Schule

Großer Abschied für Klaus Dropmann am Gymnasium Marsberg

Johannes Wüllner, stellvertretender Bürgermeister, Schulleiter Dr. Markus Bohnensteffen (von links) verabschieden Klaus Dropmann aus dem Schuldienst. Rechts: Elke Dropmann.

Johannes Wüllner, stellvertretender Bürgermeister, Schulleiter Dr. Markus Bohnensteffen (von links) verabschieden Klaus Dropmann aus dem Schuldienst. Rechts: Elke Dropmann.

Foto: Annette Dülme

Marsberg.  Als Russischlehrer am Gymnasium Marsberg hat sich Klaus Dropmann für die russische Sprache und die deutsch-russische Verständigung eingesetzt.

Als letzte Amtshandlung hat er seinen Schülern aus der 6. Klasse die Zeugnisse überreicht. Dann stand seine eigene Verabschiedung auf dem Stundenplan des Carolus-Magnus-Gymnasiums Marsberg. Am letzten Schulltag vor den großen Ferien verabschiedete Schulleiter Dr. Markus Bohnensteffen Klaus Dropmann in den Ruhestand. 34,5 Jahre lang unterrichtete er am Gymnasium in Marsberg Russisch und Geschichte. Mit seinem Ausscheiden wird es auch das Schulfach Russisch nicht mehr geben. Dafür wird Spanisch unterrichtet.

Abschied aus dem Schuldienst nach 34,5 Jahren

Ein Schulleben ohne Klaus Dropmann sei eigentlich gar nicht vorstellbar, bekannte Schulleiter Dr. Bohnensteffen zu Anfang seiner Laudatio, und dass er eigentlich ein Problem damit habe, Klaus Dropmann in den Ruhestand zu verabschieden. Weil sich eigentlich keiner vorstellen könne und wolle, dass er nicht mehr an der Schule tätig sein werde.

Klaus Dropmann habe es mehr als verdient, in der Aula des Gymnasiums eine große Bühne mit vielen Gästen für seine Verabschiedung aus dem Schuldienst zu erhalten. Neben seiner Ehefrau Elke, die schon einen Tag vorher aus dem aktiven Schuldienst an der Grundschule am Burghof in den Ruhestand verabschiedet worden ist, waren das Kollegium, ehemalige Kollegen und Weggefährten sowie einige Schüler zur Abschiedsfeier gekommen, darunter auch die ehemaligen Schulleiter Paul Schmitz und Dr. Heinrich Kreis.

Die vielen Verdienste können kaum aufgezählt werden

Außerdem, so Dr. Bohnensteffen weiter, sei es kaum möglich, die vielfältigen Verdienste von Klaus Dropmann auch nur annähernd angemessen zu würdigen. Als Russisch-Lehrer hatte er Anfang der 1980-er Jahren mit 12 Stunden die Woche angefangen zu unterrichten. 1985 ist er fest angestellt worden. Dr. Bohnensteffen: „Das Startzeichen für eine lange und erfolgreiche Schullaufbahn.“

Von Russisch-Wettbewerben bis zur Verkehrserziehung

Als Russisch-Lehrer habe er dafür gesorgt, dass viele Schüler des Gymnasiums erfolgreich bei Russisch-Wettbewerben waren. Er war kommissarischer Oberstufenkoordinator, hat Schulfahrten mitorganisiert, war Motor des Ungarn-Austausches, hat sich für die Verkehrserziehung eingesetzt und die Übermittagsbetreuung.

Dr. Bohnensteffen: „Sie waren im Kollegium und unter den Schülern und Eltern als Mensch, Ratgeber und Freund geschätzt.“ Er selber habe von seiner freundlichen und kollegialen Art profitiert. „Für Sie war Ihr Beruf niemals Last, stets Lust, ohne Wenn und Aber. „Es war mir eine Freude, Sie würdigen zu dürfen“, sagte Dr. Bohnensteffen abschließend und überreichte ihm mit einem Händedruck und einer Umarmung die Entlassungsurkunde der Schulaufsichtsbehörde.

Auch für das gesellschaftliche Leben in Marsberg hat er sich engagiert

Der stellvertretende Bürgermeister Johannes Wüllner zählte die vielfältigen Verdienste von Klaus Dropmann schulischer, aber auch gesellschaftlicher Art auf, wie die Organisation vieler Schülerreisen nach Moskau und Leningrad, der Landesolympiaden und des bundesweiten Wettbewerbs „Spielend russisch lernen“. Auch als Vorsitzender des Kulturrings stelle er seit Jahren ein ansprechendes Programm auf die Beine. Wüllner: „Dies ist eine gute Gelegenheit, mehr als Danke zu sagen.“

Melodien aus Russland sorgen für Gänsehautmomente

Der Musikkurs umrahmte die Feierstunde passend mit Melodien aus Russland. „Das hat mich schon gerührt“, sagte Klaus Dropmann Dank für die vielen guten Worte und: „dosvidanja“, zu deutsch: „Bis zum Wiedersehen“, denn zu offiziellen Anlässen und Veranstaltungen des Kulturrings werde man ihn auch in Zukunft weiter an der Schule sehen.

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