Abfall

Darum wird in Winterberg bei Müllabfuhr am Personal gespart

Marcell Wiese, einer der Geschäftsführer von der Firma  Stratmann, die auch in Winterberg für die Abfallentsorgung zuständig ist.

Marcell Wiese, einer der Geschäftsführer von der Firma Stratmann, die auch in Winterberg für die Abfallentsorgung zuständig ist.

Foto: Sonja Funke / Westfalenpost

Winterberg.  Das Unternehmen Stratmann setzt in Winterberg auf eine neue Technik bei der Abfuhr des Mülls. Das hat Vorteile fürs Unternehmen und die Bürger.

Marcell Wiese, Geschäftsführer der Entsorgungsfirma Stratmann, präsentierte in der Ratssitzung sein Vorhaben, ab Frühjahr 2020 andere Müllwagen in Winterberg einzusetzen. Anders als bisher könnten diese die Mülltonnen selbsttätig aufheben und in die Fahrzeugseite statt ins Heck entleeren. Wer die Mülltonne herausstellt, muss sich aber umgewöhnen.

Das Unternehmen spart dadurch Personalkosten und die Stadt Winterberg vermeidet eine Anhebung der Abfallgebühren.

Es wäre also kein Personal mehr nötig, das die Tonnen zum Fahrzeug zieht, auflädt und wieder zurückbringt. Die Bürger müssten sich lediglich daran gewöhnen, die Tonnen in einer vorgegebenen Richtung an den Bordstein zu stellen. Haushalte, bei denen die neuen Müllfahrzeuge zum Einsatz komme, sollten darüber rechtzeitig informiert werden, versprach Wiese.

Stratmann: Fluktuation beim Personal ohnehin hoch

Bedenken wegen wegfallender Arbeitsplätze brauche niemand zu haben, ergänzte er. Denn Müllwerker seien ohnehin schwer zu bekommen und die Fluktuation beim Personal hoch.

Durch das Eingehen der Stadt auf den Stratmann-Vorschlag kann laut Wiese die eigentlich turnusmäßig fällige Preiserhöhung vermieden werden. Diese hätte laut Stadt einen Anstieg von 70 auf 71,30 Euro pro Einwohner und Jahr bedeutet.

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