Grundwerte

Ensible fördert Jugend beim Engagement für Welt von morgen

Der Verein Ensible e.V.  hat mit seiner Initiative „Es spricht: Die schweigende Mehrheit.“ gemeinsam mit der Bundeszentrale für Politische Bildung eine innovative Diskussionsreihe geschaffen, hier am Gymnasium der Stadt Meschede, Mit dabei MdB Patrick Sensburg.

Der Verein Ensible e.V.  hat mit seiner Initiative „Es spricht: Die schweigende Mehrheit.“ gemeinsam mit der Bundeszentrale für Politische Bildung eine innovative Diskussionsreihe geschaffen, hier am Gymnasium der Stadt Meschede, Mit dabei MdB Patrick Sensburg.

Foto: Laura Zappe

Meschede/Brilon.  Ein Projekt des in Schmallenberg ansässigen Vereins Ensible e.V. schafft eine innovative Diskussionsreihe: „Mein Europa kann: Zusammenhalten!“

„Danke Euch! Dass wir hier zusammen mit über 100 verschiedenen Menschen in diesem Raum und für bereits bald zwei Stunden so ernsthaft, konstruktiv und ermutigend miteinander sprechen konnten, das ist euch zu verdanken – das war schön.“ So durfte ein Sprecher des Podiums die Atmosphäre am Morgen in der Aula des Gymnasiums der Stadt Meschede zusammenfassen. Bis dahin hatten die 142 Schülerinnen und Schüler bereits intensiv mit ihren drei Podiumsgästen Johanna Mündelein (17, Brilon), Bürgermeister Christoph Weber, Meschede und Bundestagsabgeordneter Dr. Patrick Sensburg (CDU) über Fragen nach Kultur, Heimat und Courage in Europa gesprochen. Dabei war das Wort „Respekt“ einer der Grundwerte, auf den sich viele direkt einlassen konnten.

Bundesweiter Wettbewerb

Den Hintergrund bildet dabei ein neues Projekt des in Schmallenberg ansässigen Vereins Ensible e.V., das im bundesweiten Wettbewerb ausgewählt wurde: Über die Initiative des Vereins „Es spricht: Die schweigende Mehrheit.“ wurde gemeinsam mit der Bundeszentrale für Politische Bildung eine innovative Diskussionsreihe geschaffen, die nun an den ersten zwei weiterführenden Modellschulen in Meschede und Borken ihren Anfang nimmt.

Denn gerade auch die Atmosphäre im ländlichen Raum kann prägend sein für die Stimmung im Land: „Dass sich hier bereits junge Menschen mit 14 Jahren über die Fragen, die den Zusammenhalt Europas bedeuten, so ernsthaft Gedanken machen, hat mich sehr beeindruckt.“ bringt Christoph Heimes seine Eindrücke als stellvertretender Schulleiter in Meschede auf den Punkt. „Die Veranstaltung war ein geeignetes Forum, um Schülern die Möglichkeit zu geben, echte Bezüge herzustellen zwischen ihrer Lebenswirklichkeit und dem aktuellen politischen Geschehen,“ erstellt er seine Bilanz. „Mein Europa kann Zusammenhalt, gemeinsam Stärke zeigen und zusammen Lösungen finden für die Probleme unserer Zeit.“ fasst Nele Krick aus der EF des Gymnasiums der Stadt Meschede ihre Ideen für Europa zusammen.

Schlagzeilen der Zukunft bestimmen

Auf dem Weg dahin, ergänzt Johanna Mündelein aus der Q1 vom Gymnasium Petrinum in Brilon, sei es „wichtig, dass wir miteinander reden. Denn wir sind es, die so oder so die Schlagzeilen der Zukunft bestimmen werden.“ Diese Zeit ist eine Chance, dass Europa wieder ein Stück zusammenrückt, bestätigt auch Christian Wendt als Koordinator in Meschede seine Eindrücke für die Zukunft einer nachwachsenden Generation. Und: Nicht alle Konflikte aus der vergangenen Zeit müssen von uns auch in dieses neue Jahrtausend getragen werden, ist sich die Schülerschaft bei der morgendlichen Veranstaltung einig.

In den kommenden Monaten werden am Gymnasium der Stadt Meschede nun drei halbtägige Workshop- und Diskussionsveranstaltungen zu den Feldern „Mein Europa kann: Kultur und Heimat (1), Religion und Ethik (2) sowie Zukunft und Courage (3) mit einer öffentlichen, regionalen Abschlussveranstaltung vor den nächsten Sommerferien folgen. Für alle Interessierten werden hier die Ergebnisse auch zu heiklen Fragen mit direktem Bezug auf das eigene Umfeld diskutiert.

„Die Schülerinnen und Schüler sind an Europa interessiert, wollen sich stärker informieren, mitgestalten und mitdiskutieren. Ihnen hierzu eine Plattform zu geben, ist ein toller Ansatz im Projekt. Es war zu merken, dass sie Europa gestalten wollen und viele Ideen haben, die sie einbringen.“ ist sich Patrick Sensburg als Mitglied des ersten Podiums nach Abschluss der Eröffnung sicher.

Viele interessante Aspekte

„Es war eine gute Diskussion, die darauf schließen lässt, dass dieses Format gut gewählt ist. Die Beteiligung war vielfältig und voller interessanter Aspekte. Ich freue mich jetzt schon auf eine spannende Abschlussdiskussion“, schließt Christoph Weber als Bürgermeister die Veranstaltung ab und bedankt sich herzlich bei den Jugendlichen. „Der Austausch heute hat mir sehr gefallen.“ sagt Johanna Mündelein danach fröhlich und steigt gut gelaunt in ihren Zug nach Brilon.

„Europa ist unser Friedensprojekt und unser Zukunftswerk, das uns immer wieder neue und große Chancen ermöglicht.“ gibt Patrick Sensburg allen Anwesenden mit auf den Weg. Die Schülerinnen und Schüler sind an Europa interessiert, wollen sich stärker informieren, mitgestalten und mitdiskutieren. Ihnen hierzu eine Plattform zu geben, ist ein toller Ansatz im Projekt.

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