Gymnasium sowie die Sekundarschule mit ihren beiden Standorten Medebach und Winterberg besucht und nachgefragt, wie sich die Schulträger gemeinsam mit den Schulen auf den Unterrichtsbeginn unter Einhaltung der Corona-Richtlinien vorbereitet haben.

18.15 Uhr: Fünf Wochen Zwangsferien wegen Corona sind vorbei: Die Schulen öffnen auch in Brilon wieder – unter strengen Hygienemaßnahmen und -auflagen. Sandra Jonasson aus Brilon schickt ihren Sohn Merlin wieder in die 10. Klasse der Sekundarschule – ohne Angst, aber mit zahlreichen Fragen, die ihnen anscheinend niemand beantworten kann.

18.00 Uhr: Ein ganz besonderes Ständchen erwartete die Musikfreunde bei Facebook am vergangenen Sonntag zum Frühstück.

Die beiden Trompeter der Olsberger „Eintracht“, Nikolas Imöhl und Julian Melcher präsentierten vor der malerischen Kulisse des Olsbergs den Walzer „Bergwind“ von Georg Obermüller.

17.35 Uhr: Bei den Berufsschülern im Altkreis Brilon sind die Sorgen zum Schulstart groß. Volle Busse ohne die Möglichkeit Abstand einzuhalten. Zu wenig Klassenräume. Fehlende Unterstützung beim Lernen. Zwei Schülerinnen und eine Mutter berichten, wie Corona sie beschäftigt.

14.25 Uhr: Der Krisenstab des Hochsauerlandkreises erfuhr von dem neuen verpflichtenden Corona-Schutz aus den Medien. Ein Erlass lag am Mittwoch im Kreishaus noch nicht vor. Unklarheit herrschte daher zunächst zum Beispiel ob die Mund-Nasen-Schutz auch im Schulbetrieb verpflichtend ist.

13.00 Uhr: Auch Nordrhein-Westfalen führt eine landesweite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus ein. Vom kommenden Montag, 27. April, an sei das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend, teilte die Landesregierung mit.

12.30 Uhr: Die Schere zwischen Genesenen und Corona-Erkrankten im HSK wird immer größer hinsichtlich der Genesenen. Der Krisenstab appelliert an die Bürger.

10.30 Uhr: Die Corona-Krise wirkt sich auf den Arbeitsmarkt im HSK aus. Die Arbeitsagentur reagiert. Es gehe um Menschen und Unternehmen mit Existenzsorgen.

21. April

16.45 Uhr: Am Donnerstag startet zumindest für Jugendliche, die vor Abschlussprüfungen stehen, nach fünf Wochen Pause wieder die Schule. Alle anderen Kinder sollen ab dem 4. Mai wieder zurück in den Schulalltag.

Doch wie gehen Kinder und Jugendliche mit der derzeitigen Corona-Situation um, wie gelingt ein guter Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht und welche Rolle spielen Eltern dabei? Döndü Altunbas-Bödefeld ist Kinder- und Jugendpsychotherapeutin aus Brilon. Über den Umgang mit Corona, den Schulstart und die Psyche von Kindern.

15.40 Uhr: An den Berufskollegs im HSK startet am Donnerstag nach der Corona-Pause der Unterricht. Es mangelt an Vorbereitung. Das sind die größten Probleme

12.35 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle im HSK ist im Vergleich zum Montag minimal nach oben gegangen. Die Krisenstab des Hochsauerlandkreises meldet am Dienstag 548 bestätigte Erkrankungen kreisweit. Am Montag waren es 547. Die Zahlen im Überblick.

12.20 Uhr: Party trotz Corona: DJ T-MO aka. Timo Kinzel aus Marsberg im Hochsauerlandkreis will sich das Feiern trotz Corona-Kontaktverbot nicht nehmen lassen: Er stellt regelmäßig Livestreams aus dem Sunset No. 1 aus Bad Arolsen ins Netz, um seiner Community die Party ins Wohnzimmer, in die Küche oder sogar auf dem Balkon zu bringen. So kann man an der Party teilnehmen.

10.50 Uhr: Kleine Schritte zurück zur Normalität – seit dieser Woche dürfen nach dem Corona-Shutdown viele Geschäfte wieder öffnen. Der Sportbetrieb ist jedoch noch eingestellt und damit auch der Betrieb der Hallenbäder in Brilon und im gesamten Hochsauerlandkreis. Gibt es überhaupt eine Chance auf eine Freibadsaison?

20. April

17.45 Uhr: Bunte Blumenmuster, knalliges Pink und dann dieser hellblaue Pullover. Ich habe den Drang, jedes einzelne Kleidungsstück bei „Liebelei“ zu berühren – nur, weil ich endlich wieder shoppen kann. Es ist Montag, fast fünf Wochen nach dem Erlass, der die Schließung von Geschäften in ganz Deutschland beschlossen hat – zur Bekämpfung des Coronavirus.

Am Montag durften die Geschäfte in der Briloner Bahnhofstraße zum ersten Mal wieder öffnen. Brilon ist nach Corona-Shutdown wieder belebter. Wieso sie beim Einkaufsbummel dennoch ein beklemmendes Gefühl hatte, beschreibt unsere Autorin.

17.20 Uhr: Die Geschäfte öffnen nach dem Corona-Shutdown wieder. Weshalb der Einkaufsbummel in Corona-Zeiten nur noch mit Mundschutz stattfinden sollte, kommentiert WP-Redakteurin Jana Naima Schopper.

15.55 Uhr: Mit der schrittweisen Öffnung des öffentlichen Lebens, gehen auch Corona-Einschränkungen im ÖPNV zurück. Wo Normalität einkehrt und wo nicht.

12:55 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es erstmals seit der Coronakrise keine neuerkrankte Person. Von den Erkrankten werden 19 stationär behandelt, einer weniger als am Vortag.

11.10 Uhr: Die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise gelten weiter. Polizei und Ordnungsamt müssen im HSK am Wochenende einschreiten. Das sind die Fälle

19. April

17:30 Uhr: Der Einzelhandel in den Städten will am Montag wieder an den Start gehen. Die BWT Brilon appelliert an die Kunden, dem Handel nach dieser schwierigen Zeit eine Chance zu geben.

16 Uhr: Nicht nur Schüler machen sich Sorgen, ob und wie sie in Corona-Zeiten ihre Abschlüsse schaffen können. Betroffen sind auch Studenten, wie zum Beispiel Felizitas Beck aus Olsberg, die um ihr Staatsexamen bangt.

12 Uhr: Die Zahl der an Corona-Erkrankten im HSK ist - Stand heute - auf 547 angestiegen. Interessant sind die Vergleichszahlen aller Infizierten aus dem Kreis Paderborn (534 Fälle) und dem Landkreis Waldeck Frankenberg (131).

18. April

Der Überblick

18.30 Uhr: Die Freilichtbühne Hallenberg hat die Passion für 2020 abgesagt. Die Gesundheit von Spielern und Zuschauern sei das höchste Gut, das man nicht gefährden wolle. Die Spiele sollen 2021, wenn die Bühne 75 Jahre alt wird, nachgeholt werden.

15.30 Uhr: Trotz Absage des Hansetages in Brilon wegen Corona will sich der Förderverein für die Hansetage in Brilon weiter für den hanseatischen Gedanken einsetzen.

11.10 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es ein weiteres Corona-Todesopfer. Diesmal ist es eine 89-jährige Frau aus Meschede. Die statistischen Zahlen lauten für Samstag, 18. April, wie folgt: Aktuell gibt es 308 Genesene und 219 Erkrankte sowie nunmehr 13 Tote. Von den Erkrankten werden 19 stationär behandelt (drei intensiv). Die Zahl aller bestätigten Erkrankten beträgt damit 540.

8.00 Uhr: Jugendherbergen sind gemeinnützig und damit von Corona-Hilfen ausgeschlossen. In den Häusern in Neuastenberg und Brilon sind die Sorgen groß. Alle Anstrengungen konzentrierten sich darauf, die Liquidität des Landesverbands – eines gemeinnützigen Vereins – zu sichern. Alle 600 Mitarbeiter sind in Kurzarbeit.

17. April

17.50 Uhr: Dank neuen Regelungen der Bundes- und Landesregierung bereitet sich ein Teil des Einzelhandels auf einen Neustart vor. Geschäfte bis zu 800 Quadratmeter Größe sowie Fahrrad- und Kfz-Händler, Buchhandlungen und Möbelhändler dürfen ab Montag wieder öffnen. Das bedeutet auch einen Mehraufwand für die Ordnungsämter, die diese Geschäfte kontrollieren müssen, um sicherzustellen, dass die Regelungen eingehalten werden.

16.30 Uhr: Absagen, Absagen, Absagen! Nach den neuen Corona-Verfügungen hagelt es Absagen ohne Ende – auch im Hochsauerlandkreis. Zunächst bis zum 31. August dürfen keine Großveranstaltungen mehr stattfinden. Aber ab welcher Größenordnung reden wir von Großveranstaltungen? Das sagt das NRW-Innenministerium.

14.20 Uhr: Jeden Tag zieht Corinna Spaniol ihre Schutzkleidung an. Sie streift den Kittel über. Versteckt die blonden Haare unter einer Haarhaube. Zieht eine FFP-Maske über den Mund und eine Schutzbrille über die Augen.

Legt Einmal-Handschuhe an. Dann öffnet sie die Tür zum Patientenzimmer. Dahinter: Menschen, die mit Corona infiziert sind. Corinna Spaniol (26) ist Stationsleiterin der Inneren Medizin im Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon – und zuständig für die Isolierstation, wo die Patienten mit COVID-19 behandelt werden. Ein Porträt über Sorgen, Ängste und ganz viel Mut.

13.00 Uhr: Die Polizei kontrolliert in Brilon Männer, die gegen das Kontaktverbot verstoßen. Für einen hat das harte Konsequenzen: Er muss ins Gefängnis. Das ist der Hintergrund.

12.35 Uhr: Der Hochsauerlandkreis muss einen weiteren Sterbefall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermelden. Eine 75-jährige Frau aus Medebach ist am Donnerstag, 16. April, in einem Krankenhaus außerhalb des HSK gestorben. Sie hatte mehrere Vorerkrankungen. Es gibt weitere Corona-Daten aus dem HSK.

10.35 Uhr: Ostern gab es im HSK eine Motorrad-Unfallserie: Die Polizei mahnt, in der Coronazeit auf Ausfahrten zu verzichten. So will sie Raser bremsen. „Es ist in der jetzigen Zeit einfach besser, vernünftiger und solidarischer zu Hause zu bleiben“, sagt Polizeisprecher Holger Glaremin der Westfalenpost.

Denn die Krankenhäuser in der Region sollen ihre Kapazitäten auf den Kampf gegen das Coronavirus fokussieren können.

8.15 Uhr: Wie sich die Corona-Pandemie langfristig auf die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser im Allgemeinen und auf das insolvente St. Franziskus Winterberg im Besonderen auswirken werde – dazu wagt man an der Franziskusstraße derzeit noch keine Prognosen. Für das insolvente Haus stellt die Krise aber eine besondere Herausforderung dar.

7.30 Uhr: Die Entfernung ist groß: 9000 Kilometer liegen zwischen Hallenberg und der 16.000-Einwohner-Stadt Streetsboro im US-Bundesstaat Ohio. Zwölf Flugstunden trennen zwei Welten, die aber in Zeiten von Corona auf einmal ähnliche Sorgen und Probleme haben: Hamsterkäufe beim Klopapier und Ebbe beim Desinfektionsmittel. Jenseits des großen Teiches lebt Patrick M. Mause aus Hallenberg mit seiner Frau Isabell.

16. April

18.05 Uhr: Für die Spitze des Kreisschützenbundes Brilon ist es eine Sache des Anstandes und des Miteinanders: „Wenn wir Verluste von Vereinsmitgliedern oder Arbeitsplätzen zu beklagen hätten, wem steht dann noch der Kopf nach einem Schützenfest?“ Es gibt noch offene Fragen – und Überlegungen für Alternativlösungen.

15.55 Uhr: Der Major der St. Hubertus Schützenbruderschaft 1417 Brilon, Herbert Jätzel, und Bürgermeister Dr. Christof Bartsch haben die Absage des Briloner Schützenfestes und der Schnade vor dem Hintergrund der Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie bekannt gegeben.

Die Entscheidung sei „schweren Herzens“ getroffenen worden. „Es gibt momentan einfach Wichtigeres als die Feierlichkeiten, selbst wenn sie uns so sehr ans Herz gewachsen sind wie gerade diese beiden Veranstaltungen“, so Bartsch.

12.25 Uhr: Im Hochsauerlandkreis sind aktuell 231 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Der Krisenstab macht auf eine neue wichtige Verordnung aufmerksam.

11.20 Uhr: Seit letzter Woche gilt Kurzarbeit in der Volksbank Bigge-Lenne. Damit reagiert die Genossenschaftsbank nach eigenen Angaben auf einen aktuell geringeren Bedarf an personellen Ressourcen im Service. Auslöser seien die im Rahmen der Corona-Pandemie beschlossenen Filialschließungen.

10.50 Uhr: Satellitenbilder zeigen weltweit, dass sich die Luftqualität in Ballungsräumen in den wegen der Coronavirus-Pandemie unter Quarantäne stehenden Gebieten deutlich verbessert. Stickstoffdioxid-Werte sinken, Feinstaub-Emissionen gehen zurück. Im ländlichen Raum ist die Luftqualität in der Regel ohnehin besser. Hat der Corona-Shutdown dennoch Auswirkungen auf die Luftqualität im Hochsauerlandkreis?

7.30 Uhr: Vor oder nach der Arbeit noch eben einen Zwischenstopp im Fitnessstudio einlegen, den Körper fit halten oder in Form bringen. Während Corona aber dafür sorgt, dass viele Menschen zuhause bleiben, ist der Besuch im Studio nicht mehr möglich. Aber auch daheim lässt es sich trainieren, wie Miriam Decker-Ebbers Geschäftsführerin vom Briloner Fitnessstudio GYM B7 weiß.

15. April

18.55 Uhr: Am 4. Mai soll der Schulbetrieb in Deutschland mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen wieder aufgenommen werden. Darauf haben sich Bund und Länder am Mittwoch verständigt. Aber sind die Schulen im Altkreis Brilon bis dahin auf eine Lockerung der Corona-Regeln vorbereitet?

17.50 Uhr: Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, soll der Schulstart nach der Corona -Pause in Deutschland schrittweise ab dem 4. Mai wieder aufgenommen werden.

Zunächst sollen die Klassen, die im nächsten Jahr ihre Abschlussprüfungen ablegen, sowie die obersten Grundschulklassen zurück in die Schulen dürfen. Wenn Schüler im Hochsauerlandkreis wieder in den Klassenraum dürfen, müssen sie auch erst einmal dorthin gelangen. Manche Kinder im HSK lassen sich von den Eltern fahren, andere nutzen öffentliche Verkehrsmittel und setzen sich in den Schulbus. Die Unternehmen im HSK über Corona-Schutzmaßnahmen.

16.00 Uhr: „Nix wie weg aus Deutschland!“ Als Mitte März die Corona-Pandemie mit aller Wucht den Alltag der Bundesbürger durcheinander wirbelt, packt Wilfried Pauli sofort seine Koffer und bucht einen Flug nach Bangkok. Er erzählt, wie das Land auf Corona reagiert. Die Regeln sind streng – und erfolgreich.

12.00 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es am Mittwoch, 15. April, 9 Uhr, erstmals mehr genesene Corona -Patienten als Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind: Genesen sind 278 Personen, aktuell erkrankt 231. Dazu kommen in der Statistik elf Tote.

10.05 Uhr: Die Corona-Krise sorgt für einen Stillstand im gesellschaftlichen Leben auch im gesamten Hochsauerlandkreis und im Altkreis Brilon.

Auch die Schützenfest-Saison steht auf der Kippe. Erste Vereine, deren Fest zu Beginn der Saison im Mai liegt, haben ihr Hochfest bereits abgesagt. Dazu zählt die St. Josef-Schützenbruderschaft Scharfenberg, die in diesem Jahr 200 Jahre alt wird. Jetzt folgt die Absage des Schützenfestes 2020 in Bontkirchen. Es sollte Mitte Juni stattfinden. Der Vereinsvorstand verbindet die Absage mit einer deutlichen Botschaft.

8.40 Uhr: Die Briloner Waldfee sollte bei „Brilon blüht auf“ präsentiert werden. Die Feier fiel Corona zum Opfer. Was passiert jetzt mit der Symbolfigur?

8.15 Uhr: Wer aufgrund der Corona-Krise seine Miete nicht mehr oder nur in Teilen zahlen kann, dem darf nicht vom Vermieter oder Verpächter gekündigt werden. Das sehen die neuen gesetzlichen Regelungen des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz vor, die am 1. April in Kraft getreten sind und voraussichtlich bis zum 30. Juni gelten. Das gilt es zu beachten.

14. April

18.05 Uhr: Kinos haben geschlossen. Freizeitparks sind dicht. Und Veranstaltungstechniker braucht in Zeiten von Corona auch niemand.

Aber wenn sich diese drei Berufsgruppen zusammentun, dann geht da was – trotz Virus. Das Filmtheater Winterberg, das Fort-Fun-Abenteuerland in Bestwig-Wasserfall und die Firma Eventtechnik Südwestfalen aus Meschede haben auf dem Parkplatz von Fort Fun ein Autokino eingerichtet. Die ersten Filme sind auf ausverkauftem Parkplatz gelaufen, in dieser und der nächsten Woche geht es weiter.

16.15 Uhr: Wie viele öffentliche Einrichtungen ist die Stadtbücherei Olsberg wegen Corona geschlossen. Jetzt gibt es einen Abholservice. So funktioniert es.

14.40 Uhr: Der HSK-Krisenstab meldet zwei weitere Tote, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Es handelt sich um Frauen im Alter von 96 und 97 Jahren.

13.35 Uhr: Wegen der Corona-Krise läuft der Betrieb auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Masberg auf Sparflamme. Die Kinder- und jugendpsychiatrische Ambulanzen der LWL-Klinik Marsberg haben sich darauf eingestellt und ihr Spektrum erweitert um telefonisch psychotherapeutische Hilfsangebote.

Die WP sprach darüber mit dem Chefarzt der LWL-Klinik, Dr. Falk Burchard.

11.50 Uhr: Durch die derzeitige Corona-Krise kommt es vermehrt zu Versorgungsengpässen bei medizinischem Equipment. Das betrifft besonders Atemschutzmasken und Mundschutzmasken, die stellenweise nicht mal Angehörigen von Pflegeberufen und den entsprechenden Institutionen zur Verfügung stehen. Diese Knappheit sorgt dafür, dass vermehrt Masken selbst genäht oder gestrickt und dann beispielsweise gespendet werden. Aus rechtlicher Sicht gibt es dabei aber etwas zu beachten, sagt ein Anwalt aus Brilon.

9.55 Uhr: Am Osterwochenende war das Wetter im Hochsauerlandkreis überwiegend gut. Insbesondere Karfreitag, Samstag und Ostersonntag gab es viel Sonne und frühlingshafte Temperaturen. Das Kontaktverbot, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, besteht allerdings weiter. Während vor einer Woche die Einsatzlage für Ordnungsamt und Polizei im HSK insgesamt ruhig war, gab es über die Osterfeiertage einige Verstöße.

8.15 Uhr: Kurzarbeit – das heißt für Arbeitnehmer, dass sie nur 60 bzw. mit Kind 67 Prozent ihres Gehaltes bekommen. „Wenn das über längere Zeit geht, kann das Beschäftigte so in Bedrängnis bringen, dass sie den Gang zum Sozialamt antreten müssen“, erklärt Helmut Kreutzmann, Leiter der IG-Metall-Geschäftsstelle in Olsberg vor dem Hintergrund der Corona-Krise. Was der IG Metall-Chef von Politik und Wirtschaft jetzt fordert.

13. April

15.30 Uhr: Der Tourismus im Sauerland liegt während Corona brach. Das trifft die Ferienregion hart. In Medebach mit dem Center-Parcs werden Pläne geschmiedet für die Zeit nach dem Corona Shut-Down. Die Vermutung: Die Menschen sehen sich nach dem Naturraum. Im Blickpunkt: Familienurlaube.

13.25 Uhr: Die Stadt Büren hat die Reißleine gezogen: Wegen der durch die Corona-Krise erwarteten Steuerausfälle hat sie ab Dienstag eine Haushaltssperre verhängt. In den Rathäusern des Altkreises Brilon im Hochsauerlandkreis ist der „Shut Down” der Stadtkassen noch kein Thema. Gedankenspiele gibt es in den Rathäusern freilich schon.

11.15 Uhr: Der Krisenstab des Hochsauerlandkreises muss einen weiteren Todesfall vermelden, der im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht. Im Marienhospital Arnsberg (Klinikum Hochsauerland) ist ein 65-jähriger Mann aus Arnsberg mit erheblicher Vorerkrankung gestorben. Damit gibt es im HSK neun Todesfälle, die in einem Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 stehen.

12. April

12.55 Uhr: Im Hochsauerlandkreis sind mit Stand für Ostersonntag, 12. April, 9 Uhr, 246 Menschen aktuell nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Von den erkrankten Menschen werden 21 stationär in Krankenhäusern behandelt. Bei neun Patienten ist die Lungenkrankheit Covid-19 so stark ausgeprägt, dass sie auf eine Intensivstation verlegt wurden. Im HSK gibt es weiterhin acht Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, teilt der HSK -Krisenstab mit.

11.05 Uhr: Die Appelle der Polizei, aufgrund der Corona-Lage auf Motorradtouren zu verzichten, auch um die ohnehin stark belasteten Krankenhäuser zu belasten, haben scheinbar keine oder kaum Wirkung gezeigt. Im östlichen Hochsauerlandkreis kommt es bis zum Samstagabend zu drei schweren Motorradunfälle. Ein Mensch stirbt, drei Motorradfahrer und eine Autofahrerin werden schwer verletzt.

11. April

15.50 Uhr: Trotz Corona gibt es für Schwangere Frauen und ihre Lebenspartner die Möglichkeit, sich bei Konflikten beraten zu lassen. Wie das für Brilonerinnen funktioniert, wird hier erklärt.

12.55 Uhr: Bislang lagen für den HSK allein aktuelle Corona-Infektionszahlen vor. Dabei gab es „weiße Flecken“, da der Krisenstab nicht für alle Kommunen Angaben machte. Jetzt liegen aber Fall-Zahlen für sämtliche HSK-Kommunen vor.

11.30 Uhr: Der Krisenstab des Hochsauerlandkreises hat am Samstag, 11. April, die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht.

Demnach gibt es im HSK 220 Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus genesen sind. Die Zahl der Menschen, die derzeit nachweislich mit Corona infiziert sind liegt bei 260.

9.45 Uhr: Eine Nähgruppe aus Marsberg stellt Schutzmasken für medizinische Einrichtungen her. Der Gedanke: Man muss etwas tun, um in der Krise zu helfen.

8.40 Uhr: Da an den Grundschulen im HSK die Radfahrausbildung wegen der Corona-Lage weitgehend ausfällt, sind Eltern gefragt. Die Polizei gibt ihnen Tipps.

7.30 Uhr: Da der Olsberger Warenkorb aufgrund der Corona-Krise derzeit geschlossen ist, hat die Bigger Caritas einen Geldbetrag an den Warenkorb gespendet, so dass dieser davon Lebensmittelgutscheine finanzieren konnte. Damit soll sichergestellt werden, dass die Warenkorbkunden mit Lebensmitteln vor Ostern versorgt sein können.

10. April

17.25 Uhr: Während der Osterfeiertage in der Corona-Krise sind viele Menschen allein Zuhause, dürfen ihre Verwandten und Angehörigen nicht besuchen und das in einer Zeit, die allgemein für Verunsicherung und Angst sorgen kann. Dirk Grajaszek, Fachbereichsleiter Beratung und Seelsorge der Diakonie Ruhr-Hellweg, die auch für den HSK zuständig ist, bestätigt, dass die Telefonseelsorge derzeit häufiger frequentiert wird. Die wichtigsten Nummer zur Hilfe im Überblick.

16.55 Uhr: Blick in den Nachbarkreis: Im Kreis Paderborn sind insgesamt 476 Menschen positiv auf eine Corona-Virus-Infektion (COVID-19) getestet worden, Stand: 10. April. Ein 86-jähriger Mann aus Bad Lippspringe ist im Krankenhaus verstorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle von positiv getesteten Corona-Patienten steigt damit auf 11.40 Personen werden zurzeit im Krankenhaus behandelt, 6 davon intensivmedizinisch. 73 sind gesund aus der Quarantäne entlassen.

14.55 Uhr: Sechs Wochen hat Nikolas Krämer seine Freundin Lisa nicht mehr gesehen. Die bisher längste Zeit, die sie voneinander getrennt sind.

Er lebt und arbeitet in Brilon. Sie arbeitet an ihrer Doktorarbeit am Lipizzanergestüt Piber – in der Steiermark, Österreich. Jetzt, während der Corona-Krise , sind die Grenzen dicht. Ein Besuch in Österreich ist nicht mehr möglich. Nikolas Krämer und seine Freundin sind voneinander abgeschnitten. Wie ihre Liebe der Corona-Krise trotzt.

13.35 Uhr: In der Corona -Krise wird die Telefonseelsorge immer wichtiger. Dirk Grajaszek, Fachbereichsleiter Beratung und Seelsorge der Diakonie Ruhr-Hellweg, die auch für den Hochsauerlandkreis zuständig ist, bestätigt, dass mehr Menschen anrufen: „Wir erleben eindeutig einen Schwung nach oben“, sagt er.

12.20 Uhr: Es liegen stadtscharfe Zahlen vor über Corona-Fälle im Hochsauerlandkreis vor - dabei handelt es sich jeweils um die aktuell erkrankten Menschen. Diese Daten gibt es jetzt zum zweiten Mal. Das erste Mal waren sie am 3. April veröffentlicht worden. Daher ist jetzt erstmals ein Wochen-Vergleich möglich.

10.45 Uhr: Vor rund fünf Wochen hat Olga Friesen ihren Friseursalon „Salon Brilon by Olga“ in der Franziskusstraße eröffnet. Jetzt – in der Coronakrise – muss sie ihn direkt wieder schließen. Ein Schlag, den Olga Friesen versucht, positiv zu sehen. Weshalb sie sich nicht unterkriegen lässt und weshalb sie so zuversichtlich ist, erzählte sie der WP.

9. April

17.15 Uhr: Eigentlich sollte das Trömmelchen um Fronleichnam auch im Olsberger Stadtgebiet zum Fest des Jahres rufen. Ob die Feste hierzulande wegen des Coronavirus in diesem Jahr überhaupt stattfinden können, ist die große Frage, die derzeit alle Schützen im Sauerland bewegt. Was sagen die Schützen in Olsberg? Finden die Feste wahrscheinlich trotz Corona statt oder fällt die Saison 2020 aus?

14.55 Uhr: Es gibt derzeit keine Behandlung gegen COVID-19. Aber einen Therapieansatz. Corona-Patienten aus dem HSK, die schon geheilt sind, können helfen. Das sind die Hintergründe dazu.

14.30 Uhr: Es gibt einen weiteren Todesfall im HSK im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein Mann (71) aus Marsberg starb in einem Paderborner Krankenhaus. Damit gibt es jetzt acht Todesfälle.

14.15 Uhr: Für das insolvente St. Franziskus-Hospital Winterberg gibt es neue Hoffnung. Zum einen wird nach der Corona-Krise über Schließungen von Krankenhäusern vermutlich defensiver diskutiert. Außerdem konnten die Sanierer einen wichtigen Teilerfolg feiern.

12.10 Uhr: Die Linksfraktion im Kreistag des Hochsauerlandkreises sorgt sich um den Infektionsschutz im HSK. Sie hat eine Anfrage formuliert. Sie befürchtet Engpässe in der Region.

10.30 Uhr: Die Kreispolizeibehörden aus Südwestfalen haben sich für einen dringenden Appell an Motorradfahrer zusammengetan: Touren seien zwar nicht verboten, aber derzeit nicht angebracht. Warum, lesen Sie hier.

7.00 Uhr: Wie gehen die Imker in diesen Zeiten mit der Bienenpflege um? Die WP sprach mit Klaus Stute aus Essentho: „Es braucht mehr Unterstützung für die Bauern und Imker, im Sinne einer umweltverträglichen Landwirtschaft.“

8. April

18.30 Uhr: Corona hat dem Alltag ein Absperrventil aufgesetzt. Der Betrieb in Schulen, Schwimmbädern und manchen Firmen ruht. Und das bedeutet auch: es fließt kein Wasser mehr. Das kann durchaus Risiken mit sich bringen.

17.20 Uhr: Polizei und Ordnungsamt laufen im Altkreis Brilon Streife, um die Corona-Maßnahmen durchzusetzen.

Florian Hohmann und Werner Brücher müssen nicht sehr oft auf Menschen zugehen, die die Maßnahmen missachten. „Gelegentlich stehen schon einige zusammen, ja“, sagt Florian Hohmann. Bisher sei aber jede Ansprache ohne Gewalt abgelaufen. Auch Bußgelder werden kaum verteilt. Gute Gespräche und Ermahnungen würden oft ausreichen. Die WP war bei einer Corona-Streife dabei.

16.10 Uhr: Im Alten- und Pflegeheim Haus Waldesruh im Winterberger Ortsteil Neuastenberg sind jetzt alle Bewohner und Mitarbeiter getestet worden. Insgesamt haben sich – Stand Mittwoch (8. März) 41 Personen infiziert. Die Verläufe sind weiterhin durchweg leicht. Am Vortag hatte es 36 nachweislich infizierte Bewohner und Mitarbeiter gegeben.

15.25 Uhr: Im Hochsauerlandkreis sind vier Menschen gestorben, jeweils zwei im Marienhospital Arnsberg (Klinikum Hochsauerland) und im Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft Schmallenberg. Alle vier Patienten waren mit dem Coronavirus infiziert. Erstmals ist damit im Hochsauerlandkreis auch eine weibliche Patientin gestorben, die an der Lungenkrankheit Covid-19 litt.

14.40 Uhr: Polizei und Ordnungsämter mahnen in der Corona-Krise, beliebte Ausflugsziele zu meiden. Jetzt greifen Behörden im HSK mit einer Maßnahme durch. Ab Donnerstag, 9. April. werden alle Parkplätze rund um den Diemelsee bei Marsberg wegen der Corona-Pandemie bis auf weiteres gesperrt. Dies betrifft auch den Großraumparkplatz auf der Helminghauser Seite. Die Toilettenanlage auf diesem Parkplatz bleibt ebenfalls geschlossen.

13.10 Uhr: Das Coronavirus sorgt dafür, dass sie noch gefragter sind als Klopapier: Schutzmasken. Von vielen Seiten gibt es Klagen über die mangelnde Verfügbarkeit. Ärzte, Krankenhäuser, Pflegedienste, Altenheime und viele mehr haben stellenweise nicht das nötige Kontingent zur Verfügung, um sich, Mitarbeiter und Patienten adäquat zu schützen. Sie warten vereinzelt seit geraumer Zeit auf Nachschub, der spät oder gar nicht kommt. Ein Mann aus Olsberg versucht mit seiner Firma daran etwas zu ändern und versorgt den Hochsauerlandkreis im großen Stil mit Masken.

11.15 Uhr: Seit rund 240 Jahren findet sie in fast unveränderter Form statt – die legendäre Hallenberger Osternacht.

In den letzten Wochen sah alles danach aus, als sollte Corona und die damit verbundenen Kontaktsperren die Durchführung in diesem Jahr unmöglich machen. Doch der Burschenverein Hallenberg, der diese Osternacht gemäß den überlieferten Traditionen jedes Jahr in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag organisiert, hat nun eine Alternative gefunden.

10.40 Uhr: Die Corona-Krise hat bei Eltern für eine Menge Unsicherheit gesorgt. Besonders die Frage nach den Beitragszahlungen für die Kinderbetreuung in KiTa und Co. trieb die Sauerländer um. Nun hat der Hochsauerlandkreis bekannt gegeben, dass eine Regelung gefunden wurde.

9.30 Uhr: Geschäfte und Gastronomie-Betriebe sind geschlossen, Hotels sind verwaist, viele heimische Betriebe haben Kurzarbeit angemeldet: Das Coronavirus legt große Teile der Wirtschaft auch bei uns im HSK lahm. Die WP hat hat mit Frank Linnekugel, dem Wirtschaftsförderer des Hochsauerlandkreises, über die Corona-Auswirkungen für Unternehmen und Unternehmer gesprochen.

8.00 Uhr: „Was verloren geht, ist der Kontakt zu den Mitmenschen“, sagt Dechant Richard Steilmann vom Pastoralverbund Bigge-Olsberg. Die Corona-Pandemie zwingt auch die christlichen Gemeinden zu neuen Wegen. Das betrifft auch die Seelsorger, die plötzlich mehr Zeit für ihre Arbeit haben.

7. April

18.10 Uhr: Die Lage des Tierheims in Brilon während der Corona-Krise ist mittlerweile sehr angespannt. „Ernst“, bekräftigt Mitarbeiterin Franziska Potapski. Die Coronavirus-Krise hat nicht nur die Arbeit der Mitarbeiterinnen auf den Kopf gestellt, sondern auch für einen finanziellen Engpass gesorgt, der schnell bedrohlich werden kann. Dem Tierheim Brilon kann durch die Coronavirus-Pandemie geholfen werden.

17.05 Uhr: Soziale Isolation, Konflikte in der Familie, Existenzsorgen und finanzielle Probleme: Selbst gesunde Menschen stellt die aktuelle Situation in der Corona -Krise vor große Herausforderungen.

Die Westfalenpost hat mit dem Ärztlichen Direktor der LWL-Kliniken Marsberg (Hochsauerlandkreis), Privatdozent Dr. Stefan Bender, ein Interview geführt über Ängste in Zeiten des Coronavirus, persönliche Krisensituationen und über Strategien aus der Angst- und Einsamkeitsfalle wieder hinaus zu finden. Er spricht über psychische Folgen der Coronakrise und Wege aus der Angstfalle.

15.30 Uhr: Im Haus Alten- und Pflegeheim Haus Waldesruh im Winterberger Ortsteil Neuastenberg läuft der Betrieb auch Tage nach Bekanntwerden der Corona-Infektionen von bislang 36 Bewohnern und Mitarbeitern weiter. In der Pflegeeinrichtung grassiert seit dem 28. März das Coronavirus. Es stehen allerdings noch Ergebnisse von zahlreichen weiteren Corona-Tests von Mitarbeitern und Bewohnern der Einrichtung aus.

14.45 Uhr: Der Hochsauerlandkreis gibt die Zahlen für Dienstag, 7. April, 13 Uhr, bekannt: Aktuell verzeichnet die Statistik 186 Menschen, die nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus wieder genesen sind. 225 Menschen sind aktuell erkrankt. Darüber hinaus sind drei Personen an Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Mit Blick auf das anstehende Osterfest bitten die Pflegekräfte eindringlich darum, von Besuchen der Angehörigen abzusehen.

11.55 Uhr: Auch das Jugendamt im Hochsauerlandkreis hat wegen der Corona-Krise Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt. Das hat Auswirkungen auf die Arbeit. Anders als viele andere Jugendämter in Deutschland verzeichnet das Jugendamt im HSK aber in der Corona-Krise bislang keinen Anstieg von Gewalt in Familien. Sorgen gibt es dennoch.

10.50 Uhr: Die Polizei im HSK stellt dem Krisenstab 3500 Schutzmasken aus ihren Beständen zur Verfügung.

Von dort erfolgt eine Unterverteilung auf Krankenhäuser, Pflegeheime, den Rettungsdienst und anderer Institutionen, die einen dringenden Bedarf haben. „Wir haben vor der Corona-Pandemie gut vorgesorgt und verfügen aktuell über einen ausreichenden Bestand an Schutzmasken“, sagt der Abteilungsleiter der Polizei Polizeidirektor Klaus Bunse. „Zudem erwarten wir noch eine Lieferung.“

10.00 Uhr: Wieder heimischen Boden unter den Füßen. Pia Wirth (19) aus Bigge und Julia Loobes (20) aus Olsberg sind am Dienstagmorgen in Frankfurt gelandet. Am Montag hatten wir über die beiden jungen Frauen berichtet, die seit November in Neuseeland unterwegs waren, um per „Work and Travel“ (Arbeiten und Reisen) das Land zu erkunden.

8.30 Uhr: Die Festschrift ist fertig, das Plakat auch. In Druck geht beides jedoch nicht. Die St. Josef-Bruderschaft Scharfenberg hat ihr Jubiläumsschützenfest abgesagt. Am 8. und 9. Mai sollte das 200-jährige Bestehen gefeiert werden. 12 Vereine waren dazu eingeladen worden, vier Musikzüge engagiert. Vergangene Woche, so Oberst Jörg Gödde, habe man alles gestoppt: „Wir müssen jetzt abwarten, wann und in welcher Form wir das nachholen können.“

7.15 Uhr: „Es ist aus der Not geboren. Aber nach zwei Wochen im Betrieb haben sich auch Vorteile gezeigt.“ Als die Coronakrise Fahrt aufnahm und alle Schulen geschlossen wurden, musste sich Kristin Ricken schnell etwas überlegen, um die Schüler ihrer Nachhilfeschule „Die Notenschmiede“ weiterhin unterstützen zu können. Von denen steckten nicht wenige mitten in Prüfungsvorbereitungen

6. April

18.40 Uhr: Kassierer, Verkäufer, Krankenpfleger und weitere Berufsgruppen treten in der derzeitigen Ausnahmesituation immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit und ernten Aufmerksamkeit und Dankbarkeit für ihre Leistungen in Corona-Zeiten. Dazu gehören auch die Berufskraftfahrer, denn sie sind es, die dafür sorgen, dass auch unter den erschwerten Bedingungen die Versorgung von Supermärkten und Apotheken nicht abreißt, dass Krankenhäuser die notwendigen Medikamente und Medizinprodukte erhalten und Betriebe ihre Produktion weiterführen können.

18.10 Uhr: Die Initiative „Zukunft für Zahnmedizin“ (ZfZ), mit sieben Mandaten in der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe vertreten, fordert jetzt die Politik und ihre Standesvertretungen auf, „kurz- und langfristig Sicherungsmaßnahmen zur Aufrechterhaltung der zahnärztlichen Versorgungsstrukturen zu initiieren“. Einer der sieben ZfZ-Vertreter in der 108 Sitze großen Zahnärztekammer ist Dr. Joachim Schmidt aus Brilon.

17.30 Uhr: Mit einem so großen Zuspruch hatte Danny Meurs vom Vakantiehotel Der Brabander in Winterberg selbst in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet: Zusammen mit einem befreundeten Discjockey von der Tenne Winterberg hatte er am Samstag (4.4.) tanzbare Musik per Livestream übertragen. 7000 Euro kamen fürs Krankenhaus zusammen.

15.30 Uhr: Im Hochsauerlandkreis ist im Marienhospital Arnsberg (Klinikum Hochsauerland) ein 81-jähriger Mann aus Sundern mit mehreren chronischen Vorerkrankungen an Covid-19 gestorben. Damit gibt es kreisweit insgesamt drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus .Der erste Todesfall ereignete sich im Klinikum Arnsberg. Es handelte sich um einen Mann aus Schmallenberg (64). Im Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon hatte es am Donnerstag vergangener Woche den kreisweit zweiten Toten gegeben. Der Mann (77) stammt aus Brilon.

14.40 Uhr: Das Coronavirus sorgt dafür, dass Arbeitnehmer ins Homeoffice gehen und Schüler ihren Unterrichtsstoff in den eigenen vier Wänden pauken müssen. Der Schutz vor Viren legt das öffentliche Leben seit Wochen lahm. Auch Studenten aus dem Altkreis Brilon sind davon betroffen.

13.05 Uhr: Das Wetter ist schön. Marktleiter Richard Hesse hatte zum Wochenende mit einem vermehrten Kundenaufkommen in seinem Supermarkt in Marsberg gerechnet, weil viele Menschen das gute Wetter zum Grillen nutzen wollten.

Der Marktkauf in Marsberg verstärkte Sicherheitsvorkehrungen wegen der Corona-Krise jetzt noch einmal. Die WP sprach mit dem Leiter des Supermarktes über seine Beweggründe.

11.10 Uhr: Trotz Ausflugswetter am Wochenende, das Corona-Kontaktverbot besteht. Viel Sonne, warme Temperaturen – eigentlich bestes Ausflugswetter im Sauerland. In der Corona-Krise mahnen Behörden wie die Polizei oder Ordnungsamt allerdings auch weiterhin vor dem Hintergrund des bestehenden Kontaktverbots zur Zurückhaltung. #stayhome lautet die Empfehlung. Halten sich die Menschen daran? Das ist die Bilanz der Polizei im HSK.

9.55 Uhr: „Freude schöner Götterfunken“, erklang am späten Sonntagnachmittag vom Balkon der Familie Hammer im Sonnenweg in Olsberg – der Beitrag der Familie, um in der Corona-Krise die Kontaktsperre etwas erträglicher zu machen.

5. April

15.25 Uhr: Sie möchten nach Hause. Diesen Wunsch teilen die beiden jungen Frauen aus dem Sauerland mit 12.000 anderen Touristen, die dort auf einen Rückflug warten.

In Neuseeland sitzen wegen der Corona-Krise so viele Deutsche fest, wie nirgendwo sonst. Auch Pia Wirth (19) aus Bigge und Julia Loobes (20) aus Olsberg im Hochsauerlandkreis warten auf die erlösende Mail oder den Anruf des Auswärtigen Amtes. Eine erste Rückholaktion der Bundesregierung war gescheitert, ein neuer Anlauf ist in Auckland gestartet, die beiden Freundinnen hoffen nun, dass auch bald der erste Flug in Christchurch aufgerufen wird.

14.30 Uhr: Ein Quantum Trost bleibt Ute Schlinker: Auch für „Die unendliche Geschichte“ gab es einen Schlusspunkt.

Den hat die Kino-Betreiberin aus Warburg für ihr neues Projekt in Brilon derzeit auf den, nein, nicht Freitag, den 13., sondern Mittwoch, den 15., gelegt. Im Juli. Dann soll das neue Cineplex in Brilon fertig sein. Ein Gespräch über Bauverzögerungen und die Corona-Krise.

13.05 Uhr: Im Hochsauerlandkreis steigt die Menge der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen weiter an. Das sind die neusten Zahlen im HSK.

12.55 Uhr: Der Krisenstab des Hochsauerlandkreises ruft Spontanhelferinnen und -helfer mit einer medizinisch-pflegerischen Qualifizierung auf, sich bei der Kreisverwaltung zu melden. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie kann es zu einem erhöhten Bedarf an Pflegekräften in verschiedenen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen kommen.

12.40 Uhr: Um die Grundversorgung aufrechtzuhalten dürfen neben Supermärkten auch Wochenmärkte in der Coronavirus-Krise weiterhin öffnen. Der Verkauf beschränkt sich jedoch auf Lebensmittel und Floristik – Textilstände sind nicht gestattet. Wie wirkt sich die Corona-Krise aus? Ein Besuch in Brilon.

11.45 Uhr: Auch wenn die tägliche Arbeit im Medebacher Rathaus aktuell stark durch die Corona-Pandemie beeinflusst wird, sind sich die Verantwortlichen einig, dass wichtige Zukunftsprojekte weiter vorangetrieben werden müssen.

So haben sich in dieser Woche zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen die Fraktionsvorsitzenden gemeinsam mit Bürgermeister Grosche und leitenden Mitarbeitern der Verwaltung getroffen, um über kommunalpolitische Themen zu beraten und zahlreiche Dringlichkeitsbeschlüsse zu fassen.

4. April

16.45 Uhr: DasCoronavirus lockt Trickbetrüger an, die sich ganz neue Maschen einfallen lassen. „Wir hatten bisher laut Landeskriminalamt noch keinen derartigen Betrugsversuch im Hochsauerlandkreis“, sagt Laura Burmann, Pressesprecherin der Polizei Hochsauerlandkreis – mit einer Ausnahme: In Winterberg hatten sich zwei Männer als Polizisten ausgegeben und einen Autofahrer angehalten. Sie wollten von ihm wegen eines angeblichen Verstoßes gegen Corona-Auflagen Geld. Allerdings fasst die Polizeiwache auf ihrer Seite die wichtigsten Tipps zur Prävention der neuen Betrugsmaschen zusammen.

16.35 Uhr: Im benachbarten Kreis Paderborn sind insgesamt 368 Menschen positiv auf eine Corona-Virus-Infektion (COVID-19) getestet worden, Stand: 4. April, 16 Uhr. Todesfälle: Zahl liegt unverändert bei fünf Toten. 30 Personen werden zurzeit im Krankenhaus behandelt, 3 davon intensivmedizinisch. 58 sind gesund aus der Quarantäne entlassenen.

15.45 Uhr: In der Pflegeeinrichtung Haus Waldesruh im Winterberger Ortsteil Neuastenberg grassiert seit dem 28. März das Coronavirus.

36 Bewohner und Mitarbeiter wurden seitdem positiv auf das Virus getestet. „Der Betrieb kann aktuell komplett weitergehen“, sagte der Sprecher des Hochsauerlandkreises, Martin Reuther, am Samstag auf Anfrage der Westfalenpost. Es stehen aber noch Testergebnisse aus.

15.05 Uhr: Bleiben Sie bitte zu Hause“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Winterberg, die adressiert ist an die Zweitwohnungseigentümer in dem Ferienort. Hintergrund der Forderung ist das Coronavirus. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder hätten mit Blick auf das bevorstehende Osterfest und die Osterferien alle Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, generell auf private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – zu verzichten. „Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge“, so die Stadt.

14.30 Uhr: Corona-Visiere in der Do it Yourself-Version – man nehme: Ein Visier aus dem Motorradzubehörhandel, einen Trageriemen für den Kopf aus dem Baumarkt, ein paar Kabelbinder und Isolierband - und fertig ist das Do it Yourself-Anti-Corona-Visier made in Winterberg.

12.55 Uhr: Der jetzt verstorbene Mann stammt aus Brilon und wurde 77 Jahre alt. Er starb am Donnerstagabend im Maria-Hilf Krankenhaus Brilon. „Ursprünglich war er nicht wegen einer Corona-Infizierung in dem Krankenhaus“, sagte der Sprecher des Hochsauerlandkreises, Martin Reuther auf Nachfrage der Westfalenpost. Am Freitagabend war lediglich bekannt geworden, dass in dem Haus ein Patient verstorben war, der auch mit dem Coronavirus infiziert war.

9.30 Uhr: Die Kirchen vor Ort wagen sich angesichts der Corona-Krise auf neue digitale Wege, um die Menschen dort zu erreichen, wo sich gerade die meisten aufhalten: In ihrem Zuhause. Und so hören die Gläubigen im Hochsauerlandkreis und im Altkreis Brilon nun am Sonntag die Messe nicht in der Kirche, sondern gemütlich auf dem eigenen Sofa.

8.00 Uhr: Auch in Medebach reagieren Einzelhändler und Gastronomen auf die Corona-Krise. Eine Übersicht der Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe in Medebach, die während der Coronakrise Liefer- oder Abholservice anbieten.

3. April

19.45 Uhr: Es gibt einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Hochsauerlandkreis.

Im städtischen Krankenhaus Maria-Hilf Brilon verstarb am Freitag ein Mann an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19. Das bestätigte der Sprecher des Hochsauerlandkreises, Martin Reuther, am Freitagabend auf Nachfrage der Westfalenpost. Damit sind bislang, Stand Freitagabend (3. April), zwei Menschen im HSK im Zusammenhang mit Corona-Folgen gestorben.

17.55 Uhr: Bund und Land haben in den letzten beiden Wochen eine ganze Reihe von Gesetzen und Verordnungen erlassen, die das öffentliche Leben in der Zeit der Corona-Krise regeln. Ziel ist es, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, damit die Krankenhäuser und das Gesundheitssystem nicht überlastet werden. Der Krisenstab des Hochsauerlandkreises hat ein paar Punkte zusammengestellt zu dem Thema: Was ist in Zeiten von Corona eigentlich gesetzlich geboten oder verboten?

17.30 Uhr: Weil zeitgleich Hoteliers wie Thomas Weigel aus Silbach mit ihren jäh weggebrochenen Einnahmen leben müssen, kam er auf eine Idee. Warum nicht seine leerstehenden Hotelzimmer an gestresste Homeoffice-Nutzer vermieten? Internetanschluss, sauberer Schreibtisch und Getränke inbegriffen. Inzwischen sitzt ein arbeitender Gast in einem von Weigels Zimmern – und findet es prima.

15.40 Uhr: Atemschutzmasken sind rar.

Eine mögliche Großlieferung aus China könnte die Lage im Hochsauerlandkreis entspannen. Dabei handelt es sich um FFP2- beziehungsweise FFP3-Atemschutzmasken, die den höchsten medizinischen Standards entsprechen, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Es sind aber erst noch Hürden zu nehmen.

13.40 Uhr: Im Hochsauerlandkreis sind mit Stand Freitag, 3. April, 13 Uhr, 127 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, genesen. Ein Abflachen der Infektions-Kurve ist derzeit aber nicht zu beobachten, so der Krisenstab. Erstmals liegen stadtscharfe Zahlen vor über Corona-Fälle im Hochsauerlandkreis.

12.40 Uhr: Mit Corona-Schutz sitzt der Angeklagte im Briloner Gerichtssaal. Viele Verhandlungen sind aktuell ausgesetzt. Dieser Prozess musste stattfinden. Noch bevor er die Robe anlegt und die Verhandlung eröffnet, schaut Vorsitzender Richter Hans-Werner Schwens rein und bietet den Beteiligten Mundschutzmasken an. Grund: das Coronavirus . Die hält aber niemand für nötig. Der große Saal des Amtsgerichts Brilon bietet genug Abstandsflächen. Die Protokollantin sitzt ohnehin weit genug weg. Die beiden Schöffen links und rechts des Richters rutschen einen Stuhl weiter zur Seite. Zwischen dem Tisch des Staatsanwalts und der Anklagebank könnte ein Pkw parken. Und Verteidiger und Angeklagten hat das Gericht provisorisch mit einer Plexiglasscheibe getrennt – Corona-Schutz.

11.00 Uhr: Am Wochenende soll der Frühling kommen – und mit ihm die Ausflügler aus dem Ruhrgebiet, die das Wetter nutzen, um frische Luft zu schnappen. Die Polizei kündigt an, auch an diesem Wochenende ein Auge auf Gruppen zu haben, die sich nicht an die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus halten. #stayhome lautet auch an diesem Wochenende die Empfehlung

8.30 Uhr: Am Samstag (4. April) von 20 Uhr bis Mitternacht legen Bosse und sein Kollege DJ Danny (Meurs) auf. Per Youtube-Livestream werden Musik und Bild direkt in die Wohnzimmer der Partygäste übertragen.

„Wahrscheinlich auch per Facebook, das klären wir noch. Auf welchem Kanal die Party läuft, geben wir vorher noch in den sozialen Medien bekannt“, verspricht DJ Leusel.

7.00 Uhr: Das Coronavirus, die Ansteckungsgefahr und das Kontaktverbot machen erfinderisch: Was bislang im echten Leben, sozusagen analog, geschah, zieht mitunter ins Internet um. Gleichzeitig erleben Angebote, die schon länger digital sind, einen Boom: Das zeigte kürzlich Model und Fitness-Influencerin Pamela Reif. In Instagram-Posts und YouTube-Videos kreierte sie einen Trainingsplan für alle, die ihr in den Sozialen Netzwerken folgen und auch Zuhause fit bleiben möchten. Das schauten sich bereits so viele Menschen an, dass sich die Aufrufe auf Reifs Youtube-Kanal in diesem Monat verdoppelt haben.

Auch ganz vorne mit dabei: lokale Anbieter. Sie experimentieren gerade damit, ihre Kurs-, Lern- und Sportangebote ins Internet zu holen. Die Volkshochschule Brilon-Marsberg-Olsberg bietet beispielsweise verschiedenste Onlinekurse von Spanisch über Karate bis Yoga an.

2. April

17.50 Uhr: Viele Discounter verkaufen nicht nur Lebensmittel, sondern auch sogenannte Non-Food-Artikel wie zum Beispiel Kleidung, Elektronik, Gartengerätschaften, Küchenutensilien, Spiele und Haushalts- und Bastel-Artikel. Oft sind es Dinge, die es so oder ähnlich auch im lokalen Einzelhandel gibt. Doch während die normalen Einzelhandelsgeschäfte zurzeit geschlossen sind, können die Einkaufsmärkte weiter auch Waren anbieten, die keine Lebensmittel sind, wenn der Lebensmittelverkauf ihr Schwerpunkt ist. Wir haben bei Gewerbetreibenden vor Ort nachgefragt, wie sie das finden.

17.20 Uhr: Gregor Stapper will Gutes tun. Der Kekskreator aus Brilon hat ein neues Keks-Set entworfen, mit dem Menschen in der Coronakrise einfach Danke sagen oder liebe Grüße schicken können. Das Wichtigste: Von jeder verkauften Packungseinheit gehen fünf Euro an den Nothilfsfonds des Deutschen Roten Kreuzes.

15.20 Uhr: In einer Pflegeeinrichtung in Winterberg sind einige Bewohner und Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt und positiv auf das Coronavirus getestet worden.

„Es handelt sich derzeit im 15 Personen, die positiv getestet wurden“, sagte Kreissprecher Martin Reuther der WP. Eine Station des Hauses Waldesruh im Ortsteil Neuastenberg wurde bereits komplett unter Quarantäne gestellt.

13.10 Uhr: Jena ist die erste deutsche Stadt, die ihre Bürger verpflichtet, eine Schutzmaske gegen Corona zu tragen. Wer keine Maske hat, soll einen Schal oder ein Tuch nehmen oder sich selbst einen Mundschutz nähen. Was sagen Bürgermeister im HSK? Ist eine Maskenpflicht in Brilon, Winterberg oder anderen Städten im Altkreis Brilon vorstellbar oder geplant?

10.50 Uhr: „Wir werden ab heute unsere Sicherheitsvorkehrungen erhöhen!“, wendet sich Marktleiter Richard Hesse über Facebook an seine Kunden im Raum Marsberg. „Wir bitten Sie, immer einen Einkaufswagen zu benutzen, auch bei kleineren Einkäufen.“ Wer also in seinem Marktkauf in Marsberg einkaufen will, kann dass nur mit einem Einkaufswagen tun. „Ausgenommen sind hilfsbedürftige Menschen“, schreibt Hesse weiter in seinem Facebook-Aufruf. Hintergrund ist das Coronavirus

8.00 Uhr: Friseure dürfen, anders als andere Handwerker, ihren Beruf in der Corona-Krise nicht ausüben. Die HSK-Innung hat eine Botschaft an alle Friseure.

1. April

18.35 Uhr: Noch gute sechs Wochen, dann würde eigentlich im Altkreis Brilon die Schützenfestsaison beginnen. Es geht dabei nicht nur um das sicherlich beliebteste Fest für die meisten Menschen im Sauerland sondern auch um knallharte wirtschaftliche Probleme, die vielen Vereinen derzeit drohen, wenn die Saison wegen Corona ausfällt.

17.15 Uhr: Hannah Gröning ist wieder bei ihrer Familie. Von September bis jetzt war sie in Chile. Eigentlich wollte sie noch länger bleiben. Aber Corona hat ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Binnen weniger Stunden waren die Schotten in Südamerika dicht, eröffnete sich aber dennoch ganz kurz die Möglichkeit, das Land zu verlassen.

Jetzt oder vielleicht so schnell nicht wieder? Vielleicht krank werden in einem fremden Land? Santiago, Madrid, Frankfurt, Bigge. Heimreise.

16.10 Uhr: Mundschutz ist überall knapp und es wird jeden Tag schlimmer. Bei dem momentanen Beschaffungsengpass ist selbstgenähter Behelfs-Mund-Nasenschutz (BMNS) zwar kein medizinisches Produkt nach Maßstäben des Robert-Koch-Institutes, aber besser als gar keiner. Im Moment ist ein hohes Maß an Hygiene notwendig und das Tragen von Schutzmasken ist eine kleine Chance, die eigenen Viren nicht zu verbreiten. Die freiberufliche WP-Mitarbeiterin Monika Wiegelmann näht die Mundschutze jetzt selbst – und erzählt von ihrer Motivation und ihren Erfahrungen.

15.55 Uhr: Der Hochsauerlandkreis gibt die Corona-Zahlen für Mittwoch, 1. April, 14 Uhr, bekannt: Die Statistik verzeichnet aktuell 95 Patienten, die die Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben und genesen sind. Aktuell sind bis Mittwochmittag 216 Personen gemeldet, die nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Die Zahl aller bestätigten Erkrankten beträgt damit kreisweit 312.

14.10 Uhr: In Seniorenheimen singt Heidi Hedtmann für ältere Menschen. Jetzt sind die Häuser wegen Corona zu. Aber die Künstlerin aus Marsberg findet einen Weg hinein, um die Senioren zu unterhalten.

12.00 Uhr: Das Coronavirus stellt Leben und Alltag der Menschen vor massive Veränderungen – und Herausforderungen. Besonders betroffen sind Bürgerinnen und Bürger, die Unterstützung benötigen. Ein Beispiel dafür sind Menschen, denen das Geld für einen „normalen“ Lebensmitteleinkauf fehlt. Für sie soll es jetzt in der Stadt Olsberg ein neues Angebot geben. „Olsberg hält zusammen“ heißt die Initiative, die dort einspringen möchte, wo eine Versorgung mit Lebensmitteln nicht sichergestellt ist.

10.35 Uhr: Beim Hackathon der Bundesregierung #WirVsVirus, der zur Bekämpfung des Coronavirus ins Leben gerufen wurde, konnte sich die Gruppe The Green Light rund um Dominik Stahl leider nicht durchsetzen. Am Sonntag waren die Projekte bekannt gegeben worden, die von der Jury ausgewählt wurden und vom Bund nun unterstützt werden. „Da waren wir leider nicht dabei“, sagt Dominik Stahl.

9.50 Uhr: Die fünf Krankenhäuser im östlichen Hochsauerlandkreis haben sich trägerübergreifend zu dem gemeinsamen „Corona-Zentrum Hochsauerland Süd/Ost“ zusammengeschlossen.

Ziel ist die dezentral organisierte, optimierte Versorgung von mit dem Coronavirus infizierter Patienten jeden Schweregrades. Beteiligt sind das Fachkrankenhaus Kloster Grafschaft, die Elisabeth-Klinik Bigge, das St. Franziskus-Hospital Winterberg, das St. Marien-Hospital Marsberg und das Maria Hilf-Krankenhaus Brilon.

9.00 Uhr: Wer in der Coronakrise nicht Amazon, sondern den örtlichen Einzelhandel unterstützen möchte, kann das ab 1. April, 15 Uhr, auf Handelspforte.de. Am 1. April, um 15 Uhr, soll Handelspforte.de online gehen. Sie soll langfristig bestehen, aber auch schon während der Corona-Krise Einzelhändlern eine neue Einkommensquelle auftun. Immerhin müssen praktisch alle Ladengeschäfte vermutlich noch etliche Wochen lang geschlossen bleiben.

7.30 Uhr: Auch in Winterberg haben Gewerbetreibenden einen Bestell- und Lieferservice im Angebot, damit Kunden trotz der Corona-Krise nicht auf die Dienste verzichten müssen. Bei diesen Händlern in Winterberg kann man online oder telefonisch bestellen.

7.00 Uhr: Einzelhändler haben in Marsberg wegen Corona geschlossen, bieten aber weiterhin Dienste an. Bei diesen Händlern in Marsberg kann man online oder telefonisch bestellen.

Hier geht es zum Corona-Newsblog seit dem 31. März.

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